Ab Donnerstag weitere Lockerungen der Stufe 2 (02.06.2021)

02.06.2021. - Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises hat für Dienstag 24 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und zwei weitere Todesfälle aus Hanau und Jossgrund erfasst. Die Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt nun bei 44, das Robert-Koch-Institut (RKI) weist den Wert mit 43 aus.

Ausschlaggebend für weitere Lockerungen ist der vom RKI ermittelte Wert, hier können die Daten, die vom Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises gemeldet werden, von denen des RKI leicht abweichen, was sich aus einem unterschiedlichen Meldezeitpunkt ergibt. Derzeit gelten im Kreisgebiet die Bestimmungen und Auflagen der aktuellen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stufe 1) sowie die Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen. Für den nächsten Öffnungsschritt durch den Übergang in Stufe 2 muss laut Hessischem Sozialministerium „die Inzidenz in Stufe 1 weitere 14 Tage in Folge unter 100“ (MKK: 10. Tag in Folge) oder „die Inzidenz fünf Tage in Folge unter 50“ liegen (MKK: 5. Tag in Folge). Sämtliche Einstufungen und Zeitpunkte für Lockerungen werden durch das Sozialministerium auf der Internetseite www.soziales.hessen.de bekanntgegeben.
  ...

Der Main-Kinzig-Kreis wechselt somit nach fünf Tagen in Folge unter der Inzidenz von 50 am Donnerstag (3.6.) in Stufe 2. Das bedeutet einige weitere Lockerungen im Alltag, was die erlaubten Kontakte angeht, aber auch das Einkaufen wird nun erleichtert. Die Schulen gehen in Stufe 2 wieder in den Präsenzunterricht für alle Jahrgangsstufen. Es dürfen sich nun zwei Haushalte oder zehn Personen (unabhängig vom zugehörigen Haushalt) treffen. Dabei zählen Kinder bis einschließlich 14 Jahren sowie Geimpfte und Genesene nicht mit. Nach wie vor gilt in den Schulen zweimal pro Woche eine Schnelltestpflicht. Geschäfte, die nicht zur Grundversorgung zählen, dürfen nun ohne Terminvereinbarung („Click & Meet“) öffnen – mit Zugangsbeschränkungen und Maskenpflicht. Hier wird ein aktueller Schnelltest empfohlen. Die Schwimmbäder und Saunen dürfen unter Auflagen öffnen und auch die Gastronomie im Innenraum ist wieder möglich, allerdings mit einer Reihe von Hygienebestimmungen. So müssen ein Negativnachweis und die Kontaktdaten vorgelegt werden, auch eine Sitzplatzpflicht ist vorgesehen. Im Außenbereich wird lediglich ein Schnelltest empfohlen. Nach wie vor besteht auch in Stufe 2 ein Tanzverbot, Clubs und Diskotheken dürfen aber als Bar/Gastronomie öffnen. Für den Friseurbesuch (körpernahe Dienstleistungen) besteht nunmehr keine Pflicht für einen Negativnachweis mehr, jedoch gilt die Empfehlung, einen Schnelltest zu machen. In der Stufe 2 ist auch Mannschaftssport und damit der gesamte Sportbetrieb wieder möglich. Es wird ein Schnelltest empfohlen. Chöre und Orchester dürfen nun unter Auflagen auch im Innenraum musizieren, es wird jedoch empfohlen, hierfür nach Möglichkeit nach draußen zu gehen.
Die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, liegt nun bei 22.254. Als aktuell infektiös eingestuft werden 437 Personen. 21.203 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. 614 Personen sind im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat außerdem einen weiteren Coronavirus-Fall registriert, davon betroffen ist die Albert-Schweizer-Schule in Nidderau. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt 30 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Darunter sind 28 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 6 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen ist eine Person.

Die 24 Neuinfizierten kommen aus Hanau (8), Bad Orb (2), Gründau (2), Maintal (2), Steinau (2), Wächtersbach (2), Biebergemünd, Birstein, Großkrotzenburg, Hasselroth, Nidderau und Sinntal.

Seit Sonntag gelten Auflagen des Landes (23.05.2021)

Für den Freitag hat das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises insgesamt 44 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus erfasst. Die errechnete Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis beträgt damit 76. Eine Person aus Rodenbach und zwei Personen aus Wächtersbach sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben.

Am Sonntag, 23. Mai, ist erwartungsgemäß die „Corona-Notbremse“ des Bundes auch im Main-Kinzig-Kreis ausgelaufen. Damit gelten wieder die Bestimmungen der aktuellen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stufe 1) sowie die Einrichtungsschutzverordnung des Landes. Die detaillierten Auflagen und Ausführungsbestimmungen finden sich auf den Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.
  ...
Unter anderem entfällt die nächtliche Ausgangssperre und die Gastronomie darf im Außenbereich unter Auflagen wieder öffnen. Auch Veranstaltungen unter freiem Himmel sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich und Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze dürfen wieder Gäste empfangen. In den Kindergärten kann wieder ein eingeschränkter „Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen“ beginnen und an den Schulen der Präsenzunterricht.

Nachdem zehn laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 21.981. Als aktuell infektiös eingestuft werden 810 Personen. 20.580 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. 591 Personen sind im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

Die von den 50 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (11), Sinntal (8), Bad Soden Salmünster (5), Gründau (4), Langenselbold (3), Bruchköbel (3), Schöneck (2), Steinau, Gelnhausen, Nidderau, Linsengericht, Maintal, Neuberg, Ronneburg und Rodenbach.

„Corona-Notbremse“ ab Sonntag außer Kraft: Dann gelten Auflagen des Landes (21.05.2021)

Main-Kinzig-Kreis. – Am Donnerstag hat das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr des Main-Kinzig-Kreises insgesamt 50 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus erfasst. Die Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis sinkt damit weiter auf nun 74, das Robert-Koch-Institut (RKI) bestätigt diesen Trend mit einem Wert von nunmehr 73,7.

Wie erwartet hat der Main-Kinzig-Kreis nun den Grenzwert von 100 an fünf Werktagen unterschritten und erfüllt damit nach Mitteilung des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration offiziell die Voraussetzungen zum Ende der „Corona-Notbremse“. Die damit verbundenen Lockerungen greifen nach den Vorgaben des Bundes „am übernächsten Tag“. Das heißt, ab Sonntag, 23. Mai, gelten wieder die Bestimmungen der aktuellen Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (Stufe 1) sowie die Einrichtungsschutzverordnung des Landes Hessen.

  ...
Damit entfällt unter anderem die nächtliche Ausgangssperre und die Gastronomie darf im Außenbereich unter Auflagen wieder öffnen. Auch Veranstaltungen unter freiem Himmel sind unter bestimmten Voraussetzungen wieder möglich und Hotels, Ferienhäuser und Campingplätze dürfen wieder Gäste empfangen. In den Kindergärten beginnt wieder der Regelbetrieb und an den Schulen der Präsenzunterricht. Die detaillierten Auflagen und Ausführungsbestimmungen finden sich auf den Homepage des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Wie das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr mitteilt, greifen die nächsten Veränderungen erst unter einer Inzidenz von weniger als 50 oder wenn die aktuelle Stufe 1 (weniger als 100) für „weitere 14 Tage“ bestätigt wurde. Dazu sind aber weiterhin eine hohe Vorsicht entsprechend der allgemeinen Abstands- und Hygieneregeln zu beachten. Zudem wird zum Zweck der Zugangskontrolle und der Kontaktnachverfolgung die Nutzung entsprechender Apps empfohlen. Favorisiert wird dabei die DAICY-App, aber auch Luca und die Corona-Warn-App des Bundes sind sinnvolle Optionen.

Nachdem sechs laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 21.927. Eine Person aus Hanau ist im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Als aktuell infektiös eingestuft werden 831 Personen. 20.508 Menschen haben die akute
Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. 588 Personen sind im Main-Kinzig-Kreis im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.

In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt 50 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Darunter sind 48 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 10 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 3 Patientinnen und Patienten.

Das Amt für Gesundheit und Gefahrenabwehr hat zudem neue Coronavirus-Fälle an Schulen registriert. Davon betroffen sind in Hanau die Eppstein-, Sophie-Scholl und Otto-Hahn-Schule, in Maintal die Erich-Kästner-Schule, in Gelnhausen die Kreisrealschule sowie in Nidderau die Kurt-Schumacher-Schule.

Die von den 50 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in Hanau (17), Nidderau (6), Gründau (6), Bad Soden-Salmünster (5), Bruchköbel (4), Gelnhausen (4), Maintal (2), Birstein (2), Sinntal, Hasselroth, Hammersbach und Großkrotzenburg.
 

Inzidenz steigt weiter an: 186 für Freitag gemeldet (25.04.2021)

Die Inzidenz im Main-Kinzig-Kreis steigt derzeit weiter an. Mit den am Freitag gemeldeten 130 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus wurde ein Wert von 186 erreicht. Am Vortag lag die Inzidenz bei 174. Das Gesundheitsamt bestätigt diesen Trend auch für den Samstag mit einem Wert von 180.

