Informationen zum aktuellen Lockdown
Der Lockdown wird bis zum 31. Januar verlängert. Das heißt: auch in den nächsten Wochen sollen alle Bürger, soweit es möglich ist, zu Hause bleiben. Auch bleiben unter anderem Restaurants, Kultur- und Freizeiteinrichtungen und viele Geschäfte weiterhin geschlossen. Betriebskantinen sollen geschlossen werden, wo es die Arbeitsabläufe zulassen. Am 25. Januar wollen Bund und Länder entscheiden, wie es ab dem 1. Februar weitergehen soll.
 
Der Einzelhandel bleibt somit weiterhin geschlossen – mit Ausnahme des Einzelhandels für Lebensmittel, der Wochenmärkte für Lebensmittel, Direktvermarktern von Lebensmitteln, der Abhol- und Lieferdienste, der Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, der Apotheken, der Sanitätshäuser, der Drogerien, der Optiker, der Hörgeräteakustiker, der Tankstellen, der Kfz-Werkstätten, der Fahrradwerkstätten, der Banken und Sparkassen, der Poststellen, der Reinigungen, der Waschsalons, des Zeitungsverkaufs, der Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte, des Weihnachtsbaumverkaufs und des Großhandels. Der Verkauf von non-food Produkten im Lebensmitteleinzelhandel, die nicht dem täglichen Bedarf zuzuordnen sind, kann ebenfalls eingeschränkt werden und darf keinesfalls ausgeweitet werden. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten.

Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Friseursalons, Kosmetikstudios, Massagepraxen, Tattoo-Studios und ähnliche Betriebe werden geschlossen, weil in diesem Bereich eine körperliche Nähe unabdingbar ist. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien sowie Podologie/Fußpflege, bleiben weiter möglich.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber werden dringend gebeten zu prüfen, ob die Betriebsstätten entweder durch Betriebsferien oder großzügige Home-Office-Lösungen vom 16. Dezember 2020 bis 31. Januar 2021 geschlossen werden können, um bundesweit den Grundsatz „Wir bleiben zuhause“ umsetzen zu können.

Die Lieferung und Abholung mitnahmefähiger Speisen für den Verzehr zu Hause durch Gastronomiebetriebe sowie der Betrieb von Kantinen bleiben weiter möglich. Der Verzehr vor Ort wird untersagt. Der Verzehr von alkoholischen Getränken im öffentlichen Raum wird vom 16. Dezember bis 31. Januar untersagt. Verstöße werden mit einem Bußgeld belegt.

Aktuelle Informationen zu Verordnungen und Soforthilfen finden Sie auch unter:
https://www.hanau.ihk.de/standort/corona-krise
 
Wo erhalte ich Informationen zur außerordentlichen Wirtschaftshilfe?
Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen,
deren Betrieb aufgrund der zur Bewältigung der Pandemie erforderlichen Maßnahmen temporär geschlossen wird.
Um die November-und Dezemberhilfe zu beantragen, wenden Sie sich bitte an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater,
eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.
Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis 5000,- Euro beantragen.
 
Eine Antragsstellung für die Novemberhilfe ist bis zum 31. Januar 2021 möglich.
Eine Antragsstellung für die Dezemberhilfe ist bis zum 31. März 2021 möglich.
 
Weiterführende Informationen sowie den Link zum Antragsverfahren erhalten Sie hier:
Wirtschaftshilfe
Wo erhalte ich Informationen zur Überbrückungshilfe II?
Die Überbrückungshilfe II umfasst die Fördermonate September bis Dezember 2020.
Die Überbrückungshilfe wird branchenübergreifend kleinen und mittelständischen Unternehmen gewährt, die ihre Geschäftstätigkeit in
Folge der Corona-Krise anhaltend vollständig oder zu wesentlichen Teilen einstellen mussten.
Soloselbstständige im Haupterwerb sind ebenfalls antragsberechtigt.
Anträge für diesen Zeitraum können gestellt werden.
 
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
https://www.hanau.ihk.de/standort
 
Zur Antragstellung geht es hier
(die Beantragung ist ausschließlich über Steuerberater und Wirtschaftsprüfer/vereidigte Buchprüfer möglich):
https://antrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de
Wohin kann ich mich mit Fragen zu meinem Soforthilfeantrag wenden?
Die Frist zur Vorlage von Anträgen nach dem Corona-Virus-Soforthilfsprogramm Hessen 2020 ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 geendet. Alle bis 24:00 Uhr eingegangen Anträge werden selbstverständlich beim Regierungspräsidium in Kassel bearbeitet. Nutzen Sie für Rückfragen bitte das Funktionspostfach coronahilfe@rpks.hessen.de
Wohin kann ich mich als Soloselbstständiger wenden?
Solo-Selbstständige haben, aufgrund der im Rahmen der Coronakrise angepassten Gesetze, Anspruch auf Grundsicherung für Selbstständige ohne Vermögensprüfung. Im MKK ist die zuständige Stelle das Kommunale Center für Arbeit (siehe auch www.kca-mkk.de ).

