Wo kann ich in Hanau Corona-Schnelltests machen?
In Hanau gibt es drei Möglichkeiten, sich testen zu lassen:
https://hno-hanau.net
https://www.hautarzt-hanau.de/
https://www.coronatest-hanau.de/

Die HNO-Gemeinschaftspraxis am Klinikum Hanau hat ein Zentrum für SARS-CoV-2-Tests in separaten Räumlichkeiten etabliert. Dort führen geschulte Mitarbeiter Antigen- und Antikörper-Schnelltests durch. Die Facharztpraxis empfiehlt den Antigen-Schnelltest Menschen, die Symptome der Covid-19-Infektion aufweisen oder Kontakt mit einem infizierten Mitmenschen hatten. Auch ist der Schnelltest für jeden sinnvoll, der Kontakt mit Mitmenschen aus Risikogruppen hat. Der Antikörper-Schnelltest ist sinnvoll, um festzustellen, ob man die Covid-19-Infektion in der Vergangenheit bereits gehabt hat.
Das Ergebnis des Schnelltests ist zuverlässig und liegt bereits nach etwa 20 Minuten vor. Zudem wird direkt im Anschluss eine Bescheinigung über das Ergebnis ausgehändigt.
Es ist weder eine vorherige Anmeldung, noch die Vereinbarung eines Termins erforderlich. Test-Zeiten sind montags, dienstags und donnerstags von 8-17 Uhr und mittwochs und freitags von 8-12 Uhr. Der Zugang zur Praxis erfolgt durch die Schleuse des Klinikums
https://hno-hanau.net/

Professor Dr. med. Hans Michael Ockenfels, Leiter der gleichnamigen Haut- und Allergiepraxis am Klinikum Hanau, hat ein für Hanau zentrales SARS-CoV-2-Schnelltestzentrum unter seiner Adresse im Mühltorweg 14 eingerichtet. Online-Registrierung unter www.hautarzt-hanau.de. Pro Tag sind höchstens 100 Tests möglich. Zugang zur Haut- und Allergiepraxis am Klinikum Hanau besteht montags, dienstags und donnerstags von 8.00 – 18.00 Uhr sowie mittwochs und freitags von 8.00 – 14.00 Uhr. https://www.hautarzt-hanau.de/
 
Ebenfalls nach etwa 15 bis 20 Minuten bekommt man sein Ergebnis beim Corona-Schnelltestzentrum Hanau. Infos/Buchen: https://www.coronatest-hanau.de/. Das Zentrum gibt an, ausschließlich Antigen-Tests, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und dem RKI zugelassen sind, zu verwenden.

+++ Viele weitere niedergelassene Ärzte bieten Schnelltests an. Fragen Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker. +++
Was bedeutet die Ausgangssperre?
+++Die Ausgangssperrre in Hanau gilt weiterhin+++
Der Main-Kinzig-Kreis hebt mit Wirkung zu Donnerstag, 7. Januar, 21 Uhr, die nächtliche Ausgangssperre für nahezu alle seine Bürgerinnen und Bürger auf davon ausgenommen ist die Stadt Hanau.

Ausnahmen von der Ausgangssperre:
  • Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten, einschließlich der Teilnahme Ehrenamtlicher an Einsätzen von Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst.
  • Inanspruchnahme medizinischer, therapeutischer und veterinärmedizinischer Versorgungsleistungen
  • Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts
  • Begleitung und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen
  • Begleitung Sterbender
  • Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen religiösen Anlässen
  • Besuch bei Ehepartnern, Lebenspartnern im Sinne des Lebenspartnerschaftsgesetzes und nichtehelichen Lebenspartnern sowie von Verwandten in gerade Linie.
  • Darüber hinaus dürfen Tiere in diesem Zeitraum außerhalb der Wohnung versorgt werden und es ist möglich, in der Tierseuchenbekämpfung- und -prävention tätig zu sein. Arbeitgeber haben die Möglichkeit, ihren Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen eine Bescheinigung auszustellen, damit diese nachweisen können, warum sie trotz Ausgangssperre unterwegs sind. Ein erster Verstoß soll 200 Euro Bußgeld kosten, das sieht der entsprechende Bußgeldkatalog vor. 
Der Konusm von Alkohol im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr ist im Gebiet des Main-Kinzig-Kreises ganztags untersagt.
Darf ich mich noch mit Freunden treffen?
Kontaktbeschränkungen: Bisher waren Treffen von zwei Hausständen mit bis zu fünf Personen erlaubt. Nun sind private Zusammenkünfte nur noch mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person erlaubt. Die bislang geltenden Ausnahmen für Kinder im Alter bis zu 14 Jahren gibt es nicht mehr. Das heißt etwa, dass sich zwei Paare nicht mehr zum Essen verabreden und zwei Kinder nicht ein weiteres Kind zu Hause besuchen dürfen.
Welche Strafen drohen mir bei Nichtbeachtung der gültigen Regelungen?
Seit 3. April können in Hessen Verstöße gegen die Verordnungen der Hessischen Landesregierung zum Schutz der Bevölkerung vor dem Corona-Virus einheitlich mit Bußgeldern belegt werden. Das Kabinett hat festgelegt, welche Verstöße gegen die Verordnungen zur Bekämpfung des Corona-Virus künftig als Ordnungswidrigkeiten geahndet werden können. Um eine landesweit einheitliche Praxis sicherzustellen, wurden den Behörden zugleich Regelsätze für die einzelnen Bußgeldtatbestände vorgegeben. Je nach Schwere des individuellen Verstoßes, zum Beispiel gegen die geltenden Verbote von Kontakten in der Öffentlichkeit, dem Betrieb von Bars oder Restaurants oder der Nichteinhaltung von Zugangsbeschränkungen – etwa für Senioren- oder Pflegeeinrichtungen –, sind Bußgeldzahlungen zwischen 200 und 5.000 Euro vorgesehen.