Damit wird der in der Corona-Notbremse relevante 7-Tage-Wert von 165 an drei Folgetagen überschritten. Diese Entwicklung wurde vom Robert-Koch-Institut am Sonntag auch schon offiziell bestätigt und das Hessische Sozialministerium hat in der Folge die damit verbundenen Einschränkungen und Maßnahmen auf seiner Homepage angekündigt. Diese werden wirksam am kommenden Dienstag, 27. April, 0:00 Uhr. Der Main-Kinzig-Kreis wird am Montag über die weitere Entwicklung informieren.
  ...

Laut den von der Bundesregierung beschlossenen Regelungen bedeutet das für den Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau ab Dienstag eine Unterbrechung des Präsenzunterrichtes an den dortigen Schulen, mögliche Ausnahmen sind nur für die Abschlussklassen und die Förderschulen vorgesehen. Das Kultusministerium hat allerdings für den Einstieg in den Distanzunterricht eine Übergangsfrist von bis zu einer Woche eingeräumt.

In den Kindertagesstätten wird zudem die Regelbetreuung gestoppt und eine Notbetreuung eingerichtet. Diese Einschränkungen können erst wieder aufgehoben werden, wenn die Inzidenz von 165 an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen unterschritten wird.

Nachdem 13 laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 19.924. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.480 Personen. 17.871 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Jeweils eine Person aus Bruchköbel und Großkrotzenburg ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben, so dass die Zahl für den Main-Kinzig-Kreis jetzt bei 556 liegt.

Dem Gesundheitsamt wurden zudem zehn Coronavirus-Fälle gemeldet, von denen folgende Schulen betroffen sind: Berufliche Schulen Gelnhausen, Kinzig-Schule Schlüchtern, Grund- und Realschule Birstein, Waldschule Maintal, die Grundschule in Erlensee Rückingen mit zwei Fällen sowie in Hanau die Erich-Kästner-Schule, Robinsonschule und mit zwei Fällen die Limessschule. Es handelt sich dabei jeweils um Einzelfälle mit überwiegend Ansteckungen im familiären Bereich.

Die von den 130 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (39), Maintal (18), Freigericht (12), Wächtersbach (9), Erlensee (5), Bruchköbel (4), Bad Soden-Salmünster (4), Schlüchtern (4), Langenselbold (4), Rodenbach (4), Biebergemünd (3), Gelnhausen (3), Großkrotzenburg (3), Neuberg (3), Birstein (2), Gründau (2), Hasselroth (2), Schöneck (2) sowie Hammersbach, Jossgrund, Linsengericht, Nidderau und Steinau. Zwei Fälle konnten noch nicht zugeordnet werden.

Vorgaben der „Corona-Notbremse“ gelten auch im Main-Kinzig-Kreis (23.04.2021)

Der Main-Kinzig-Kreis ist einer der zahlreichen Landkreise in Hessen, wo ab Samstag mehrere Regelungen der in Berlin beschlossenen „Corona-Notbremse“ wirksam werden. Aufgrund der Überschreitung der laut Gesetz relevanten Inzidenzwerte von 100 beziehungsweise 150 bedeutet das unter anderem eine erneute nächtliche Ausgangssperre, Einschränkungen für Handel und Freizeitangebote sowie Beschränkungen für private Zusammenkünfte. ...

„Die im Gesetz verankerten Vorgaben gelten in allen 29 Städten und Gemeinden des Main-Kinzig-Kreises“, erklärt die Kreisspitze. Gemeinsam appellieren Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann an die Bürgerinnen und Bürger, auch diesen Auflagen im Sinne des Infektionsschutzes zu folgen. Erst wenn die Schwellenwerte für fünf Tage unterschritten werden, kann die Notbremse in Teilen wieder aufgehoben werden.

Wie das Gesetz vorgibt, sind private Zusammenkünfte im öffentlichen oder privaten Raum nur gestattet, wenn an ihnen höchstens die Angehörigen eines Haushaltes und eine weitere Person teilnehmen. Kinder bis 14 Jahre werden dabei nicht gezählt. Zudem gilt ab Samstag (0:00 Uhr) eine nächtliche Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr. Neben den bisher schon definierten Ausnahmen ist auch die „allein ausgeübte körperliche Bewegung“ im Freien bis 24 Uhr gestattet.

Auch die Schulen und Kindertagesstätten im Main-Kinzig-Kreis und im Stadtgebiet von Hanau müssen sich auf Schließungen und Notbetreuungsbetrieb einstellen. Für den Montag wird es eine solche Veränderung für Kinder und Jugendliche noch nicht geben, gleichwohl geht das Gesundheitsamt aufgrund der bereits eingegangenen und gemeldeten Neuinfektionen von weiter steigenden Inzidenzwerten aus. Diese Änderungen treten dann in Kraft, wenn der Inzidenzwert an drei aufeinanderfolgenden Tagen die Marke von 165 überschreitet. Maßgeblich sind die vom Robert-Koch-Institut erfassten Zahlen und die in der Folge vom Hessischen Sozialministerium veröffentlichten Anordnungen.

Aktuell gelten für die Schulen im Main-Kinzig-Kreis zunächst noch die ab einer Inzidenz von 100 getroffenen Regelungen mit überwiegendem Wechselunterricht. Zudem sollen die Schülerinnen und Schüler zweimal in der Woche auf eine Corona-Infektion getestet werden.

Schon ab Samstag ist die Öffnung von Freizeiteinrichtungen wie Badeanstalten, Wellnesszentren und Fitnessstudios untersagt. Die Außenbereiche von zoologischen und botanischen Gärten dürfen „mit angemessenen Schutz- und Hygienekonzepten“ geöffnet werden. Im Einzelhandel dürfen für den unmittelbaren Kundenverkehr nur noch Lebensmittelgeschäfte, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörakustiker, Stellen des Zeitungsverkaufs, Buchhandlungen, Blumenfachgeschäfte, Tierbedarfsmärkte, Futtermittelmärkte und Gartenmärkte öffnen. Bei allen weiteren Geschäften, darunter auch Baumärkte, wäre unter einer Inzidenz von 150 der Einkauf möglich mit Termin (Click & Meet). Dieser Wert wurde im Main-Kinzig-Kreis jedoch seit mehreren Tagen deutlich überschritten, so dass diese Option laut Bundesgesetz derzeit nicht besteht. Abholung von Waren und Speisen beziehungsweise deren Auslieferung bleibt weiterhin möglich.

Laut Auskunft der Bundesregierung bleibt jedoch „im Dienstleistungsbereich alles offen, was nicht ausdrücklich untersagt wird“. Also beispielsweise Fahrrad- und Autowerkstätten, Banken und Sparkassen, Poststellen und ähnliches. Ein Frisörbesuch ist weiterhin möglich mit dem Nachweis eines im Sinne des Bundesgesetzgebers negativen Ergebnisses eines „anerkannten Tests“. Das kann das Ergebnis eines aktuellen Bürgertests oder eines vor Ort durchgeführten Selbsttests sein.

Vor allem bedeuten die neuen Regelungen für die privaten Begegnungen weiterhin massive Einschränkungen. So sind für Personen ab 15 Jahren die Treffen im öffentlichen und privaten Bereich nur noch in kleinstem Umfang möglich. Erlaubt sind lediglich Zusammenkünfte eines Haustandes mit einer weiteren Person – Treffen mit mehr Menschen dagegen nicht.

„Diese Auflagen haben das vorrangige Ziel, die privaten Kontakte weitgehend zu reduzieren und damit die Ansteckungen zu erschweren“, unterstreichen Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann die Notwendigkeit dieser Beschränkungen. Denn nach Auskunft des Gesundheitsamtes sind die Übertragungen im privaten Umfeld weiterhin die größten Faktoren im Infektionsgeschehen.

Ein weiterer Bereich sind die Ansteckungen am Arbeitsplatz. Hier ist die Verpflichtung, Homeoffice anzubieten, wenn dies betrieblich möglich ist, bereits jetzt schon Bestandteil der Corona-Arbeitsschutzverordnung. Mit der Aufnahme in das Infektionsschutzgesetz wird diese Option nun noch einmal verstärkt. Denn Beschäftigte haben jetzt auch die Pflicht, Homeoffice-Angebote wahrzunehmen, wenn es privat möglich ist.

