Welche Regelungen gelten für Veranstaltungen?
Vom 2. bis 30. November 2020 gilt: Der gemeinsame Aufenthalt im öffentlichen Raum  ist nur alleine, oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens zehn Personen gestattet. Bei Begegnungen mit anderen Menschen ist, ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten. Für den öffentlichen Personenverkehr gelten besondere Regelungen s.u. Diese Begrenzungen sind nach wie vor erforderlich, um das Infektionsgeschehen weiter zu verlangsamen.
 
Dort, wo eine größere Anzahl von Menschen zulässigerweise zusammentrifft, müssen die Verant­wortlichen weitergehende Schutzmaßnahmen ergreifen sowie deren Einhaltung sicherstellen und überwachen. Während der Teilnahme an der Zusammenkunft ist eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene sind bei jeglichen Zusammentref­ fen zu beachten.

Erlaubte Veranstaltungen und Zusammenkünfte sind;
- Archive
- Autokinos
- Begleitung und Betreuung minderjähriger oder unterstützungsbedürftiger Personen Berufsakademien
- Bestattungen Bibliotheken Fährbetrieb
- Familiäre Betreuungsgemeinschaften (höchstens drei Familien)
- Forschungseinrichtungen (außeruniversitär) Forschungs- und Lehrbetrieb an Hochschulen
- Galerien (wenn der Kunsthandel und nicht der Ausstellungsbetrieb im Vordergrund steht)
- öffentliche Gärten, Parks
- Musik- und Kunstschulen
- Gedenkstätten Gerichtsverhandlungen
- Jagdausübung, Jagdhundeausbildung Musikakademien
- Prüfungen, Staatsprüfungen, Laufbahnprüfungen
- Sitzungen (insbesondere der staatlichen, körperschaftlichen und kommunalen Kollegialor­gane)
- Solarien
- Spielplätze
- Trauerfeierlichkeiten
- Wohnungseigentümerversammlungen
- Zusammenkünfte aus geschäftlichen, beruflichen, dienstlichen, schulischen oder betreu­ ungsrelevanten Gründen, wenn die Personen unmittelbar zusammenarbeiten müssen Zusammenkünfte von Glaubensgemeinschaften zur gemeinschaftlichen Religionsausübung

Sonstige Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit persönlicher Teilnahme sind nur bei be­ sonderem öffentlichen Interesse und mit Genehmigung der zuständigen Behörde sowie unter Ein­haltung der Abstands- und Hygieneregeln (siehe unten) zulässig. Im öffentlichen Interesse liegen Zusammenkünfte und Veranstaltungen, wenn das Interesse der Allgemeinheit an ihrer Durchfüh­ rung dem Interesse der Allgemeinheit an einem wirksamen Schutz von Leben und Gesundheit im Ausnahmefall überwiegt. Es ist ein strenger Maßstab heranzuziehen. Allein das Interesse einer Ein­ zelperson oder einer Gruppe von Personen begründet noch kein öffentliches Interesse. Die Anzahl der in Präsenz Teilnehmenden ist so gering wie möglich zu halten und zur Einhaltung der Hygiene­ regeln und des Mindestabstands unter anderem an Art und Größe des Veranstaltungsortes zu ori­entieren. Wo immer möglich ist auf Telefon- oder Videokonferenzen auszuweichen. Darüber hinaus sind Zusammenkünfte und Veranstaltungen dann im öffentlichen Interesse, wenn Maßnahmen der Tierseuchenbekämpfung und -prävention durchgeführt werden müssen.
 
Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit geselligem und vereinsbezogenen Charakter (z. B. Chorproben, Aufführungen) können jedenfalls aufgrund der aktuellen pandemischen Lage nicht im besonderen öffentlichen Interesse stehen. Das Gleiche gilt für den Direktvertrieb von Produkten im Wege von „Partys" und andere gesellige Verkaufsveranstaltungen.
 