Hier sind Ihre Ansprechpartner im Bereich Selbstständige SGB II:

·        Frau Güldenring, Tel. 06181/292-46073, kca.gueldenring@kca-mkk.de  
·        Herr Elsesser, Tel.  06181 292-47192, kca.elsesser@kca-mkk.de
·        Herr Adam, Tel.: 06181/292-46070, kca.adam@kca-mkk.de  

Zudem hier der Link zum Online-Erstantrag:
 Online Erstantrag
 
Sowie die dazugehörige Anlage für Selbstständige:
 Anlage für Selbstständige
 
Außerdem entsprechende Erklärungen:
 Erklärung KCA
Gibt es Entschädigungen wegen behördlich angeordneter Schul- oder Kita-Schließungen?
Arbeitgeber und Selbstständige können eine Entschädigung für Verdienstausfälle beantragen, die ihnen oder ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
wegen einer behördlich angeordneten Schul- oder Kitaschließung entstanden sind. Das Regierungspräsidium Darmstadt übernimmt die hessenweite Erstattung
von corona-bedingten Verdienstausfällen. Die Antragstellung ist hier möglich.                                                                                                                                                                                    
Das Servicetelefon IFSG-Entschädigungen ist unter 06151-126000 oder 06151-128000 zu erreichen. Sowie unter: IfSG-Entschaedigung@rpda.hessen.de .
Wohin wende ich mich bezüglich Stundung von Steuern, Mieten, etc.?
Stundungen von Gemeindesteuern oder der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer können unter Angabe des Kassenzeichens der Stadt Hanau und dem Betreff „Corona“ mit kurzer Begründung formlos unter steuern@hanau.de beantragt werden.
Für eine Anpassung der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer wenden Sie sich bitte –wie gewohnt- an Ihr zuständiges Finanzamt.
Wann muss ich Insolvenz anmelden?
Die Ausbreitung des Coronavirus hat zu Einschränkungen in vielen Bereichen des Privat- und Wirtschaftslebens geführt. Das Gesetz zur Abmilderung der Folgen der Corona-Pandemie im Insolvenzrecht ist bis zum 31. Dezember 2020 verlängert, um eben gerade diese Folgen der Pandemie für die Wirtschaft abzufedern. Die Regelungen gelten grundsätzlich für einen begrenzten Zeitraum und sollen nach dem Ende der derzeitigen Ausnahmesituation die Rückkehr zur bisherigen Rechtslage sichern. Den Text finden Sie hier.
 
Durch das Gesetz ist im März dieses Jahres die Insolvenzantragspflicht für Unternehmen ausgesetzt worden, die infolge der Coronavirus-Pandemie insolvenzreif geworden sind und dennoch Aussichten darauf haben, sich unter Inanspruchnahme staatlicher Hilfsangebote oder auf andere Weise zu sanieren.
 
Was muss ich als Händler wissen?
Händler und Händlerinnen in Hanau, Hessen, Deutschland und der Welt stellen dringende Fragen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten, sowie aktuelle Merkblätter und Ansprechpartner rund um das Thema: https://www.handel.digital/corona-virus-umgang-im-handel

Weitere Informationen für den Hanauer Handel finden Sie hier
Was muss ich als Handwerker wissen?
Informationen für das Handwerk finden Sie unter www.hwk-wiesbaden.de/corona
Kann ich Kurzarbeitergeld beantragen und wenn ja, wo?
Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (BeschSiG):
mit den zeitlich befristeten Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld ist es gelungen, die Schockwirkung des unerwarteten Auftretens der COVID-19-Pandemie abzufedern und die Auswirkungen auf die Beschäftigung zu verringern. Die weiterführenden Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld und den Hinzuverdienstregelungen sollen am 1. Januar 2021 in Kraft treten und bis Ende des Jahres 2021 verlängert werden.
 