Regelsatz von 200 Euro
  • Zusammenkünfte und Ansammlungen in der Öffentlichkeit von mehr als zwei Personen (Ausnahme: Familien oder häusliche Gemeinschaft), pro Teilnehmer
  • Teilnahme an einer Zusammenkunft oder Wahrnehmung von touristischen und kulturellen Angeboten
  • Nichtbeachtung der Vorgaben zu Hygienemaßnahmen (zum Beispiel in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen) oder das unerlaubte Betreten solcher Einrichtungen durch Besucher
Regelsatz von 500 Euro
  • Verstoß gegen die Quarantäneanordnung bei Reiserückkehrern aus Risikogebieten
Regelsatz von 200 bis 1.000 Euro
  • Das Organisieren von Zusammenkünften, touristischen und kulturellen Angeboten jeglicher Art
  • Das Nichteinhalten der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Sicherheitsvorkehrungen in Bezug auf das Abstandsgebot oder Nichteinhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsvorkehrungen. Dies betrifft zum Beispiel die Geschäftsführung eines Unternehmens
Regelsatz von 500 bis 5.000 Euro
  • Verstoß gegen das Gebot der Schließung und Einstellung von Einrichtungen, Betrieben, Begegnungsstätten oder entsprechende Angebote
  • Verstoß gegen das Bewirtungsverbot
  • Unerlaubtes Anbieten von Übernachtungen
Welche Regeln gelten bei Einreisen aus Risikogebieten?
Der Main-Kinzig-Kreis hat zu den in Hessen geltenden Pflichten von Reiserückkehrern aus Covid-Risikogebieten zusätzliche Maßnahmen eingeleitet. Was für Reiserückkehrer aus Risikogebieten heute schon gilt, ist in der 1. Verordnung des Landes Hessen zur Bekämpfung des Coronavirus geregelt: Sofern sie sich „zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb von 14 Tagen vor Einreise in einem Risikogebiet“ befunden haben, sind Reiserückkehrer verpflichtet, sich „unverzüglich nach der Einreise auf direktem Weg in die eigene Häuslichkeit oder eine andere geeignete Unterkunft zu begeben und sich für einen Zeitraum von 14 Tagen nach ihrer Einreise ständig dort abzusondern“. Ihnen ist es in diesem Zeitraum „nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören“. Sie sind verpflichtet, unverzüglich das zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren. Sie müssen außerdem dem Gesundheitsamt melden, wenn „Symptome für eine Erkrankung mit Covid-19 im Sinne der jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts“ auftreten.
Der Main-Kinzig-Kreis prüft darüber hinaus einzelfallbezogen, ob Personen des jeweiligen Hausstands, die nicht mit verreist waren, in einer besonders sensiblen „Gemeinschaftseinrichtung“ betreut, beschult oder beschäftigt werden, beispielsweise Schüler und Lehrer, Erzieher und Betreuungskinder, Pflegende und Klinikpersonal.
Bis zur medizinisch-fachlichen Abklärung der eingereisten Person – Coronatest und ärztliche Bescheinigung – sollen Kinder und Jugendliche des gemeinsamen Hausstands nicht in Schulen und Betreuungseinrichtungen zurückkehren, längstens für 14 Tage.
Für Erwachsene, die einer „Gemeinschaftseinrichtung“ arbeiten, kann es ein vorübergehendes Tätigkeitsverbot oder eine Berufsausübung unter strengen Schutzauflagen geben. Auch diese Einschränkungen gelten insbesondere bis zur medizinisch-fachlichen Abklärung der eingereisten Person. Siehe: https://www.mkk.de/de/mkk_de/aktuelles/corona/formulare/formular_einreise_deutschland.html
Sind die Spiel- und Bolzplätze geöffnet?
Die Spielplätze in Hanau sind geöffnet. Oberbürgermeister Claus Kaminsky appelliert aber an die Eltern, das weiterhin in Hessen gültige Kontaktverbot und die Hygieneregeln zu beachten: Abstand halten, die Husten- und Niesetikette einhalten, nach der Rückkehr vom Spielplatz gründlich Hände waschen. Das Tragen einer Alltagsmaske ist auf Spielplätzen keine Pflicht, aber zu empfehlen. Auch Bolzplätze und andere Multifunktionsflächen sind wieder geöffnet – auch hier sind aber die Hygiene- und Abstandsregelungen einzuhalten.
Sind Kirchen und Moscheen geöffnet?
Zusammenkünfte sind nur erlaubt,
- wenn der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden kann, sofern keine geeigneten Trennvorrichtungen vorhanden sind; das heißt, jeder Ein­zelne muss zu anderen Personen Abstand halten, ausgenommen zwischen Angehörigen zweier Hausstände; darüber hinaus muss der Veranstalter die räumlichen Gegebenheiten so ausgestalten, dass das Abstandhalten auch möglich ist, ein kurzes Unterschreiten des Mindestabstandes, um beispielsweise sitzende Personen zu passieren, ist zulässig,
- keine Gegenstände zwischen Personen, die nicht einem gemeinsamen Hausstand angehö­ ren, entgegengenommen und anschließend weitergereicht werden,
- geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und der Vermeidung von Warteschlangen getroffen und umgesetzt werden,
- Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar ange­ bracht sind,
- Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden,
- eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird. Geistliche sind, sofern der notwendige Min­ destabstand eingehalten wird, für die Dauer der Zeremonie von der Maskenpflicht befreit.
 