Zusammenkünfte und Veranstaltungen, die im besonderen öffentlichen Interesse liegen und genehmigt wurden sind nur erlaubt, wenn

- durch geeignete Maßnahmen, insbesondere durch Steuerung der Besucherzahlen, der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Einzelpersonen oder mit den Ange­ hörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens zehn Personen eingehalten werden kann oder statt des Mindestabstandes Trennvorrichtungen aufgebaut sind. Der Abstand muss in alle Richtungen gegeben sein; der Veranstalter muss die räumlichen Gegebenheiten so ausgestalten, dass das Abstand­ halten auch möglich ist; ein kurzes Unterschreiten des Mindestabstandes, um beispiels­ weise sitzende Personen zu passieren, ist zulässig,

- geeignete Hygienekonzepte entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene, Steuerung des Zutritts sowie Verlassen des Veranstaltungsorts (z. B. durch Leit­ systeme und Wegeführungen) und der Vermeidung von Warteschlangen (z. B. durch elekt­ ronisches Platz- und Bezahlmanagement) getroffen und umgesetzt werden,
 
-  Aushänge zu den erforderlichen Abstands- und Hygienemaßnahmen gut sichtbar ange­ bracht sind,

- Name, Anschrift und Telefonnummer der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ausschließlich zur Ermöglichung der Nachverfolgung von Infektionen von der Veranstalterin oder dem Veranstalter erfasst werden,

- eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen wird.
 
 Die erfassten personenbezogenen Daten sind für die Dauer eines Monats ab Beginn der Veranstal­ tung geschützt vor Einsichtnahme durch Dritte, für die zuständigen Behörden vorzuhalten und bei bestätigter Infektion mindestens einer Teilnehmerin oder eines Teilnehmers diesen zu übermitteln sowie unverzüglich nach Ablauf der Frist sicher und datenschutzkonform zu löschen oder zu ver­ nichten. Bei offenkundig falschen Angaben (Pseudonymen, ,,Spaßnamen") ist auf die korrekte An­ gabe der personenbezogenen Daten hinzuwirken oder vom Hausrecht Gebrauch zu machen. Die Bestimmungen der Art. 13 (Informationspflicht), 15 (Auskunftsrecht), 18 (Recht auf Einschränkung der Verarbeitung) und 20 (Recht auf Datenübertragbarkeit) DS-GVO finden keine Anwendung; die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind über diese Beschränkungen zu informieren.
 
Aus Gründen der Kontrollierbarkeit des Hygienekonzepts durch zuständige Behörden sollte dieses schriftlich während der genehmigten Veranstaltung verfügbar sein und eine verantwortliche Person ausweisen.
 
Hinweis
Von professionellen Veranstaltern sind arbeitsschutzrechtlich für den Zeitraum der  Corona-Pande­ mie die zusätzlich erforderlichen Arbeitsschutzmaßnahmen für den  betrieblichen  Infektionsschutz, wie im SARS-CoV-2 Arbeitsschutzstandard, der SARS-CoV-2 Arbeitsschutzregel und den Arbeitshil­ fen der zuständigen Berufsgenossenschaft niedergelegt, zu beachten. Beispielhaft wird hier ergän­ zend für berufliche Proben der Orchester, Gesang und Tanz auf die branchenspezifische Hand­ lungshilfe der Verwaltungsberufsgenossenschaft „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard - Empfehlun­ gen für die Branche Bühnen und Studios" in der jeweils geltenden Fassung hingewiesen.
 
Berufsmusikerinnen und -musiker bzw. Besucherinnen und Besucher von Akademien mit Blasinstrumenten sollen in Blasrichtung einen ausreichenden Abstand zu anderen Per­ sonen einhalten. Dieser beträgt nach derzeitigem Kenntnisstand mindestens 2 m, besser jedoch 3 m aufgrund der unvorhersehbaren instrumenten-abhängigen Aerosolbildung, die über einen längeren Zeitraum im Raum verbleiben kann. Unterschiedliche Luftaustrittsmen­ gen an den Mundstücken und Luftaustrittsöffnungen der verschiedenen Instrumente führen zu nicht berechenbaren Luft-Verwirbelungen und Aerosolen in einem großen Radius um das Instrument. In den anderen Richtungen beträgt der Mindestabstand 2 m. Die angege­ benen Mindestabstände können im Freien (unter Berücksichtigung der Windverhältnisse) oder durch geeignete technische Schutzmaßnahmen, wie z. B. Schutzschilde, Trennwände oder -scheiben reduziert werden.
 
