Wo kann ich in Hanau kostenlose Corona-Schnelltests machen?
Die Hanauer Test-Strategie sieht vor, dass es ein über das gesamte Stadtgebiet flächendeckendes System der kurzen Wege gibt. In Kooperation und Abstimmung mit dem Main-Kinzig-Kreis und verschiedenen Anbietern hat die Stadt Hanau eine Vielzahl von Teststellen etabliert, in denen sich die Bürgerinnen und Bürger einmal pro Woche kostenlos testen lassen können.

Hier die Liste der Teststellen - sie wird kontinuierlich weitergeführt:

Hanau Steinheim:
-         Kulturhalle Steinheim
Hanau Klein-Auheim:
-          Willi-Rehbein-Halle
-          Dr.med. Guido Burger
Hanau Wolfgang & Großauheim:
-          Bürgerhaus Wolfgang
Hanau Mittelbuchen:
-          Mehrzwechalle Mittelbuchen
Hanau Lamboy
-          Corona-Drive-In
Innenstadt:
-          HNO-Gemeinschaftspraxis am Klinikum Hanau
-          Haut- und Allergiepraxis am Klinikum Hanau
-          Corona-Schnelltestzentrum; Sternstraße
-          Schnelltest-Center "Central"
-          Main-Kinzig-Halle

Wer sich testen lassen will, vereinbart Online einen Termin, kommt zu dem vereinbarten Zeitpunkt mit der Terminbestätigung und seinem Lichtbildausweis zur Teststelle. Das Ergebnis des kostenlosen Tests liegt nach etwa 15 Minuten vor.
Besonderes Augenmerk legt die Stadt Hanau auf die Einhaltung geltender Hygiene-Vorschriften und -Regeln. Voraussetzung zum Betreiben einer Teststelle ist der Nachweis einer medizinisch-ärztlichen oder pharmazeutischen Leitung, die Testerinnen und Tester, die die Nasenabstriche durchführen, sind mit Schutzkleidung ausgestattet. Sollte ein Testergebnis positiv sein, muss der Getestete sofort in häusliche Quarantäne, die Teststelle informiert das zuständige Kreisgesundheitsamt.

++++ Wenn Sie auch kostenlose Corona-Schnelltests anbieten, melden Sie sich bitte bei der Stabsstelle Hygiene unter hygiene-corona@hanau.de. ++++ Sie haben Fragen rund um die Themen Hygiene, Testen, Impfen - dann melden Sie sich ebenfalls bitte beim Hanauer Hygiene-Team. ++++

++++ Viele weitere niedergelassene Ärzte bieten Schnelltests an. Fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. +++
Darf ich mich noch mit Freunden treffen?
Seit dem 3. Juni 2021 gilt Stufe 2 im Main-Kinzig-Kreis und Hanau: Es dürfen sich nun zwei Haushalte oder zehn Personen (unabhängig vom zugehörigen Haushalt) treffen. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahren sowie Geimpfte und Genesene nicht mit.
Gibt es Informationen in verschiedenen Sprachen?
Informationen zu Corona in verschiedenen Sprachen gibt es auf mehreren Seiten:

Auf der Webseite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration stehen Übersetzungen der aktuellen Corona-Regeln in zwölf Sprachen zur Verfügung. Die Texte informieren über das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen, Kontaktbeschränkungen, Quarantäne-Pflicht, Freizeit, Sport, Gastronomie, Feiern und vieles mehr: https://hessenlink.de/8AkRf

Allgemeine Informationen, Regelungen, Hinweise zum Thema Impfen und den interaktiven Chatbot zur Beantwortung wichtiger Fragen finden Sie beim Hessischen Ministerium für Soziales und Integration unter: https://hessenlink.de/CoronaHMSI

Speziell in Bezug auf Corona-Impfungen bietet der Integrationskompass Videos mit Statements in verschiedenen Sprachen an: https://hessenlink.de/HMSI117

