Wo erhalte ich Informationen zu direkten Hilfen und Hanauer Förderprogrammen?
Der Handelsverband Hessen gibt verschiedenen Hilfestellungen. Etwa bei der Übernahme der Miete, Ausgleich für Winterware und sogar Eigenkapitalzuschuss. Auch Beispiele sind dargestellt.
https://www.hvhessen.de/ueberbrueckungshilfen-iii

Direkte Hilfe - etwa zu Förderungen in Hanau - und Ansprechpartner finden Sie auch auf der Seite der Hanau Marketing GmbH (HMG): https://www.hanau-marketing-gmbh.de/projekte/48532/index.html
„Wo erhalte ich Informationen zur Überbrückungshilfe III (Plus) sowie Neustarthilfe Plus“
Überbrückungshilfe III Plus
Die Bundesregierung verlängert die Überbrückungshilfe III Plus über den 30. September hinaus bis zum 31. Dezember 2021. 
Die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus ist inhaltlich weitgehend deckungsgleich mit der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August und September. Auch in der verlängerten Überbrückungshilfe III Plus sind Unternehmen mit einem Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 Prozent antragsberechtigt. Die Antragstellung erfolgt auch für die verlängerte Überbrückungshilfe III Plus durch prüfende Dritte.

Infos und Antragstellung.
Verlängert wird auch die Neustarthilfe Plus für Soloselbständige. Für den Zeitraum Oktober bis Dezember können Soloselbstständige, deren Umsatz durch Corona weiter eingeschränkt ist, damit zusätzlich bis zu 4.500 Euro Unterstützung erhalten.
Die sogenannte Restart-Prämie, die innerhalb der Überbrückungshilfe III Plus für die Monate Juli, August, September 2021 galt, läuft im September aus.

Überbrückungshilfe III
Die Antragsfrist endet am 31. Oktober 2021 (Frist verlängert). Antragsberechtigt = Umsatzeinbruch in einem Monat von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 (vorher: 50 % in 2 Monaten im April-Dezember 2020 oder 30 % im gesamten Zeitraum) Förderzeitraum November 2020 bis Juni 2021 (vorher: Januar bis Juni 2021) Jahresumsatz von bis zu 750 Millionen (vorher: 500 Mio. Euro). Unternehmen, die November bzw. Dezemberhilfe erhalten haben, sind für diese beiden Monate nicht antragsberechtigt, Leistungen nach der ÜH II für diese Monate werden angerechnet
Höchstbetrag Abschlagszahlungen wird auf 400.000 Euro angehoben (November/Dezemberhilfe: 50.000 Euro)
Warenwertabschreibung (Saisonware,. verderbliche Ware) bis zu 100 Prozent als Fixkosten 
Sonderregelungen für die Reisebranche, Pyrotechniker und Kulturbranche
integrierte Neustarthilfe für Soloselbstständige wurde auf 7500€ angehoben (vorher 5000€)


Zur Antragstellung: Überbrückungshilfe Unternehmen - Überbrückungshilfe
Zu den FAQs: Überbrückungshilfe Unternehmen - FAQ zur „Corona-Überbrückungshilfe III“ 
 
Was sind die Härtefallhilfen und wer kann sie beantragen?
Die Härtefallhilfen unterstützen Unternehmen im besonderen Einzelfall, wenn sie infolge der Corona-Pandemie in Not geraten sind.
Sie richten sich speziell an solche Unternehmen und Selbstständige, bei denen die bestehenden Corona-Hilfen des Bundes und der Länder nicht greifen. In Hessen laufen die Härtefallhilfen über die Notfallkasse des Landes Hessen.
(Die Entscheidung, ob eine solche Härte vorliegt, treffen die Länder in eigener Regie unter Billigkeitsgesichtspunkten)
 