Für Musikinstrumente mit Kondensatbildung sind geeignete Maßnahmen zur Beseiti­ gung und Desinfektion vorzuhalten.

Beim Singen ist ein Infektionsrisiko insbesondere durch Aerosole gerade auch bei steigen­ der Gruppengröße erhöht. Deshalb sollte das zulässige Chorsingen (beruflich,) im Freien bevorzugt werden. Hierauf weist z.B. die Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Musikerphysiologie und Musikermedizin vom 13. August 2020 hin. Dennoch können bei verstärkter Lüftung (s.o.) und großem Abstand der Chormitglieder Proben und Darstellun­ gen möglich sein. In Singrichtung ist ein Abstand von mindestens 6 Metern und in alle an­ deren Richtungen von mindestens 3 Metern zu anderen Personen einzuhalten. Eine Verrin­ gerung des Abstandes in Singrichtung auf 3 Metern kann nur bei verstärkter Lüftung und nachweislicher Einhaltung einer maximalen C02-Konzentration der Raumluft von 800 ppm erfolgen.
 
Ein Mindestabstand von 3 Metern wird im Freien empfohlen und ist den vorhersehbaren Windeinflüssen anzupassen. Kann der Mindestabstand nicht eingehalten werden und sind Abtrennungen nicht möglich, sollen Mund-Nase-Bedeckungen oder Atemschutz getragen werden. Mund-Nase-Bedeckungen oder Atemschutz sind nachrangig zu technischen oder organisatorischen Schutzmaßnahmen.
 
 
Fragen zur Hygiene und aktueller Corona-Verordnung?
Signatur Hygiene 2020
Im Corona-Krisenstab der Stadt Hanau wurde ein „Hygiene-Team" gebildet. Aufgabe ist es, die Verordnungen und daraus resultierende Regelungen und Maßgaben anzuwenden und „praxistauglich" umzusetzen. Dabei lässt sich das Hygieneteam ausschließlich davon leiten, Ihre Sicherheit zu erhöhen und bestmöglich zu gewährleisten.
Das Team berät sie zu allen Regelungen rund um das Thema Hygiene. (Grundlage sind stets die aktuellen Verordnungen und Richtlinien, Auslegungshinweise des Landes Hessen sowie Expertisen der führenden deutschen Hygieneinstitute.) 
  • Sie tragen Verantwortung in einem Verein?
  • Sie planen eine größere Veranstaltung?
  • Sie sind Inhaber eines Geschäftes oder eines Restaurants?
Wenn Sie unseren Rat oder unsere Unterstützung benötigen, senden Sie uns eine Mail: hygiene-corona@hanau.de
Wir rufen Sie zurück oder vereinbaren gegebenenfalls auch einen Termin vor Ort mit Ihnen!
Welche Veranstaltungen in Hanau wurden abgesagt?
Angesichts der aktuellen Lage, die sich ständig verändert, werden viele Veranstaltungen abgesagt – auch schon weiter im Voraus, weil die Planungssicherheit derzeit nicht gegeben ist. So hat die Stadt Hanau am 20. März entschieden, dass die Brüder Grimm Festspiele (15. Mai bis 27. Juli), das Hanauer Märchenfest (9. und 10. Mai) sowie das Lamboyfest (12. bis 14. Juni) in diesem Jahr ausfallen müssen. Am 8. April hat die Stadt Hanau zudem entschieden, dass alle städtischen Veranstaltungen bis zum 30. Juni vorsorglich abgesagt bzw. verschoben werden, dies betrifft unter anderem die Feierlichkeiten zu 700 Jahre Steinheim, inklusive des Altstadtfestes (20. bis 23. Juni), das Apfelweinfest und den Keramikmarkt im Schlossgarten (26. bis 28. Juni) sowie das Lindenau-Festival in Großauheim (26. bis 28. Juni). Am 24. April hat die Stadt Hanau zudem beschlossen, dass das Bürgerfest (4. bis 6. September) in diesem Jahr ausfallen muss. Laut Beschluss von Bund und Ländern vom 15. April werden alle Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober verboten. In Hanau gilt, dass Veranstaltungen bis 100 Personen unter Wahrung der Abstands- und Hygieneregeln erlaubt sind.