Hier erscheinen auch weitere Informationen. Auch auf der Webseite der Bundesbeauftragten für Migration und Integration finden Sie allgemeine Informationen zu Corona, Verhalten im Quarantänefall oder zur Impfung in unterschiedlichen Sprachen. Diese werden laufend erweitert und aktualisiert: https://www.integrationsbeauftragte.de/corona-virus- und  www.handbookgermany.de

Eine empfehlenswerte Quelle für weitere aktuelle Informationen ist das Robert Koch-Institut (RKI): www.rki.de/DE/Home/homepage_node.html

Fragen zu Risikogebieten, Hochrisikogebieten und die Einreise- und Quarantänebedingungen erhalten Sie beim Auswärtigen Amt: www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit

Informationen zu Einreisen und Quarantäne finden Sie hier: https://hessenlink.de/HMSI118

Auf der Seite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie verschiedene Videos und weitere Medien, die verständlich wichtige Infos zum Virus präsentieren und Tipps zum Umgang miteinander in schwierigen Zeiten geben: https://www.bzga.de/ und https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/materialienmedien/informationen-in%20anderen-sprachen.html#c1218

 
Welche Strafen drohen mir bei Nichtbeachtung der gültigen Regelungen?
Seit 3. April können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Das Kabinett hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können. Um eine landesweit einheitliche Praxis sicherzustellen, wurden den Behörden zugleich Regelsätze für die einzelnen Bußgeldtatbestände vorgegeben. Je nach Schwere des individuellen Verstoßes, zum Beispiel gegen die geltenden Verbote von Kontakten in der Öffentlichkeit, dem Betrieb von Bars oder Restaurants oder der Nichteinhaltung von Zugangsbeschränkungen – etwa für Senioren- oder Pflegeeinrichtungen –, sind Bußgeldzahlungen zwischen 200 und 5.000 Euro vorgesehen.
Alle Informationen zu den Verordnungen des Landes Hessens finden Sie hier: Hessen.de

Regelsatz von 200 Euro
  • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), pro Teilnehmer
  • Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten
  • Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher
Regelsatz von 500 Euro
  • Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten
Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro
  • Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art
  • Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens
Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro
  • Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
  • Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
  • Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen
Welche Regeln gelten bei Einreisen aus Risikogebieten?
Der Main-Kinzig-Kreis hat zu den in Hessen geltenden Pflichten von Reiserückkehrern aus Covid-Risikogebieten zusätzliche Maßnahmen eingeleitet. Was für Reiserückkehrer aus Risikogebieten heute schon gilt, ist in der 1. Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Coronavirus geregelt: Sofern sie sich „zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet“ befunden haben, sind Reiserückkehrer verpflichtet, sich „unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern“. Ihnen ist es in diesem Zeitraum „nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören“. Sie sind verpflichtet, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Sie müssen außerdem dem Gesundheitsamt melden, wenn „Symptome für eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts“ auftreten.
Der Main-Kinzig-Kreis prüft darüber hinaus einzelfallbezogen, ob Personen des jeweiligen Hausstands, die nicht mit verreist waren, in einer besonders sensiblen „Gemeinschaftseinrichtung“ betreut, beschult oder beschäftigt werden, beispielsweise Schüler und Lehrer, Erzieher und Betreuungskinder, Pflegende und Klinikpersonal.
Bis zur medizinisch-fachlichen Abklärung der eingereisten Person – Coronatest und ärztliche Bescheinigung – sollen Kinder und Jugendliche des gemeinsamen Hausstands nicht in Schulen und Betreuungseinrichtungen zurückkehren, längstens für 14 Tage.
Für Erwachsene, die einer „Gemeinschaftseinrichtung“ arbeiten, kann es ein vorübergehendes Tätigkeitsverbot oder eine Berufsausübung unter strengen Schutzauflagen geben. Auch diese Einschränkungen gelten insbesondere bis zur medizinisch-fachlichen Abklärung der eingereisten Person. Siehe: https://www.mkk.de/de/mkk_de/aktuelles/corona/formulare/formular_einreise_deutschland.html
Sind die Spiel- und Bolzplätze geöffnet?
Die Spielplätze in Hanau sind geöffnet. Oberbürgermeister Claus Kaminsky appelliert aber an die Eltern, das weiterhin in Hessen gültige Kontaktverbot und die Hygieneregeln zu beachten: Abstand halten, die Husten- und Niesetikette einhalten, nach der Rückkehr vom Spielplatz gründlich Hände waschen. Das Tragen einer Alltagsmaske ist auf Spielplätzen keine Pflicht, aber zu empfehlen. Auch Bolzplätze und andere Multifunktionsflächen sind wieder geöffnet – auch hier sind aber die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten.
Sind Kirchen und Moscheen geöffnet?
Zusammenkünfte sind nur erlaubt,
- wenn der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind; das heißt, jeder Ein­zelne muss zu anderen Personen Abstand halten, ausgenommen zwischen Angehörigen zweier Hausstände; darüber hinaus muss der Veranstalter die räumlichen Gegebenheiten so ausgestalten, dass das Abstandhalten auch möglich ist, ein kurzes Unterschreiten des Mindestabstandes, um beispielsweise sitzende Personen zu passieren, ist zulässig,
- keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehö­ ren, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden,
- geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden,
- Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar ange­bracht sind,
- Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden,
- Auch in Gottesdiensten müssen medizinische Masken (OP-Masken oder virenfilternde Masken der Standards FFP2, KN95 oder N95) getragen werden. Die Pflicht gilt auch am Platz, obwohl hier ein 1,5 Meter Mindestabstand eingehalten werden muss. Der Gemeindesgesang bleibt – trotz Maskenpflicht – untersagt.
- Geistliche sind, sofern der notwendige Min­ destabstand eingehalten wird, für die Dauer der Zeremonie von der Maskenpflicht befreit.
 