Für die Kreisspitze sind diese vereinbarten Vorschriften – verbunden mit den bewährten Abstands- und Hygieneregeln – wichtige Instrumente, um der Pandemie bei der aktuellen Ausbreitung zu begegnen. Voraussetzung sei aber, dass diese Instrumente auch von allen Bürgerinnen und Bürgern konsequent angewandt werden. „In der aktuellen Situation bleiben keine anderen Maßnahmen, um das Gesundheitssystem aber auch jeden einzelnen Menschen vor der teilweise schweren Erkrankung zu schützen“, betonen Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann und verweisen auf die Empfehlungen zum regelmäßigen Lüften. Zudem werben sie für die Nutzung der Test- und Impfmöglichkeiten. Alle Säulen zusammengenommen könnten den Rückgang der Inzidenz und damit die Lockerung der Einschränkungen erfolgreich beschleunigen. Losgelöst von bundeseinheitlichen Regelungen komme es eben weiter „vor allem darauf an, dass jeder eigenverantwortlich mitmacht und seinen möglichen Beitrag für die Pandemiebekämpfung leistet“.
 

Ausgangssperre wird nach Gerichtsurteil aufgehoben – Kreisspitze: Notwendigkeit der Kontaktreduktion bleibt (9.04.2021)

„Es ist offensichtlich so, dass für die Umsetzung einer nächtlichen Ausgangssperre nicht das Gesamtlagebild in einem Landkreis ausschlaggebend ist, sondern ausschließlich der Blick auf den nackten Inzidenzwert“, kommentiert Landrat Thorsten Stolz eine Entscheidung des Verwaltungsgerichts Frankfurt vom Freitag. „Unsere Betrachtung der Gesamtsituation der Corona-Pandemie, der Situation in den Krankenhäusern, insbesondere auf den Intensivstationen, der Entwicklung des Infektionsgeschehens und der Verbreitung der britischen Mutante im Kreisgebiet spielt de facto bei der Bewertung von Maßnahmen für die Eindämmung keine Rolle. Das müssen wir zur Kenntnis nehmen.“ Ein Kläger hatte für sich das Recht erstritten, die seit diesem Dienstag geltende Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr nicht beachten zu müssen. „Diese Entscheidung haben wir zu respektieren, halten sie allerdings für falsch“, so der Landrat.

  ...
Der Main-Kinzig-Kreis hat das Urteil vom Freitag zum Anlass genommen, kurzfristig in einer Verwaltungsstabs-Runde eine Entscheidung zu fällen: Das Recht des Einzelnen wertet der Kreis angesichts der Reichweite des verfügten Sachverhalts als übertragbar auf alle Bürgerinnen und Bürger. So wird die Ausgangssperre mit sofortiger Wirkung wieder aufgehoben. Allerdings bleibt sie aus Sicht des Kreises ein Mittel der Wahl, sollte sich die Lage im Kreis im Hinblick auf die Belastung des Gesundheitssystems und die Entwicklung des Infektionsgeschehens weiter verschärfen. Vor allem aber kann sie zunächst nur eine Option sein, sollte sich die Zahl der Infektionen pro Woche und je 100.000 Einwohner oberhalb der Marke von 200 bewegen, denn dort hatte das Verwaltungsgericht mit seinem Urteil angesetzt. Die Polizei sowie die Ordnungsämter sind über die neue Situation bereits in Kenntnis gesetzt worden.

Am Freitag vor einer Woche (2.4.) hatte der Main-Kinzig-Kreis eine Ausgangssperre angekündigt und sie zum Dienstag in Kraft gesetzt. Als Grundlage dienten die folgenden Punkte:
- Das Infektionsgeschehen ist weitgehend diffus und nicht auf wenige lokale Ereignisse zurückzuführen.
- Das Infektionsgeschehen verteilt sich über die gesamte Fläche des Kreises, die weit überwiegende Zahl der Kommunen weist einen Inzidenzwert von über 100 auf.
- Die Situation in den Kliniken ist zunehmend angespannt, die Zahl der stationären Aufnahmen geht rapide nach oben.
- Die intensivmedizinischen Kapazitäten sind am Anschlag und müssen erhöht werden.
- Die Infektionsketten sind nur noch zu 70 Prozent nachzuvollziehen; in immer höherem Maße stecken sich die Menschen im privaten Umfeld an (etwa 60 Prozent der Fälle).
- Die Modellrechnungen sagen in absehbarer Zeit einen Anstieg des Inzidenzwerts auf über 200 voraus.
- Die britische Virusvariante breitet sich immer mehr aus.

In der Beurteilung des Gesamtlagebilds hat der Verwaltungsstab die Notwendigkeit zum Handeln gesehen, insbesondere bei der Reduzierung der Kontakte zwischen verschiedenen Haushalten.

Für Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann ist es nicht nachvollziehbar, warum in manch anderen Bundesländern die vereinbarte Regelung für Ausgangssperren ab einem Inzidenzwert von 100 unmissverständlich festgelegt wurde, um genau diese Kontaktreduktion zu erreichen, in Hessen jedoch ausdrücklich erst ab einem Wert von 200. Hessen habe die zwischen Bund und Ländern vereinbarte „Notbremse“ ab einem Wert von 100 nicht konsequent umgesetzt, insbesondere im Bereich der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen, so die Kritik.

Angespannte Situation in den Krankenhäusern
Im Main-Kinzig-Kreis haben sich die Belegungszahlen in den Krankenhäusern in den vergangenen Tagen stetig nach oben bewegt. Insgesamt sind es um die 100 Covid-Patientinnen und -Patienten auf den einzelnen abgesonderten Stationen der Kliniken, das entspricht einem Anstieg von mehr als 50 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auf den Intensivstationen befinden sich aktuell 23 Bürgerinnen und Bürger, überwiegend in einem Alter von Anfang 30 bis Mitte 70. Auf ein Beatmungsgerät sind etwa die Hälfte der Intensivpatienten angewiesen.

Schon vor Wochen hatte der Kreis davor gewarnt, dass sich das Infektionsgeschehen deutlich in die mittleren und jüngeren Jahrgänge verlagere, die in der Regel mobiler sind und täglich im Schnitt mehr Kontakte haben. Dies vor dem Hintergrund einer sich ausbreitenden britischen Virusvariante, die infektiöser wirkt und sich schneller ausbreitet. In den Krankenhäusern kommt diese Entwicklung mit einiger zeitlicher Verzögerung nun an. Aktuell werden in den vier Kliniken im Kreisgebiet Eingriffe und Therapien verschoben, um Stationen gezwungenermaßen freizuräumen für eine weiter eskalierende Situation.

Die Pandemielage bleibt im Kreis also angespannt, die nächtliche Ausgangssperre wird dennoch aufgrund der gerichtlichen Entscheidung aufgehoben. „Ein wirksames Mittel zur Eindämmung des Infektionsgeschehens und zur Entlastung der medizinischen Systeme ist die Reduzierung von Kontakten, gerade im privaten Bereich, auf den wir zuletzt etwa drei von fünf Infektionen zurückführen konnten. Gerade mit Blick auf dieses Infektionsgeschehen sind Maßnahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung dringend geboten“, so Landrat Stolz. Eine Ausgangssperre sei nicht das Allheilmittel, aber ein Baustein, um Ansteckungen im privaten Bereich zu reduzieren.

Stolz, Simmler und Ottmann haben eine erneute Initiative in Richtung des Landes Hessen angekündigt, den Landkreisen und kreisfreien Städten rechtssichere und realitätsnahe Handlungsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Dazu müsse gegebenenfalls das Eskalationskonzept des Landes angepasst werden. Die Marke von 200, ab der die kommunale Ebene weitergehende Maßnahmen zur Kontaktreduktion „in Betracht ziehen“ solle, wie es derzeit das Konzept ausweise, sei „mit dem Pandemiealltag vor Ort schwer kompatibel“ und entspreche nicht den Vereinbarungen von Bund und Ländern hinsichtlich der „Notbremse“.

„Ich appelliere an die Landesregierung, dass sie sich spätestens in der nächsten Runde zwischen Bund und Ländern, am besten sehr zeitnah vor dem Hintergrund der steigenden Belastung im Gesundheitswesen, für klare und verbindliche Regeln für das gesamte Bundesgebiet einsetzt“, so Thorsten Stolz.

Deutliche Verschärfung der Maßnahmen nötig: Nächtliche Ausgangssperre ab 6. April im Main-Kinzig-Kreis (2.04.2021)

Auch im Main-Kinzig-Kreis wird ab Dienstagabend (6. April) eine nächtliche Ausgangssperre gelten. Damit reagiert der Main-Kinzig-Kreis auf die stetig steigenden Infektionszahlen, die sich auch durch die ansteckendere britische Virusvariante ergeben. Dies geht einher mit einem zunehmend diffusen Infektionsgeschehen. Es sind in wachsendem Maße die Infektionsorte gemeinsam mit den Infizierten nicht mehr ermittelbar, was auch das zunehmend diffuse Infektionsgeschehen vor allem in den jüngeren Jahrgängen bestätigt. Der Sieben-Tagesinzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis hat am Freitag (2. April) einen Wert von 183 erreicht und liegt damit deutlich höher als der hessenweite Wert von 143.
  ...
Die Ausgangssperre, die ab dem 6. April von 21 bis 5 Uhr für zunächst zwei Wochen gelten soll, hat der Verwaltungsstab um Landrat Thorsten Stolz, Erster Kreisbeigeordneter Susanne Simmler und Kreisbeigeordnetem Winfried Ottmann in Abstimmung mit Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Stefan Erb, Vorsitzender der Bürgermeisterkreisversammlung, am Karfreitag beschlossen. Mit allen Bürgermeistern der Region gab es noch am Nachmittag eine Abstimmung.