Verschoben wurde im Comoedienhaus folgende Veranstaltungen:
„Puppenvirus“ mit Tim-Becker, diese wurde vom 11.9.20 auf den 18.3.21 verlegt.
„Prinzessin ist auch kein Traumjob“ mit Rena Schwarz“ am So,04.10.2020 wird verschoben auf den Sa, 08.05.2021, 19.30 Uhr
„Der verflixte Beethoven“ Felix Reuter am 18.10.2020, 18.00 Uhr findet nicht statt, sondern wurde verlegt auf den Fr, 30.04.2021, 19.30 Uhr

Verschoben wurde im Congress Park Hanau:
Bibi Blocksberg vom 16.10.20 auf den 15.10.21
Sind Infostände und Veranstaltungen von Parteien erlaubt?
An Infoständen von Parteien und Wählervereinigungen gelten die allgemeinen Verhaltensregeln im öffentlichen Raum:
 
Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m Zu Personen, die nicht dem eigenen oder ei­nes weiteren bekannten Hausstandes bis zu einer Gruppengröße von höchstens zehn Per­ sonen angehören.
 
Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird empfohlen, wenn keine Maskenpflicht nach § 1a, insbesondere auf stark frequentierten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen un­ ter freiem Himmel, z.B. Fußgängerzonen und Verkehrsknotenpunkten, besteht.
 
Veranstaltungen von Parteien und Wählervereinigungen unterliegen den Regeln über Veranstal­tungen.
Sind Sportplätze und -hallen geöffnet? Ist Sport erlaubt?
Vom 2. bis 30. November 2020 gilt:

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports sowie des Schulsports sind bei Vorlage eines umfassenden Hygienekonzepts zulässig.

Für den Freizeit- und Amateursportbetrieb sind die öffentlichen und privaten Sportanlagen bis zum Ablauf des 30. November 2020 geschlossen. Ausnahme: Wenn dort alleine oder mit maximal zwei Personen oder mit Mitgliedern des eigenen Hausstandes trainiert wird. Individualsport (Joggen, Radfahren, Wandern, Reiten, Segeln) im öffentlichen Raum ist weiterhin möglich.

Sportangebote in Volkshochschulen und ähnlichen Einrichtungen sind untersagt.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Spitzen- und Profisports ist in Sportanlagen gestattet, so­ fern diesem ein umfassendes Hygienekonzept zugrunde liegt und die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts zur Hygiene beachtet werden. Ebenfalls gilt dies für den Trainings- und Probenbe­ trieb des professionellen Bühnentanzes und Balletts bei dem die sportliche Komponente im Vor­ dergrund steht. Genaueres zur Definition des Spitzen- und Profisports regelt ein Erlass des HMdlS vom 3 November 2020.
 
Es findet kein Breiten- und Freizeitsport mehr auf Sportanlagen im Freien oder in gedeckten Anla­gen (Hallen, Schießsportanlagen, etc) statt, außer den oben genannten Ausnahmen. Es ist möglich, im öffentlichen Raum, also auf Wegen, auf Wasserstraßen und öffentlichen Wasserflächen, im Wald oder in Parks, Individualsport zu be­ treiben, also etwa zu Joggen, Rad zu fahren oder zu Wandern. Auch z.B. Reiten, Rudern, Segeln, Segelfliegen und Ski-Langlauf im Sinne einer freizeitsportlichen Tätigkeit in der Öffentlichkeit sind unter Einhaltung der sonstigen Kontaktbeschränkungen möglich. Die Entnahme von Sportgeräten aus Sportanlagen ist zu diesem Zweck gestattet. Das Bewegen von Pferden ist vor dem Hintergrund des Tierwohlschutzes auch auf der Sportanlage gestattet, davon nicht umfasst sind Reitkurse, Schu­ lungen, Wettbewerbe o.ä..