Die erfassten personenbezogenen Daten sind für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusam­ menkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte, für die zu­ ständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und da­ tenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten. Bei offenkundig falschen Angaben (Pseudony­ men, ,,Spaßnamen") sollte auf die korrekte Angabe der personenbezogenen Daten hingewirkt oder vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden. Die Bestimmungen der Art. 13 (Informationspflicht), 15 (Auskunftsrecht), 18 (Recht auf Einschränkung der Verarbeitung) und 20 (Recht auf Datenübertrag­ barkeit) DS-GVO finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren.
Finden Gottesdienste im Internet, Radio und TV statt?
Ja. Auf www.hanaudaheim.de/glauben sind verschiedene Angebote der Religionsgemeinschaften zu finden.
Gibt es Hilfsangebote der Hanauer Kirchen?
Ja, die evangelische und katholische Kirche in Hanau vermittelt bei der Aktion „...dich schickt der Himmel!" unter www.helfen-in-hanau.de Nachbarschaftshilfe - für Menschen, die nicht bereits durch andere Dienste versorgt sind und die in der Corona-Krise keine oder nur sehr eingeschränkt soziale Kontakte pflegen können. Nicht geleistet werden können Personentransporte, Einkaufsservice und Notdienste wie Rettungsdienste und Medizinischer Notdienst. Zentrale Telefonnummer ist 06181 - 92 34 010.
Ich möchte helfen – wo kann ich mich melden?
Die Stadt Hanau will wegen der Corona-Pandemie für alle Fälle eine Datenbank mit freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Bürgerschaft aufbauen. Es gibt zwar von städtischer Seite aktuell keinen Bedarf an Hilfskräften, die Stadt will aber vorbereitet sein, falls sich die Situation verschlechtert. Um sich als mögliche Helferin oder Helfer registrieren zu lassen, ist ein entsprechendes Formular HIER zu finden. Darin werden verschiedene Kompetenzen abgefragt. Das ausgefüllte Formular dann per E-Mail an hanauengagiert@hanau.de zurücksenden.
Darf ich noch verreisen?
Ja, die meisten Reisen sind wieder möglich, allerdings sollten die ständig aktualisierten Reisewarnungen beachtet werden: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen
Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke erlaubt.