„Wir haben es mit einer schwierigen Lage zu tun: die britische Virusvariante, die als deutlich ansteckender gilt, hat den ursprünglichen Virustyp fast vollständig verdrängt – auch bei uns im Main-Kinzig-Kreis. Das bedeutet, dass wir damit rechnen müssen, schon Mitte April einen Inzidenzwert von 300 zu erreichen, wenn wir jetzt nicht gegensteuern und auf die Bremse treten“, erläutert Landrat Thorsten Stolz. „Unsere Bürgerinnen und Bürger sind erneut zu einem enormen Kraftakt aufgerufen. Durch nächtliche Ausgangsbeschränkungen alleine werden wir die Zahl der Neuinfektionen nicht in den Griff bekommen, aber sie sind eine notwendige Säule in dieser Situation. Jeder und jede von uns muss aber mittun, denn wir alle wünschen uns, dass wir eine Stabilität auf niedrigem Niveau erreichen können“, erklärt Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Auch Stefan Erb, Vorsitzender der Bürgermeisterkreisversammlung, sieht diesen Schritt als unumgänglich an: „Die Ausgangssperre wird ein deutliches Zeichen setzen. Die Lage ist ernst, gerade weil wir im Kreis mittlerweile immer mehr Kommunen haben, deren Inzidenz schon jetzt sehr hoch liegt.“

„Wir müssen dringend eine Stabilität reinbekommen und zwar auf einem anderen Inzidenzniveau als bisher. Das braucht das Gesundheitssystem, aber vor allem brauchen wir alle es. Und dabei ist wichtig, dass kein Beschluss der Politik die Eigenverantwortung eines Jeden ersetzen kann: Ohne Eigenverantwortung geht es nicht“, betont Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. „Wir werden diese Pandemie nur bekämpfen können, wenn alle es als ihre eigene Aufgabe begreifen und mithelfen“, so Simmler weiter. Die vergangenen zwei Wochen hätten gezeigt, dass auch in den Krankenhäusern der Region wieder ein Anstieg der Corona-Fälle und auch der schweren Fälle erkennbar ist. „Das Ziel hat sich auch nicht verändert, jeder der Hilfe braucht, soll sie bekommen können. Jetzt haben wir es mit einem noch ansteckenderen Feind zu tun – das muss uns allen klar sein. Deswegen müssen die Zahlen runter“, appellieren die Verantwortlichen gemeinsam. Die jetzige Maßnahme der Ausgangsbeschränkungen trägt auch dem Umstand Rechnung, dass die Ansteckungen vor allem auch in den jüngeren Altersklassen immer mehr werden. Der Verwaltungsstab hat in diesem Zusammenhang beschlossen, dass die Kindertagesstätten zunächst geöffnet bleiben sollen. Den Eltern wird jedoch dringend empfohlen, ihre Kinder nach Möglichkeit zu Hause zu betreuen.
Doch mit Appellen an die Bürgerinnen und Bürger allein ist es nicht getan. Auch die 29 Kommunen im Main-Kinzig-Kreis sind aufgerufen, die Einhaltung der geltenden Corona-Beschränkungen stärker zu kontrollieren. Der Grund: Den Verwaltungsstab haben insbesondere mit Beginn der wärmeren Temperaturen zahlreiche Hinweise erreicht, dass sich viel zu viele Menschen bei Aufenthalten im Freien nicht an die Abstands- und Kontaktbestimmungen halten. „Natürlich sind Kontakte zu anderen Menschen, die nicht dem eigenen Hausstand angehören, im Freien besser als in geschlossenen, schlecht belüfteten Räumen. Aber dennoch gilt auch im Freien: Abstand halten, Maske tragen, wo dies nicht möglich ist und generell überlegen, ob dieser Kontakt gerade notwendig ist. Es geht weiterhin um die Reduzierung von Kontakten – auch ohne Vorschrift, so schwer uns das nach einem Jahr fällt. Die britische Virusvariante ist deshalb auch so gefährlich, weil eine infizierte Person deutlich mehr Viruslast entwickeln kann, die dann sehr leicht an andere weitergegeben werden kann – auch im Freien, beim Sitzen auf der grünen Wiese und erst recht beim Trinken aus einer gemeinsamen Flasche. Hier ist Abstandhalten unbedingt einzuhalten“, erklärt die Gesundheitsdezernentin.

Auch das Robert-Koch-Institut (RKI) hat mittlerweile seine Empfehlungen hinsichtlich der Kontaktpersonennachverfolgung angepasst und sogar verschärft – als Reaktion auf die ansteckenderen Virusvarianten. „Umso wichtiger ist es, die Schnellteststrategie in Schulen und Unternehmen deutlich auszuweiten. Unser Dank gilt da allen, die sich sehr intensiv gerade auch in den vergangenen Tagen sehr viele Gedanken gemacht haben und diese umsetzen. Wir erkennen zwar derzeit weiterhin den Großteil der Übertragungen im privaten und familiären Bereich, diese werden ja dann aber auch in andere Systeme eingetragen – in Bereiche, in denen dann auseichend Schutz und Vorkehrungen vorhanden sein müssen“, erläutert Susanne Simmler.

„Es sind drei wesentliche Bereiche zur Pandemiebekämpfung: Das Mitwirken jedes einzelnen, wenn es um das Vermeiden von Kontakten geht, das Impfen und die Schnelltests. Neben dem Aufbau von unseren eigenen sechs Schnelltestzentren hat der Main-Kinzig-Kreis gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer an die Unternehmen appelliert, Schnelltest-Angebote in den Betrieben zu schaffen oder die mittlerweile in größerer Zahl im Kreisgebiet errichteten Schnellteststationen zu nutzen. Der Main-Kinzig-Kreis bietet hier Beratung und Unterstützung an“, zählt Landrat Stolz auf. Auch die Bundeswehr unterstütze den Main-Kinzig-Kreis nach wie vor und sei auch bei den Schnelltests in den stationären Einrichtungen eingesetzt.

„Auch in den Schulen wird verstärkt getestet. Um geeignete Strukturen zu schaffen, hatte der Kreis zwei Pilot-Schulen ausgesucht – auch, um die Dunkelziffer bei unbemerkt verlaufenden Infektionen besser ausleuchten zu können“, ergänzt Schuldezernent Winfried Ottmann mit Blick auf die Zeit nach den Osterferien. Auch das Land Hessen hatte die Laienselbsttests an einer Schule im Kreis getestet. Mit Blick auf weitere Öffnungen nach den Osterferien bleiben die Verantwortlichen skeptisch, denn wenn der Inzidenzwert im Main-Kinzig-Kreis weiter steigt, wird in den Schulen über kurz oder lang der Präsenzunterricht wieder ausgesetzt, erklärt Winfried Ottmann. Verstärkt würden jetzt auch die Unternehmen in den Blick genommen. Diese seien dazu aufgerufen, ihre internen Arbeitsprozesse genau unter die Lupe zu nehmen, damit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht auf zu engem Raum arbeiten und womöglich auch ihre Tätigkeit zu Hause ausüben können.

Während die Virusverbreitung bei den älteren Menschen dank der guten Durchimpfung deutlich abgenommen hat, steigen die Neuinfektionen bei den jüngeren Menschen. „Das bereitet uns große Sorge, da wir aus der Erfahrung heraus wissen, dass steigende Infektionszahlen zeitverzögert dazu führen, dass auch die Zahl der Covid-Fälle in den Krankenhäusern zunehmen werden. Hier dürfen wir nicht darauf warten, bis diese Situation eingetreten ist, um weitere Einschränkungen zur Eindämmung der Pandemie zu beschließen. Denn die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Krankenhäusern, im Rettungsdienst und auch den Arztpraxen haben in den zurückliegenden Monaten Schwerstarbeit geleistet. Es wäre unverantwortlich, das Gesundheitssystem erneut an seine Belastungsgrenze zu bringen und erst dann gegenzusteuern – für die Menschen, die in diesem Bereich arbeiten, aber vor allem für jeden einzelnen von uns, der jederzeit auf medizinische Versorgung angewiesen sein könnte“, ergänzt Susanne Simmler.

„Die nächtliche Ausgangssperre ist ein Baustein von vielen. Sie wird nichts bringen, wenn sich die Menschen nicht auch tagsüber an die aktuell geltenden Gebote und Beschränkungen halten. Wir können eine Pandemie nur dann erfolgreich bekämpfen, wenn alle mitziehen“, sind sich Thorsten Stolz, Susanne Simmler, Winfried Ottmann sowie Claus Kaminsky und Stefan Erb einig.