Bürgerinnen und Bürger können das Sporttreiben in der Öffentlichkeit entweder alleine, zu zweit oder mit den Angehörigen des eigenen oder eines weiteren Hausstandes, dann bis zu einer Grup­pengröße von höchstens zehn Personen ausführen. Das erlaubt es etwa den Familien im öffentli­chen Raum, zusammen Sport zu treiben und eine Radtour zu machen. Diese Regelung ist im Sinne eines gesundheitssportlichen Charakters zu verstehen.

Ohne Einschränkung gestattet ist der Sportbetrieb zur Vorbereitung auf und die Abnahme von Ein­stellungstests, Leistungsfeststellungen sowie anderen Prüfungen in Ausbildungen und Studiengän­ gen, bei denen Sport wesentlicher Bestandteil ist und zum Zwecke des Schulsports. Hierfür können auch Sportanlagen geöffnet werden.
 
In allen der oben genannten Fälle, sind Zuschauer nicht gestattet. Lediglich zwingend notwendige Begleitpersonen wie etwa Erziehungsberechtigte können teilnehmen.
 
Vereins- und Versammlungsräume auf Sportanlagen und ähnliches sind grundsätzlich geschlossen. Für zulässige Veranstaltungen im Sinne der Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverord­ nung können Vereinsversammlungsräume geöffnet werden.
 
Rehabilitationssport gemäߧ 64 Abs. 1 Nr. 3 SGB IX unterfällt nicht den Voraussetzungen des§ 2 Abs. 2 CoKoBeV, da es sich um medizinische Maßnahmen handelt. Das Tragen einer Mund-Nasen­ Bedeckung (MNB) wird dringend empfohlen soweit das Angebot nicht in öffentlich zugänglichen Gebäuden stattfinden, in denen eine MNB-Pflicht herrscht. Des Weiteren ist aus Sicherheitsgrün­ den ein Hygienekonzept zu erstellen.
 
Dürfen Tanzschulen öffnen?
Nicht vom 2. bis 30.11.2020.
Sind die Museen in Hanau geöffnet?
Nicht vom 2. bis 30.11.2020.
Finden Hochzeitsfeiern, Geburtstagsfeiern oder allgemeine Feiern in privaten/öffentlichen Einrichtungen statt?
Die Hessische Landesregierung hat Maßnahmen zur Reduzierung sozialer Kontakte beschlossen, die vom 2. bis 30. November gelten. Kernpunkt sind ein Kontaktverbot im öffentlichen Raum (der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, in Gruppen von höchstens zehn Personen oder mit den Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstands gestattet) sowie Schließungen von Restaurants und Gaststätten und, dass Zusammenkünfte und Veranstaltungen mit geselligem Charakter aufgrund der aktuellen pandemischen Lage nicht im besonderen öffentlichen Interesse stehen, also nicht stattfinden können.
Gelten für die Hanauer Schwimmbäder besondere Regeln?
Vom 2. bis 30. November 2020 sind Schwimmbäder in Hessen geschlossen.
Finden die Kurse und Angebote der Volkshochschule statt?
Ja,die Kurse und Veranstaltungen der vhs Hanau finden wieder – unter den geltenden Hygienevorgaben – statt. In diesem Herbst wird das Kursprogramm ausschließlich online unter vhs-hanau.de veröffentlicht, um so flexibel reagieren zu können, wie es die Situation erfordert. Auf der Internetseite können Sie das Programmheft als pdf herunterladen oder im Flipbook blättern. Anmeldungen zu den Kursen sind ab sofort möglich - die Kurse beginnen ab dem 31. August 2020.
Integrationskurse
Informationen zu den Integrationskursen des BAMF sowie Prüfungen können wir Ihnen erst nach dem 1. Juli 2020 geben. Beratung für Integrationskurse findet noch nicht statt.
Berufssprachkurse
Die neuen Berufssprachkurse (DeuFö) starten am 06.07.2020. Bitte vereinbaren Sie telefonisch einen Beratungstermin für Berufssprachkurse.
Bildungsberatung
Die Bildungsberatung im Kulturforum bietet Beratung vor Ort an. Termine können telefonisch oder per Mail vereinbart werden. Beratungen sind auch telefonisch oder per Mail (Telefon: 0170 / 6874807, e-Mail: reinhold.huth@vhs-hanau.de möglich)
Grundbildungszentrum
Die Beratungsstelle des Grundbildungszentrums im Kulturforum findet ebenfalls statt. Beratungstermine können per E-Mail vereinbart werden ( judith.lechner@hanau.de).
Lernwerkstatt
Die Lernwerkstatt im Kulturforum ist geöffnet. Machen Sie vorher bitte mit Frau Scheider: erika.scheider@vhs-hanau.de ein Termin aus, wenn Sie kommen wollen. Warten Sie an der Information der Bibliothek, Sie werden dort abgeholt. Öffnungszeiten: mittwochs und samstags 14:00 – 17:30 Uhr.
vhs-Geschäftsstelle
Sie erreichen die vhs-Geschäftsstelle
Montag – Mittwoch von 9:00 – 12:00 Uhr telefonisch unter 06181 / 92380-0
oder per Mail fit@vhs-hanau.de
Mit allen Mitarbeiter*innen der vhs können Termine für ein persönliches Beratungsgespräch vereinbart werden. Die Kontaktdaten finden Sie auf unserer Internetseite unter „VHS-Team“. Ab dem 04.08.2020 steht die vhs-Geschäftsstelle für Kund*innen ohne Terminvergabe zur Verfügung:
dienstags von 9:00 bis 11:00 Uhr
mittwochs von 14:00 bis 16:00 Uhr
 