Antragsberechtigt sind grundsätzlich Unternehmen und Selbstständige, die eine Corona bedingte erhebliche finanzielle Härte erlitten haben.
Diese liegt insbesondere vor, wenn Unternehmen außerordentliche Belastungen zu tragen haben, die absehbar ihre wirtschaftliche Existenz bedrohen. Als Unternehmen gilt für die Antragsstellung dabei jede rechtlich selbständige Einheit unabhängig von ihrer Rechtsform, die wirtschaftlich am Markt tätig ist (inklusive gemeinnützigen Unternehmen bzw. Sozialunternehmen, Organisationen und Vereinen).
Nicht antragsberechtigt sind Unternehmen, die nicht bei einem deutschen Finanzamt geführt werden, Unternehmen ohne inländische Betriebsstätte oder inländischen Sitz sowie öffentliche Unternehmen.
 
Die Beantragung der Härtefallhilfen erfolgt grundsätzlich durch prüfende Dritte (Steuerberater, Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer).
Die Höhe der Förderung hängt von der Belastung im Einzelfall ab. Sie orientiert sich in der Regel an den sonstigen Unternehmenshilfen des Bundes,
das heißt insbesondere an den förderfähigen Fixkosten. Die Härtefallhilfe sollte im Regelfall 100.000 Euro nicht übersteigen.
Die Bewilligung der Mittel muss beihilferechtskonform erfolgen.
 
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
Fördermittel des Landes Hessen in der Corona-Krise | Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
 
Anträge an die Notfallkasse Hessen können ausschließlich digital über diese Seite der Notfallkasse des Landes Hessen gestellt werden:
Notfallkasse des Landes Hessen - Startseite (corona-notfallkasse-hessen.de)
Wohin kann ich mich mit Fragen zu meinem Soforthilfeantrag wenden?
Die Frist zur Vorlage von Anträgen nach dem Corona-Virus-Soforthilfsprogramm Hessen 2020 ist mit Ablauf des 31. Mai 2020 geendet. Alle bis 24:00 Uhr eingegangen Anträge werden selbstverständlich beim Regierungspräsidium in Kassel bearbeitet. Nutzen Sie für Rückfragen bitte das Funktionspostfach coronahilfe@rpks.hessen.de
Wohin kann ich mich als Soloselbstständiger wenden?
Solo-Selbstständige haben, aufgrund der im Rahmen der Coronakrise angepassten Gesetze, Anspruch auf Grundsicherung für Selbstständige ohne Vermögensprüfung. Im MKK ist die zuständige Stelle das Kommunale Center für Arbeit (siehe auch www.kca-mkk.de ).

Hier sind Ihre Ansprechpartner im Bereich Selbstständige SGB II:

·        Frau Güldenring, Tel. 06181/292-46073, kca.gueldenring@kca-mkk.de  
·        Herr Elsesser, Tel.  06181 292-47192, kca.elsesser@kca-mkk.de
·        Herr Adam, Tel.: 06181/292-46070, kca.adam@kca-mkk.de  

Zudem hier der Link zum Online-Erstantrag:
 Online Erstantrag
 
Die dazugehörige Anlage für Selbstständige mit entsprechenden Erklärungen erhalten Sie hier: https://www.kca-mkk.de/InfoAntrag-EKS.pdf
Gibt es Entschädigungen wegen behördlich angeordneter Schul- oder Kita-Schließungen?
Arbeitgeber und Selbstständige können eine Entschädigung für Verdienstausfälle beantragen, die ihnen oder ihren Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern
wegen einer behördlich angeordneten Schul- oder Kitaschließung entstanden sind. Das Regierungspräsidium Darmstadt übernimmt die hessenweite Erstattung
von corona-bedingten Verdienstausfällen. Die Antragstellung ist hier möglich.                                                                                                                                                                                    
Das Servicetelefon IFSG-Entschädigungen ist unter 06151-126000 oder 06151-128000 zu erreichen. Sowie unter: IfSG-Entschaedigung@rpda.hessen.de .
Wohin wende ich mich bezüglich Stundung von Steuern, Mieten, etc.?
Stundungen von Gemeindesteuern oder der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer können unter Angabe des Kassenzeichens der Stadt Hanau und dem Betreff „Corona“ mit kurzer Begründung formlos unter steuern@hanau.de beantragt werden.
Für eine Anpassung der Vorauszahlungen zur Gewerbesteuer wenden Sie sich bitte –wie gewohnt- an Ihr zuständiges Finanzamt.
Aussetzung der Insolvenzantragspflicht
Das COVID-19-Insolvenzaussetzungsgesetz (COVInsAG) enthält Regelungen zur Aussetzung der Insolvenzantragspflicht sowie zur Beschränkung von Haftungs- und Anfechtungsrisiken im Zusammenhang mit der Fortführung eines pandemiebedingt insolventen Unternehmens. Nachfolgend werden die Regelung und die Voraussetzungen der Aussetzung der Insolvenzantragspflicht vom 1. Januar 2021 bis zum 30. April 2021 erläutert. Link: https://www.bmjv.de/DE/Themen/FokusThemen/Corona/Insolvenzantrag
 