Die Allgemeinverfügung des Kreises wird ab Dienstagabend, 6. April, zunächst für zwei Wochen gelten. Deshalb muss jeder zwischen 21 und 5 Uhr in seiner eigenen Wohnung sein, falls keine dringenden Gründe vorliegen. Allerdings wird klargestellt, dass etwa die Arbeit, das notwendige Versorgen von Tieren oder auch Arztbesuche sowie zum Beispiel Impftermine, davon ausgenommen sind.
 

Main-Kinzig-Kreis und Stadt Hanau planen modellhafte Öffnungen // „Wenn Landesregierung grünes Licht gibt, starten wir kurzfristig in die Umsetzung“ (25.03.2021)

Main-Kinzig-Kreis. – Die Hessische Landesregierung hat in diesen Tagen ein Modellprojekt zur Öffnung von Gastronomie und Kultur in Aussicht gestellt. Auch wenn die konkreten Voraussetzungen noch nicht definiert sind, so bereitet der Main-Kinzig-Kreis für die Umsetzung von Modellprojekten in den Städten Hanau und Bad Soden-Salmünster schon jetzt eine entsprechende Bewerbung vor.
„Wenn die Landesregierung grünes Licht gibt, starten wir gemeinsam in die Umsetzung. Wir haben nicht nur den Willen, sondern auch die digitale Lösung schon in der Umsetzung und sind damit in der Lage, auch kurzfristig starten zu können. Diesen Vorteil sollte sich die Landesregierung nicht entgehen lassen“, betonen Landrat Thorsten Stolz, Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler, Oberbürgermeister Claus Kaminsky und Bürgermeister Dominik Brasch in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
  ...
Nach Einschätzung der Fachleute im Gesundheitsamt sei eine solche modellhafte Öffnung mit wenigen Angeboten vorstellbar, sofern die Rahmenbedingungen es zulassen. In einem ersten Schritt kann dieser Feldversuch mit einer Handvoll Restaurants oder Kultureinrichtungen beginnen. Wesentliche Voraussetzungen sind klare Regeln, eine disziplinierte Mitwirkung aller Beteiligten und eine permanente Analyse der Auswirkungen.

„Wir wissen, dass es angesichts steigender Infektionszahlen und hoher Inzidenzwerte auch bei uns im Main-Kinzig-Kreis eine große emotionale Herausforderung ist, Bewusstsein für einen solchen Weg zu schaffen, aber wir müssen diese Schritte jetzt vorbereiten, um Gastronomie, Handel und Kultur eine Perspektive zu geben“, erklären Thorsten Stolz, Claus Kaminsky und Susanne Simmler. Der Main-Kinzig-Kreis und die Stadt Hanau haben bereits mit dem Aufbau von kreiseigenen Impfzentren und bei anderen Herausforderungen der Pandemie gezeigt, dass sie Verantwortung übernehmen und oft auch schneller als andere sind. „Das wollen wir jetzt gerne erneut unter Beweis stellen und bewerben uns deshalb auf das Modellprojekt, um Gastronomie, Kultur und in der Folge auch dem Einzelhandel eine Perspektive zu geben“, so die gemeinsame Motivation. Wenn sich das Konzept bewährt, sei eine Erweiterung in kleinen Schritten auf weitere Städte und Gemeinden möglich und vorgesehen.

Der Main-Kinzig-Kreis hat in den vergangenen Wochen und Monaten gemeinsam mit dem Unternehmen 2mt Software Solutions wertvolle Pionierarbeit auf dem Gebiet der digitalen Kontaktpersonennachverfolgung geleistet und damit die erforderlichen Voraussetzungen geschaffen. So ein Modellversuch könne zudem eine guter „Stresstest“ sein für eine Phase, in der über Öffnungen generell diskutiert werde.

In der jetzigen Phase sind das jedoch nur die ersten Planungsschritte, um auf eine mögliche Zustimmung aus Wiesbaden vorbereitet zu sein, sind sich die Beteiligten einig. In der kommenden Woche wolle man gemeinsam in einer Projektgruppe die Vorbereitungen konkretisieren und mit Gastronomen und Anbietern von Kulturangeboten modellhafte Öffnungen absprechen und im Paket mit der Nutzung von „Cluster Diary“ ermöglichen.

Mit dieser speziellen Software können die Bürgerinnen und Bürger zum Beispiel als wesentlichen Bestandteil des Öffnungsszenarios einen negativen Schnelltest hochladen und künftig auch hinterlegen. Mit diesem Nachweis als Eintrittskarte zu einer Veranstaltung soll dann anschließend durch Scannen von QR-Codes der Location weitere Sicherheit gewonnen werden, die dem zuständigen Gesundheitsamt bei einem möglichen positiven Infektionsgeschehen wertvolle Zeit erspart. Denn durch die Anpassung an die Bedürfnisse des Gesundheitsamtes sowie die präzise Beschreibung der Kontakte sind die Daten schnell in geeigneter Form verfügbar. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Kontaktpersonennachverfolgung wissen dann auf den ersten Blick, wie hoch das individuelle Risiko der Ansteckung eines Einzelnen ist.

Sofern andere digitale Anwendungen, wie zum Beispiel die viel diskutierte LUCA-App, diese Optionen ebenfalls bieten, kommen auch diese zum Einsatz. „Als Main-Kinzig-Kreis haben wir viel Zeit und Energie in die Digitalisierung des Gesundheitsamtes gesteckt. Wir stehen im Austausch mit dem Land Hessen und wollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern einen Schritt in die neue Normalität gehen“, heben Stolz, Simmler, Kaminsky und Brasch hervor. Die vom Main-Kinzig-Kreis unterstützte Weiterentwicklung der App biete hierfür beste Voraussetzungen. „Ein Team des Gesundheitsamtes und der Softwareanbieter arbeiten hier seit Monaten quasi rund um die Uhr Hand in Hand“, nutzen die politisch Verantwortlichen auch die Gelegenheit, sich bei den Digitalisierungsexperten in der Verwaltung für ihr Engagement zu bedanken.

Nun liege es am Land Hessen, die Voraussetzungen für eine Umsetzung zu schaffen. Der Main-Kinzig-Kreis und die Städte Hanau und Bad Soden-Salmünster jedenfalls seien bereit, diese Herausforderung mit großer Freude anzunehmen. Infos unter www.clustertagebuch.info.

Main-Kinzig-Kreis und Stadt Hanau verschieben weiteren Öffnungsschritt an den Schulen (16.03.2021)

Die beiden Schulträger Main-Kinzig-Kreis und Stadt Hanau haben am Dienstag beschlossen, den nächsten Öffnungsschritt in den Schulen zu verschieben. Das Corona-Infektionsgeschehen erlaube derzeit noch keine weitere Rückkehr in den Präsenz- bzw. Wechselunterricht für alle. „Die Zahl der Neuinfektionen ist in den vergangenen Tagen deutlich nach oben gegangen, das Infektionsgeschehen verlagert sich in die jüngeren und mittleren Generationen, insbesondere durch eine Ausbreitung der britischen Virusvariante. Wir können daher den Öffnungsschritt nicht verantworten, den das Kultusministerium kurzfristig für die Tage vor den Osterferien geplant hatte“, erklärte Landrat Thorsten Stolz.
  ...
Kreis und Stadt Hanau haben ein gemeinsames Vorgehen vereinbart. Schließlich handle es sich um kein lokal begrenztes Ausbruchsgeschehen. „Die Zahlen sind zu hoch und sie könnten schwerer beherrschbar werden, wenn wir nächste und übernächste Woche unbeirrt und unreflektiert mehr Präsenzunterricht ermöglichen“, sagte Oberbürgermeister Claus Kaminsky, der gemeinsam mit Bürgermeister Axel Weiss-Thiel, Schuldezernent in Hanau, seitens der Brüder-Grimm-Stadt in die Beratungen eingebunden gewesen ist.

Somit wird der Unterricht in allen Jahrgangsstufen und Schulformen im gesamten Main-Kinzig-Kreis, einschließlich Hanau, so fortgesetzt wie bisher:
- Klasse 1 bis 6: Wechselunterricht und Notbetreuung
- ab Klasse 7: Distanzunterricht
- Abschlussklassen (inklusive Q2): Präsenzunterricht.

Für Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler ist der „Tritt auf die Bremse“ erforderlich. „Wir sehen in und um Hanau ein ebenso hohes Infektionsgeschehen wie im Raum Gelnhausen und im Raum Schlüchtern. 24 Fälle in Schulen und 21 Fälle in Kitas haben wir in den vergangenen zwei Wochen registriert, und 38 dieser 45 Fälle alleine in den vergangenen sieben Tagen. Wir sprechen hier von einem enormen Wachstum an Fallzahlen in den Bereichen Bildung und Betreuung, auf den wir reagieren müssen“, so Simmler.