Was ist bei Bildungsangeboten zu beachten?
Bei außerschulischen Bildungsangeboten sowie Aus,-Fort- und Weiterbildungsangeboten darf der Unterricht ausschließlich in zahlenmäßig reduzierten Gruppen erfolgen, sodass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen sichergestellt werden kann. Kann der Abstand nicht gewährleistet werden, gilt die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die Gruppengröße darf in der Regel 15 Personen nicht überschreiten. Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts zur Hygiene sind einzuhalten.
Die Regelungen gelten insbesondere für:
  • − Ausbildung von Beamtinnen und Beamten sowie Tarifbeschäftigten im öffentlichen Dienst
  • − Berufsbildungswerk
  • − Berufsfortbildungswerk
  • − Berufsbildungseinrichtungen (über-, außer- und betriebliche)
  • − Fahrschulen
  • − Kunstschulen
  • − Musikschulen
  • − Nachhilfeunterricht
  • − Nichtanerkannte Ersatzschulen
  • − Privatunterricht
  • − Referendarausbildung
  • − Unterricht im Rahmen von Bildungsurlaub
  • − Volkshochschulen
Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die krankheitsbedingt, aufgrund ihres Alters oder des Stands ihrer geistigen, körperlichen und motorischen oder emotionalen und sozialen Entwicklung nicht in der Lage sind, den Mindestabstand einzuhalten, können nur einzeln unterrichtet werden.
Der praktische Fahrunterricht an Fahrschulen ist gestattet. Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird dringend empfohlen, da das Abstandsgebot im praktischen Teil des Fahrunterrichts nicht eingehalten werden kann. Es dürfen sich maximal zwei Personen (Fahrschüler/Fahrschülerin und Fahrlehrer/Fahrlehrerin) während des Fahrunterrichts im Fahrzeug aufhalten. Für die Abnahme der praktischen Fahrprüfung gilt diese Vorgabe nicht.
Wie kann ich Hanau auch von daheim erleben?
Die Stadt Hanau hat die neue Plattform „HanauDaheim“ online gestellt. Während der Corona-Krise sind hier viele spannende und hilfreiche Themen für alle Altersgruppen gebündelt, es sind Angebote zum Anschauen, Mitmachen, Lernen sowie zum virtuellen Kontakte pflegen und neu aufbauen. Das Internet-Angebot wird gemeinsam mit Hanauerinnen und Hanauern, freien und institutionellen Kulturschaffenden der Stadt sowie vielen weiteren Aktiven und Kreativen aus Bildung und Sport gestaltet. Per Mail an daheim@hanau.de kann sich jeder, der ein Angebot oder eine Idee hat, wenden.