Was muss ich als Händler wissen?
Händler und Händlerinnen in Hanau, Hessen, Deutschland und der Welt stellen dringende Fragen. Hier finden Sie die wichtigsten Antworten, sowie aktuelle Merkblätter und Ansprechpartner rund um das Thema: https://www.handel.digital/corona-virus-umgang-im-handel

Weitere Informationen für den Hanauer Handel finden Sie hier
Was muss ich als Handwerker wissen?
Informationen für das Handwerk finden Sie unter www.hwk-wiesbaden.de/corona
Kann ich Kurzarbeitergeld beantragen und wenn ja, wo?
Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie (BeschSiG):
mit den zeitlich befristeten Sonderregelungen beim Kurzarbeitergeld ist es gelungen, die Schockwirkung des unerwarteten Auftretens der COVID-19-Pandemie abzufedern und die Auswirkungen auf die Beschäftigung zu verringern. Die weiterführenden Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld und den Hinzuverdienstregelungen sollen am 1. Januar 2021 in Kraft treten und bis Ende des Jahres 2021 verlängert werden.
 
Bspw. sind folgende Bausteine enthalten:
  • Die Regelung zur Erhöhung des Kurzarbeitergeldes (auf 70/77 Prozent ab dem vierten Monat und 80/87 Prozent ab dem siebten Monat) wird bis zum 31. Dezember 2021 verlängert für alle Beschäftigten, deren Anspruch auf Kurzarbeitergeld bis zum 31. März 2021 entstanden ist.
  • Die bestehenden befristeten Hinzuverdienstregelungen werden insoweit bis 31. Dezember 2021 verlängert, als dass Entgelt aus einer während der Kurzarbeit aufgenommenen geringfügig entlohnten Beschäftigung anrechnungsfrei bleibt.
  • Zudem wird der Anreiz, Zeiten des Arbeitsausfalls für berufliche Weiterbildung zu nutzen, dadurch weiter gestärkt, dass die für diese Fälle geregelte hälftige Erstattung der Sozialversicherungsbeiträge nicht mehr daran geknüpft wird, dass die Qualifizierung mindestens 50 Prozent der Zeit des Arbeitsausfalls betragen muss.
 
Wer erfahren möchte, ob und wie Kurzarbeitergeld beantragt werden kann, sollte sich an die Agentur für Arbeit Hanau wenden: https://www.arbeitsagentur.de
 
Die Agentur für Arbeit Hanau ist für den Publikumsverkehr geschlossen.
Hierfür wurden Hotlines geschaltet:
Arbeitgeberhotline:     0800-4555520
Weitere Fragen:         06181 - 672106
 
Bevor Kurzarbeitergeld beantragt werden kann, muss dieses bei der Agentur für Arbeit angezeigt werden. Die Anzeige erfolgt über einen Vordruck über das Portal „Meine-e-Services“:
https://www.arbeitsagentur.de/datei
Abschließend erklärt das Video der Arbeitsagentur Arbeitgebern im ersten Teil, in welchen Fällen Beschäftigte Kurzarbeitergeld erhalten können. Im zweiten Teil erfahren Unternehmerinnen und Unternehmer, wie sie Kurzarbeitergeld anzeigen sowie beantragen können und wie die Leistung berechnet wird: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-video
 