Zwischen den Schuldezernenten des Main-Kinzig-Kreises, Winfried Ottmann und der Stadt Hanau, Axel Weiss-Thiel herrscht Einvernehmen, dass die Lockerungsschritte im sensiblen Bereich Schule, die früher als ursprünglich geplant kommen sollten, so vor Ort nicht verantwortbar sind. Der Kreis und die Stadt Hanau hatten daher, abgestimmt mit dem Staatlichen Schulamt, bereits einen Brief ans Kultusministerium verfasst mit der Bitte, die kurz vor der Kommunalwahl angekündigten vorverlegten Öffnungsschritte wieder zurückzunehmen. „Da sich hier keine landeseinheitliche Regelung abzeichnet, werden wir auf die Infektionslage nun angemessen reagieren und unsererseits die weitere Öffnung im Bereich der Schulen verschieben“, so Winfried Ottmann.

Gesundheitsamt meldet 93 Neuinfektionen und einen Todesfall (18.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für das Wochenende 93 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und einen weiteren Todesfall, der Bruchköbel zuzuordnen ist. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises liegt nun bei 156. ...
Nachdem ein laborbestätigter Coronavirus-Fall nachträglich aus der Statistik genommen worden ist, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 12.568. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.313 Personen. 10.945 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 310 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden derzeit 144 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 129 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen davon 28 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind zehn Patienten und Patientinnen.
Die von den 93 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (23), Langenselbold (16), Erlensee (11), Maintal (8), Schlüchtern (7), Bruchköbel (5), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Nidderau (3), Biebergemünd (2), Steinau (2), Bad Soden-Salmünster (1), Gelnhausen (1), Hasselroth (1), Rodenbach (1), Sinntal (1). Fünf Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

116 Neuinfektionen und zwei Todesfälle (15.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Donnerstag 116 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und zwei weitere Todesfälle aus Großkrotzenburg und Maintal gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis steigt leicht auf 137. ...
Nachdem acht Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 12.398. Als infektiös werden aktuell 1.233 Personen eingestuft, 10.858 Menschen haben die akute Virusinfektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 307 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben. Auch wenn die Auslastung der Krankenhausbetten in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern im Zusammenhang mit Covid-19 insgesamt etwas abgenommen hat, gilt das nicht für die Versorgung der Intensivpatienten. Insgesamt werden in den Krankenhäusern 141 Covid-Patientinnen und –Patienten medizinisch versorgt, darunter sind 125 Menschen, die im Kreisgebiet wohnen. Auf der Intensivstation liegen 30 Personen, 16 sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen.
Das Gesundheitsamt hat außerdem für den Donnerstag zwei Coronavirus-Fälle in der Erich-Kästner-Schule in Maintal und der Ludwig-Geissler-Schule in Hanau registriert.
Die von den 116 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (27), Maintal (22), Bruchköbel (11), Nidderau (8), Freigericht (5), Schlüchtern (5), Sinntal (4), Neuberg (4), Erlensee (3), Gründau (3), Flörsbachtal (3), Langenselbold (3), Birstein (3), Niederdorfelden (2), Bad Orb (2), Gelnhausen (2), Bad Soden-Salmünster (2), Biebergemünd, Brachttal, Rodenbach und Wächtersbach. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Ausgangssperre für Stadt Hanau wird aufgehoben Mit Wirkung zum Donnerstagmorgen - Inzidenzwert wieder konstant unter 200 (13.01.2021)

Der Main-Kinzig-Kreis wird die Allgemeinverfügung vorzeitig und mit Wirkung zum Donnerstagmorgen aufheben, die für das Stadtgebiet von Hanau eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr beinhaltete. Fünf Tage in Folge lag die Sieben-Tagesinzidenz bei einem Wert unter 200, was der Verwaltungsstab des Kreises um Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann in seiner Sitzung am Mittwoch als konstanten Trend gewertet hat. ...
Für den restlichen Teil des Main-Kinzig-Kreises war die Ausgangssperre bereits in der vergangenen Woche aufgehoben und nur für Hanau aufgrund des noch stark diffusen Infektionsgeschehens verlängert worden. Der Main-Kinzig-Kreis hatte sich in den vergangenen Tagen zur Entwicklung des Infektionsgeschehens eng mit Oberbürgermeister Claus Kaminsky ausgetauscht und ihn am Mittwoch über die Aufhebung der Allgemeinverfügung informiert. „Wir sehen in der Stadt Hanau ein Infektionsgeschehen, das immer noch auf einem sehr hohen Niveau liegt und nicht nur Neuinfektionen in stationären Einrichtungen zuzurechnen ist. Es rechtfertigt nun aber keine so stark einschränkende Maßnahme wie die Ausgangssperre mehr“, wie Landrat Thorsten Stolz erläuterte.
Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler warnte jedoch davor, die Aufhebung der Ausgangssperre als Signal der Entlastung verstanden zu wissen. „Wir haben alles andere als eine normale Situation und die geltenden Coronaregeln im Alltag sind weiterhin dringen zu beachten“, appellierte Simmler.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky unterstützte die Entscheidung des Kreises. „Die Inzidenz liegt am Mittwoch mit 156 immer noch zu hoch, als dass wir in Hanau schon wieder auf baldige weitergehende Lockerungen hoffen könnten. Ich werbe in der Stadt daher weiterhin eindringlich um Vorsicht und Umsicht. Wir sind einfach noch lange nicht überm Berg“, so Kaminsky mit Blick auf die Regelung, wonach sich ab Donnerstagabend die Hanauerinnen und Hanauer wieder nach 21 Uhr außerhalb ihres Hausstands bewegen dürfen.
Der Sieben-Tagesinzidenzwert beschreibt in Zahlen das Infektionsgeschehen. Neben der quantitativen Betrachtung hatte der Verwaltungsstab vor allem aufgrund der qualitativen Bewertung der registrierten Neuinfektionen im Stadtgebiet die Ausgangssperre für Hanau verlängert. „Hanau hatte noch bis einschließlich vergangenen Freitag einen Inzidenzwert von über 200. Ein größerer Anteil der Neuinfektionen außerhalb der stationären Einrichtungen ließ sich in der vergangenen Woche nicht auf eine genaue Quelle zurückführen. Das hat sich in den letzten Tagen positiv entwickelt“, erläuterte Landrat Thorsten Stolz. Am Samstag habe der Inzidenzwert erstmals wieder leicht unter 200 gelegen, sank bis Dienstag auf 176 und am Mittwoch weiter auf 156.

50 Neuinfektionen und elf Todesfälle (10.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für den Freitag 50 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und elf Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis liegt fast unverändert bei 146. Die elf Verstorbenen wohnten in Hanau (3), Erlensee (2), Birstein, Freigericht, Langenselbold, Maintal, Nidderau und Rodenbach. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet. Ein weiterer Todesfall, der für Bruchköbel gemeldet worden war, musste aus dieser statistischen Zuordnung herausgenommen werden. ...
Nachdem fünf Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie infiziert haben, bei 11.846. Als aktuell infektiös werden 1.306 Menschen eingestuft. 10.268 Personen haben die akute Virusinfektion überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 272 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben. Über die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern wird am Montag wieder informiert.
Die von den 50 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (14), Nidderau (4), Gelnhausen (4), Bruchköbel (3), Bad Soden-Salmünster (3), Wächtersbach (3), Schlüchtern (2), Schöneck (2), Hasselroth (2), Langenselbold (2), Maintal (2), Brachttal, Erlensee, Freigericht, Gründau, Rodenbach und Steinau. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Coronavirus: 175 Neuinfektionen am Donnerstag (07.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Mittwoch 175 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises sinkt auf nun 154. Nachdem zwei laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich aus der Statistik herausgenommen und drei Sterbefälle (Linsengericht 2, Schlüchtern 1) noch hinzugerechnet worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 11.699. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.353 Personen. 10.092 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden, 254 sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. ...
Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern bleibt angespannt. Dort werden insgesamt 162 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 137 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 30 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 14 Patienten und Patientinnen.
Die von den 175 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Bad Orb (2), Bad Soden-Salmünster (3), Biebergemünd, Brachttal (3), Bruchköbel (6), Erlensee (6), Flörsbachtal, Freigericht (5), Gelnhausen (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (7), Hammersbach (2), Hanau (48), Jossgrund (4), Langenselbold (10), Linsengericht (3), Maintal (14), Neuberg, Nidderau (8), Niederdorfelden (6), Rodenbach (4), Schlüchtern (7), Schöneck (3), Sinntal (3), Steinau (6), Wächtersbach (12). Vier Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Ausgangssperre wird fast im gesamten Kreis aufgehoben (06.01.2021)