Bspw. sind folgende Bausteine enthalten:
  • Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem vierten Monat und 80/87 Prozent ab dem siebten Monat) wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.
  • Die bestehenden befristeten Hinzuverdienstregelungen werden insoweit bis 31. Dezember 2021 verlängert, als dass Entgelt aus einer während der Kurzarbeit aufgenommenen geringfügig entlohnten Beschäftigung anrechnungsfrei bleibt.
  • Zudem wird der Anreiz, Zeiten des Arbeitsausfalls für berufliche Weiterbildung zu nutzen, dadurch weiter gestärkt, dass die für diese Fälle geregelte hälftige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr daran geknüpft wird, dass die Qualifizierung mindestens 50 Prozent der Zeit des Arbeitsausfalls betragen muss.
 
Wer erfahren möchte, ob und wie Kurzarbeitergeld beantragt werden kann, sollte sich an die Agentur für Arbeit Hanau wenden: https://www.arbeitsagentur.de
 
Die Agentur für Arbeit Hanau ist für den Publikumsverkehr geschlossen.
Hierfür wurden Hotlines geschaltet:
Arbeitgeberhotline:     0800-4555520
Weitere Fragen:         06181 - 672106
 
Bevor Kurzarbeitergeld beantragt werden kann, muss dieses bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden. Die Anzeige erfolgt über einen Vordruck über das Portal „Meine-e-Services“:
https://www.arbeitsagentur.de/datei
Abschließend erklärt das Video der Arbeitsagentur Arbeitgebern im ersten Teil, in welchen Fällen Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten können. Im zweiten Teil erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kurzarbeitergeld anzeigen sowie beantragen können und wie die Leistung berechnet wird: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video
 
Bekomme ich eine Entschädigung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes?
Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird, beziehungsweise abgesondert wurde, und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall (§56 IfSG), der in den ersten 6 Wochen nach dem tatsächlichen Verdienstausfall, danach dem üblichen Krankengeld richtet.
Selbstständig Tätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt bei dem zuständigen Gesundheitsamt: Main-Kinzig-Kreis, Bürgerinformation.
Bekomme ich Förderzuschüsse bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen oder der Digitalisierung von Prozessen?
Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks und wollen Ihre Prozesse digitalisieren? Sie möchten von der staatlichen Förderung profitieren, scheuen aber den formellen Aufwand? Dann sollten Sie go-digital kennenlernen!
Mit seinen drei Modulen „Digitalisierte Geschäftsprozesse”, „Digitale Markterschließung” und „IT-Sicherheit” unterstützt Sie das Förderprogramm go-digital nicht nur bei der Optimierung von Prozessen und der Erschließung zusätzlicher Marktanteile durch Digitalisierung, sondern finanziert auch Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten schützen.
In Hanau können Sie sich mit Ihren Fragen hierzu an den durch das BMWi autorisierten Partner Andreas Janka, mp group wenden (Telefon 06181 56907-12; mailto: ajanka@mp-group.net), der Sie bei der Suche nach individuellen Lösungen für Ihren Online-Handel, die Digitalisierung Ihres Geschäftsalltags und den steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung unterstützen. Er übernimmt auch die Antragstellung für die Fördermittel, die Abrechnung und das Berichtswesen.
Hilfreiche Links
Die Industrie- und Handelskammer informiert: https://www.hanau.ihk.de/
Kapital für Kleinunternehmen: www.wibank.de/kfk 
Gründungs- und Wachstumsfinanzierung: www.wibank.de/guw 
Bürgschaften: www.bb-h.de/kontakt/ 
Landesbürgschaften: www.wibank.de/landesbuergschaften 
Handelsverband Hessen: https://www.handel.digital/corona-virus-umgang-im-handel
Bundesagentur für Arbeit in Hanau: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/hanau/startseite
Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen
Formular für Kurzarbeitergeld: https://www.arbeitsagentur.de/datei/anzeige-kug101_ba013134.pdf
Wohin wende ich mich bezüglich der Zahlungen an die Stadtwerke Hanau?
Kunden der Stadtwerke Hanau wenden sich bitte per Mail an service@stadtwerke-hanau.de mit der entsprechenden Anfrage zur Abschlagssenkung oder Ratenvereinbarung. Um die Anwendung des Moratoriums zu COVID 19 prüfen, erhält der Kunde per Mail ein Formular, welches bitte auszufüllen und zu unterzeichnen ist. Sie können die SWH auch telefonisch für Fragen unter 06181 365-1999 erreichen, die Anfrage zur Abschlagssenkung oder Ratenvereinbarung und die Selbstauskunft muss aber auf jeden Fall schriftlich erfolgen.