Bekomme ich eine Entschädigung aufgrund des Infektionsschutzgesetzes?
Wer aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot unterliegt oder unterworfen wird, beziehungsweise abgesondert wurde, und einen Verdienstausfall erleidet und dabei nicht krank ist, erhält grundsätzlich eine Entschädigung. Die Entschädigung bemisst sich nach dem Verdienstausfall (§56 IfSG), der in den ersten 6 Wochen nach dem tatsächlichen Verdienstausfall, danach dem üblichen Krankengeld richtet.
Selbstständig Tätige stellen den Antrag auf Entschädigung direkt bei dem zuständigen Gesundheitsamt: Main-Kinzig-Kreis, Bürgerinformation.
Bekomme ich Förderzuschüsse bei der Einrichtung von Homeoffice-Arbeitsplätzen oder der Digitalisierung von Prozessen?
Sie sind ein kleines oder mittleres Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft oder des Handwerks und wollen Ihre Prozesse digitalisieren? Sie möchten von der staatlichen Förderung profitieren, scheuen aber den formellen Aufwand? Dann sollten Sie go-digital kennenlernen!
Mit seinen drei Modulen „Digitalisierte Geschäftsprozesse”, „Digitale Markterschließung” und „IT-Sicherheit” unterstützt Sie das Förderprogramm go-digital nicht nur bei der Optimierung von Prozessen und der Erschließung zusätzlicher Marktanteile durch Digitalisierung, sondern finanziert auch Maßnahmen, mit denen Sie Ihr Unternehmen vor dem Verlust sensibler Daten schützen.
In Hanau können Sie sich mit Ihren Fragen hierzu an den durch das BMWi autorisierten Partner Andreas Janka, mp group wenden (Telefon 06181 56907-12; mailto: ajanka@mp-group.net), der Sie bei der Suche nach individuellen Lösungen für Ihren Online-Handel, die Digitalisierung Ihres Geschäftsalltags und den steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung unterstützen. Er übernimmt auch die Antragstellung für die Fördermittel, die Abrechnung und das Berichtswesen.
Hilfreiche Links
Hanau Marketing GmbH (HMG): https://www.hanau-marketing-gmbh.de/projekte/48532/index.html
Die Industrie- und Handelskammer informiert: https://www.hanau.ihk.de/
Kapital für Kleinunternehmen: www.wibank.de/kfk 
Gründungs- und Wachstumsfinanzierung: www.wibank.de/guw 
Bürgschaften: www.bb-h.de/kontakt/ 
Landesbürgschaften: www.wibank.de/landesbuergschaften 
Handelsverband Hessen: https://www.handel.digital/corona-virus-umgang-im-handel
Handelsverband Hessen (zu Miete, Ausgleich für Winterware, Eigenkapitalzuschuss): https://www.hvhessen.de/ueberbrueckungshilfen-iii
Bundesagentur für Arbeit in Hanau: https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/hanau/startseite
Bundesagentur für Arbeit: www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen
Formular für Kurzarbeitergeld: https://www.arbeitsagentur.de/datei/anzeige-kug101_ba013134.pdf
Wohin wende ich mich bezüglich der Zahlungen an die Stadtwerke Hanau?
Kunden der Stadtwerke Hanau wenden sich bitte per Mail an service@stadtwerke-hanau.de mit der entsprechenden Anfrage zur Abschlagssenkung oder Ratenvereinbarung. Um die Anwendung des Moratoriums zu COVID 19 prüfen, erhält der Kunde per Mail ein Formular, welches bitte auszufüllen und zu unterzeichnen ist. Sie können die SWH auch telefonisch für Fragen unter 06181 365-1999 erreichen, die Anfrage zur Abschlagssenkung oder Ratenvereinbarung und die Selbstauskunft muss aber auf jeden Fall schriftlich erfolgen.