Der Main-Kinzig-Kreis hebt mit Wirkung zu Donnerstag, 7. Januar, 21 Uhr, die nächtliche Ausgangssperre für nahezu alle seine Bürgerinnen und Bürger auf – davon ausgenommen ist die Stadt Hanau. „Dass auch wir nun die derzeitige Ausgangssperre als Landkreis aufheben, ist aus unserer Sicht kein Zeichen der Entspannung, aber wir folgen damit dem Eskalationskonzept der Landesregierung. Aber, und das ist enorm wichtig: Das ist kein Grund für Fehlinterpretationen. Wir sind in einer weiterhin angespannten Situation“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann. „Das Ziel ist klar: nicht notwendige Kontakte reduzieren und durch Eigenverantwortung, Rücksichtnahme und Achtsamkeit einen aktiven Beitrag gegen die Verbreitung des Coronavirus im privaten Umfeld zu leisten. ...
Nur so kann einer weiteren Belastung des Pflege- und Gesundheitssystems entgegengewirkt werden“, so die Kreisspitze weiter. Hier habe sich die allgemeine Lage weiterhin nicht entspannt. Die Krankenhäuser arbeiten seit vielen Wochen hart an der Belastungsgrenze und auch die Situation in den stationären Pflegeeinrichtungen ist nach wie vor von großer Anstrengung geprägt, Neuinfektionen in den Heimen zu verhindern“, erläutern Landrat Thorsten Stolz und Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler.
Der Verwaltungsstab des Landkreises hatte am Mittwochmorgen sehr intensiv unter anderem mit den Fachleuten aus dem Gesundheitsamt und den Krankenhäusern über das weitere Vorgehen beraten und sich ausführlich mit der Zahl der Neuinfektionen insbesondere am Montag und Dienstag befasst.
Für die Stadt Hanau hält der Main-Kinzig-Kreis weiterhin an einer Ausgangssperre fest. Die Beurteilung des Infektionsgeschehens im Kreisgebiet kann aus Sicht der Kreisspitze „nicht einheitlich ausfallen, weil wir kleinere Kommunen mit hohen Werten über 200 haben, wo wir zumindest momentan die Quellen und Ansteckungswege weitgehend zuordnen können“. Das sei zum Bespiel in den Kommunen Birstein, Sinntal, Jossgrund, Niederdorfelden, Langenselbold und Großkrotzenburg der Fall. „Den höchsten Sieben-Tages-Inzidenzwert weist Großkrotzenburg mit einem Wert von 373 auf. In der vergleichsweise kleinen Kommune sind in den vergangenen Tagen bei einzelnen, aber überwiegend eingrenzbaren Ausbrüchen viele Neuinfizierte gemeldet worden. Darin liegt der bedeutende Unterschied, die Einschränkungen nicht auch in den weiteren Kommunen wie Großkrotzenburg fortzusetzen“, wie die Kreisspitze betont.
Anders sehe es hingegen in Hanau aus. Die Stadt mit ihren rund 100.000 Einwohnern weist einen Sieben-Tages-Inzidenzwert von aktuell 214 aus, für das restliche Kreisgebiet ohne Hanau liegt der Wert bei 148, insgesamt liegt der Main-Kinzig-Kreis bei einer Sieben-Tages-Inzidenz von 163. Viele Neuinfektionen in Hanau alleine im neuen Jahr sind derzeit nicht klar zuzuordnen. Das Infektionsgeschehen ist aus Sicht des Gesundheitsamts weiterhin diffus, zudem sind eine Reihe von Ausbrüchen in stationären Einrichtungen zu verzeichnen. „Nicht nur in Hanau, sondern im gesamten Kreis ist es derzeit, mit Stand Mittwoch, völlig offen, wie sich die Infektionszahlen entwickeln werden. Wie schon in der gesamten Pandemie sehen wir mit den heutigen Zahlen das Geschehen von vor 10 bis 14 Tagen und noch nicht die möglichen Auswirkungen der Feiertage“, mahnen die Verantwortlichen weiter.
Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Oberbürgermeister Claus Kaminsky haben am Mittwoch in einer längeren Telefonkonferenz über das weitere Vorgehen beraten. „Der Main-Kinzig-Kreis hat immer klargemacht, dass wir den Vorgaben der Landesregierung folgen und die Einschränkungen für die Menschen so gering wie irgend möglich halten. Das gilt, auch wenn wir weiterhin die Infektionszahlen für nicht gänzlich belastbar halten“, erklärte Landrat Stolz. „In Hanau haben wir aber nochmal eine besondere Situation, weil hier in der größten Stadt im Kreis die Inzidenz noch deutlich über 200 liegt und das mit ganz wenigen Ausnahmen auch in den letzten Tagen der Fall gewesen ist. Dieser Wert, die fachliche Einschätzung des Geschehens und die zentralörtliche Funktion von Hanau bringt die Notwendigkeit mit sich, die Maßnahmen weiterhin aufrecht zu erhalten, sonst laufen wir Gefahr, im Hanauer Umland ebenfalls wieder verschärfte Infektionslagen zu sehen“, so Stolz, Kaminsky und Simmler gemeinsam.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky hatte die gesonderte Betrachtung der Brüder-Grimm-Stadt erbeten und trägt die Entscheidung des Landkreises voll und ganz mit: „Hanau ist leider noch ein gutes Stück davon entfernt, dass man hier über Lockerungen sprechen könnte. Wir müssen in der Stadtgesellschaft alle weiter einen starken Beitrag leisten und alle noch sensibler hinterfragen, welche privaten Treffen wirklich notwendig sind“, sagte Kaminsky. „Für Feierlichkeiten und nette Runden mit Freunden ist es noch nicht die Zeit, nicht nach Feierabend und nicht am Wochenende. Die Verlängerung der Ausgangssperre für Hanau ist eines der deutlichsten Signale, die Politik und Verwaltung hier aussenden können. Ich bitte die Hanauerinnen und Hanauer, dieses Signal ernstzunehmen.“
Daran schloss Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler einen Appell an die Bürgerinnen und Bürger der anderen 28 Städte und Gemeinden an. „Ein Inzidenzwert weit über 150 ist nichts, was uns zum Durchschnaufen veranlassen kann. Unverändert gilt für alle Menschen von Maintal bis Sinntal abseits des Möglichen und vielleicht Erlaubten: Bleiben Sie, wann immer möglich, zu Hause und rein im Kreise ihres Hausstands, halten Sie Abstand und verzichten Sie auf private Treffen, ganz unabhängig von der Tages- oder Nachtzeit.“ Das Infektionsgeschehen – und das müsse bei allem Handeln und Tun bedacht werden - hänge sehr am Verhalten jedes und jeder Einzelnen.
Stolz, Simmler und Kaminsky waren sich im Gespräch einig, dass der Inhalt der neuen Allgemeinverfügung für die Stadt Hanau einen Eingriff in die Freiheitsrechte darstellt. Diese Einschränkung, zusätzlich zu den weiteren geltenden Maßnahmen, könne deshalb nur so lange gelten, bis von einem konstanten Absenken des Inzidenzwerts unter 200 ausgegangen werden kann, analog zur bisherigen Allgemeinverfügung, die für den gesamten Kreis bis Mittwoch galt. Das Infektionsgeschehen werde tagesaktuell für den gesamten Landkreis und für Hanau fokussiert bewertet. Die Maßnahmen für Hanau gelten erst einmal bis Donnerstag nächster Woche.
„Die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsidenten haben am Dienstag keinen Zweifel gelassen, dass wir das Infektionsgeschehen nur in den Griff bekommen, wenn wir noch eine Weile länger die notwendigen Einschränkungen mittragen. In diesem Geiste setzen wir die konsequente Eindämmungsstrategie im Main-Kinzig-Kreis gemeinsam fort, die für Hanau eine differenzierte Betrachtung beinhaltet“, äußerten sich Stolz, Simmler und Kaminsky in einer gemeinsamen Pressemitteilung.
Insbesondere die anhaltend hohe Belastung und Auslastung im Gesundheits- und Pflegebereich deute stark darauf hin, dass die über die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel gemeldeten Fälle das Infektionsgeschehen nicht belastbar abbilden. „Es gilt jetzt mehr denn je, nicht nachzulassen in unseren Anstrengungen und alle nicht notwendigen Begegnungen mit anderen Menschen zu vermeiden, auch wenn das zunehmend schwerer fällt. Das ist für uns alle eine sehr belastende Situation. Aber es geht hier letzten Endes darum, Ansteckungen so gut es geht zu vermeiden und damit auch Leben zu retten“, erklären Thorsten Stolz und Susanne Simmler.
Sie appellieren nach wie vor an die Eigenverantwortung der Menschen, sich durch das Einhalten der Hygiene- und Abstandsbestimmungen und das regelmäßige Lüften der Wohnräume gegenseitig zu schützen. Das sei umso wichtiger, weil nach wie vor ein Großteil der Ansteckungen im privaten und familiären Bereich stattfinde, also einem Bereich, in dem keine Kontrollen stattfinden. „Bitte beherzigen Sie die Abstandsregeln und tragen Sie, wo immer der Mindestabstand gar nicht oder nur schwer einzuhalten ist, eine Mund-Nasen-Bedeckung, auch bei Treffen von sich nahestehenden Menschen, die nicht im selben Haushalt leben“, wendet sich Gesundheitsdezernentin Simmler an die Bürgerinnen und Bürger.
„Wir wissen, dass die Gemengelage insgesamt schwierig ist und dass sich auch Bürgerinnen und Bürger präventiv eine Verlängerung der Ausgangssperre gewünscht hätten. Eine solche stellt jedoch eine drastische Einschränkung der Grundrechte dar und ist angesichts der aktuellen Inzidenzwerte rechtlich nicht haltbar“, verdeutlicht Landrat Thorsten Stolz. Die gesonderte Betrachtung Hanaus ist vom Land Hessen für Städte mit zentralörtlicher Funktion ausdrücklich erlaubt.