Die erfassten personenbezogenen Daten sind für die Dauer eines Monats ab Beginn der Zusam­ menkunft, Trauerfeierlichkeit oder Bestattung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte, für die zu­ ständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und da­ tenschutzkonform zu löschen oder zu vernichten. Bei offenkundig falschen Angaben (Pseudony­ men, ,,Spaßnamen") sollte auf die korrekte Angabe der personenbezogenen Daten hingewirkt oder vom Hausrecht Gebrauch gemacht werden. Die Bestimmungen der Art. 13 (Informationspflicht), 15 (Auskunftsrecht), 18 (Recht auf Einschränkung der Verarbeitung) und 20 (Recht auf Datenübertrag­ barkeit) DS-GVO finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren.
 
Es wird dringend empfohlen, auf Chorgesang und anderes gemeinsames Singen zu verzich­ ten.
 
Finden Gottesdienste im Internet, Radio und TV statt?
Ja. Auf www.hanaudaheim.de/glauben sind verschiedene Angebote der Religionsgemeinschaften zu finden.
Gibt es Hilfsangebote der Hanauer Kirchen?
Ja, die evangelische und katholische Kirche in Hanau vermittelt bei der Aktion „...dich schickt der Himmel!" unter www.helfen-in-hanau.de Nachbarschaftshilfe - für Menschen, die nicht bereits durch andere Dienste versorgt sind und die in der Corona-Krise keine oder nur sehr eingeschränkt soziale Kontakte pflegen können. Nicht geleistet werden können Personentransporte, Einkaufsservice und Notdienste wie Rettungsdienste und Medizinischer Notdienst. Zentrale Telefonnummer ist 06181 - 92 34 010.
Ich möchte helfen – wo kann ich mich melden?
Die Stadt Hanau will wegen der Corona-Pandemie für alle Fälle eine Datenbank mit freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Bürgerschaft aufbauen. Es gibt zwar von städtischer Seite aktuell keinen Bedarf an Hilfskräften, die Stadt will aber vorbereitet sein, falls sich die Situation verschlechtert. Um sich als mögliche Helferin oder Helfer registrieren zu lassen, ist ein entsprechendes Formular HIER zu finden. Darin werden verschiedene Kompetenzen abgefragt. Das ausgefüllte Formular dann per E-Mail an hanauengagiert@hanau.de zurücksenden. Wenn Sie bei der Herstellung der Alltagsmasken helfen oder Stoff spenden wollen, melden Sie sich bitte direkt per E-Mail an maskenbau-corona@hanau.de.
Darf ich noch verreisen?
Ja, die meisten Reisen sind wieder möglich, allerdings sollten die ständig aktualisierten Reisewarnungen beachtet werden: https://www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/10.2.8Reisewarnungen
Übernachtungsangebote im Inland werden nur noch für notwendige und ausdrücklich nicht touristische Zwecke erlaubt.