Gesundheitsamt meldet 126 Neuinfektionen und fünf Todesfälle (05.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Montag 126 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und fünf weitere Todesfälle gemeldet. Damit steigt die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises von 159 am Vortag auf jetzt 175. Die Verstorbenen wohnten in Freigericht (2), Birstein, Hanau und Nidderau. Das Gesundheitsamt geht davon aus, dass nach den Feiertagen, an denen zahlreiche Arztpraxen geschlossen hatten und auch die Testlabore ihre Kapazitäten gedrosselt hatten, erst in dieser Woche ein verlässlicher Trend zum Infektionsgeschehen im Kreis ablesbar ist. ...

Nachdem sieben Fälle nachträglich aus der Statistik herausgenommen werden mussten, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 11393. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1449 Menschen, von der akuten Virusinfektion erholt haben sich 9706 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 238 Menschen aus dem Kreisgebiet gestorben. Die Lage in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern ist nach wie vor angespannt: Im Zusammenhang mit Covid-19 werden 170 Personen medizinisch versorgt, darunter sind 149 Menschen, die im Main-Kinzig-Kreis leben. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 33 Patienten und Patientinnen, 19 sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen.
Die von den 126 bestätigten Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (37), Maintal (13), Birstein (7), Bruchköbel (6), Rodenbach (6), Jossgrund (6), Wächtersbach (6), Erlensee (6), Freigericht (6), Gelnhausen (6), Langenselbold (4), Sinntal (4), Nidderau (3), Niederdorfelden (2), Brachttal (2), Großkrotzenburg (2), Schöneck (2), Gründau, Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Hasselroth, Linsengericht und Schlüchtern. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet 68 Neuinfektionen und zwei Todesfälle (03.01.2021)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für den Neujahrstag 68 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und weitere zwei Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Birstein und Rodenbach. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises lag damit bei 163. Das Kreisgesundheitsamt weist jedoch darauf hin, dass der Inzidenzwert feiertagsbedingt derzeit eine geringere Aussagekraft besitzt. Erst im Laufe der neuen Woche würden die Werte wieder belastbarer sein. fast unverändert bei 162. Der Verstorbene wohnte in Bad Soden-Salmünster. ...

Nachdem neun laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 11.241. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.661 Personen. 9.347 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 233 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben.

Die von den 68 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (26), Großkrotzenburg (11), Gründau (5), Gelnhausen, Maintal (je 4), Freigericht, Jossgrund, Rodenbach (je 3), Bad Soden-Salmünster, Erlensee (je 2), Bad Orb, Bruchköbel, Hammersbach und Sinntal. Ein Fall wurde noch nicht zugeordnet.

109 Neuinfektionen und ein Todesfall (01.01.2021)

Für Donnerstag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 109 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und einen weiteren Todesfall gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises bleibt fast unverändert bei 162. Der Verstorbene wohnte in Bad Soden-Salmünster. ...

Nachdem sieben Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 11.164 Personen. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1.775 Menschen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 9.158 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 231 Menschen gestorben.

Die von den 109 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (28), Maintal (15), Nidderau (12), Bad Soden-Salmünster (6), Bruchköbel (6), Langenselbold (6), Wächtersbach (6), Birstein (3), Erlensee (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Niederdorfelden (3), Freigericht (2), Linsengericht (2), Schlüchtern (2), Schöneck (2), Bad Orb, Biebergemünd, Hammersbach, Hasselroth, Sinntal und Steinau. Ein Fall ist noch nicht zugeordnet.

201 Neuinfektionen und 16 Todesfälle (31.12.2020)

Für Mittwoch hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 201 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und 16 weitere Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises bleibt fast unverändert bei 163. Die Verstorbenen wohnten in Hanau (12), Großkrotzenburg, Maintal, Nidderau und Sinntal. ...

Nachdem zehn Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die sich nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 11.048 Personen. Als infektiös eingestuft werden aktuell 1947 Menschen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 8871 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 230 Menschen gestorben.

Die von den 201 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (55), Maintal (17), Sinntal (15), Bruchköbel (10), Erlensee (8), Gelnhausen (8), Großkrotzenburg (8), Rodenbach (7), Freigericht (7), Nidderau (7), Langenselbold (6), Steinau (6), Bad Soden-Salmünster (5), Schlüchtern (5), Linsengericht (5), Gründau (4), Wächtersbach (4), Jossgrund (4), Bad Orb (3), Flörsbachtal (3), Schöneck (2), Hasselroth (2), Birstein (2), Niederdorfelden (2), Brachttal, Hammersbach und Neuberg. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

179 Neuinfektionen und 18 Todesfälle (30.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Dienstag 179 neue laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus und 18 weitere Todesfälle gemeldet. Die Sieben-Tagesinzidenz, die seit Mitte November in dieser Woche im Main-Kinzig-Kreis erstmals wieder unter die Marke von 200 Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen auf 100.000 Einwohner hochgerechnet gerutscht ist, liegt seit gestern fast unverändert bei 160. ...

Durch die Feiertage ist davon auszugehen, dass aus dieser Verbesserung bei der Inzidenz noch kein verlässlicher Trend abzulesen ist, da über die Feiertage und dem folgenden Sonntag deutlich weniger getestet wurde. 

Die Verstorbenen wohnten in Hanau (12), Birstein, Großkrotzenburg, Maintal, Nidderau, Schlüchtern und Schöneck. Nachdem zehn Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl derjenigen Menschen, die sich seit März mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 10.837. 8661 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 214 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. 
Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern ist weiterhin angespannt. Dort werden 165 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 142 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis ihren Wohnort haben. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 29 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 15 Patienten und Patientinnen.

Die von den 179 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (58), Maintal (13), Bruchköbel (9), Großkrotzenburg (9), Linsengericht (9), Bad Soden-Salmünster (8), Freigericht (8), Erlensee (7), Langenselbold (5), Brachttal (5), Nidderau (5), Biebergemünd (4), Schlüchtern (4), Sinntal (4), Neuberg (3), Gelnhausen (3), Steinau (3), Wächtersbach (3), Gründau (3), Birstein (3), Hasselroth (3), Rodenbach (2), Bad Orb, Hammersbach, Jossgrund, Niederdorfelden, Ronneburg und Schöneck. Zwei Fälle wurden nicht zugeordnet.

51 Neuinfektionen und acht Todesfälle (29.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Montag 51 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und weitere acht Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Hanau (4), Biebergemünd, Freigericht, Maintal und Sinntal. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreises sinkt auf nun 164.  ...

Das Kreisgesundheitsamt weist darauf hin, dass der Inzidenzwert feiertagsbedingt derzeit eine geringere Aussagekraft besitzt. An Weihnachten und dem folgenden Sonntag wurde deutlich weniger getestet. Kurzfristig werde es daher keine Lockerungen der geltenden Beschränkungen geben, so der Kreis in einer Mitteilung. Für die kommenden Tage und damit auch für Silvester bleibe es bei der Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr. Zudem dürfen keine Böller gezündet werden. Eine Drosselung der Testaktivität durch geschlossene Praxen und eine geringere Kapazität in den Testlaboren ist auch für das Silvester- und Neujahrswochenende zu erwarten. Daher erwartet der Main-Kinzig-Kreis erst im Laufe der ersten Januarwoche wieder belastbarere Zahlen zu Neuinfektionen und zum Inzidenzwert. 
Nachdem drei laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, nun bei 10.648. Als aktuell infektiös eingestuft werden 1.972 Personen. 8.480 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 196 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern bleibt angespannt. Dort werden 157 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 138 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 22 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 11 Patienten und Patientinnen. 

Die von den 51 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (16), Maintal (5), Bruchköbel (4), Nidderau (3), Bad Soden-Salmünster, Biebergemünd, Rodenbach, Schlüchtern, Sinntal, Wächtersbach (je 2), Brachttal, Erlensee, Gelnhausen, Großkrotzenburg, Langenselbold, Linsengericht, Neuberg, Niederdorfelden und Steinau. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.