COVID-19: Noch kein verlässlicher Trend beim Inzidenzwert ablesbar (28.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für das Feiertagswochenende insgesamt 45 Neuinfektionen gemeldet. Vier weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert sinkt damit weiter auf 202. Jedoch ist davon auszugehen, dass dies keinen verlässlichen Trend widerspiegelt, sondern lediglich darauf zurückzuführen ist, dass über die Feiertage weniger Abstriche genommen worden sind. ...

In der vergangenen Kalenderwoche hat das Gesundheitsamt 849 laborbestätigte Coronavirus-Fälle registriert. In der Vorwoche waren es 1317 neue Fälle. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben auch über die Feiertage die eingehenden neuen Fälle bearbeitet. Insbesondere in den Pflegeeinrichtungen ist die Lage weiterhin sehr angespannt. Die vier Verstorbenen wohnten in Hanau (3) und Birstein.

Die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert haben, liegt nun bei 10594. Als infektiös gelten aktuell 2165 Personen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 8241 Menschen. 188 Menschen, die ihren Wohnort im Main-Kinzig-Kreis haben, sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 163 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt, darunter sind 144 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Auf der Intensivstation liegen 24 Menschen, davon sind 14 auf ein Beatmungsgerät angewiesen.

Die von den 45 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (28), Gelnhausen (3), Nidderau (2), Rodenbach, Schlüchtern, Schöneck, Steinau, Großkrotzenburg, Bad Soden-Salmünster, Birstein, Bruchköbel, Gründau, Langenselbold und Neuberg. Ein Fall wurde noch nicht zugeordnet.

Aufgrund der Feiertage kein genaues Lagebild möglich (27.12.2020)

Aufgrund der Feiertage ist ein genaues Abbild der Corona-Lage im Main-Kinzig-Kreis derzeit nicht möglich. Wie das Gesundheitsamt mitteilt, werden die Zahlen erst in der kommenden Woche wieder die tatsächliche Situation beschreiben. Auch der aktuelle Inzidenzwert von 228 kann daher nicht als belastbare Referenz betrachtet werden. ...

Bis zum Wochenende war die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich bislang nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, auf 10.549 Personen gestiegen. Das bedeutet eine Zunahme innerhalb von drei Tagen (Mittwoch, Donnerstag, Freitag) um 399 neue Infektionen. Als aktuell infektiös gelten 2.245 Personen, 8.120 Menschen haben die akute Virusinfektionen wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind inzwischen 184 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben. Ein detailliertes und aktuelles Lagebild liefert das Dashboard auf der Homepage des Main-Kinzig-Kreises.

61 Neuinfektionen und ein Todesfall (26.12.2020)

Für den Freitag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 61 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet, außerdem einen weiteren Todesfall aus Freigericht. Der Sieben-Tages-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis sinkt damit auf 227. Es ist jedoch damit zu rechnen, dass nach den Feiertagen wieder mehr Neuinfektionen gemeldet werden, da derzeit weniger Abstriche genommen werden und die Menge an neuen Fällen zeitverzögert erfasst wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamts haben über die Feiertage weiterhin die eingehenden Fälle bearbeitet. Dazu gehören nach wie vor zahlreiche Coronavirus-Fälle in Altenpflegeeinrichtungen. Hier hat das Team des Gesundheitsamt Testungen veranlasst und auch Betretungsverbote für Teile oder komplette Einrichtungen ausgesprochen. ...

Elf Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, damit liegt die Gesamtzahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich bislang nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 10.546 Personen. Als aktuell infektiös gelten 2.242 Personen, 8.120 Menschen haben die akute Virusinfektionen wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 184 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben.

Die von den Neuinfektionen betroffenen 61 Menschen wohnen in Hanau (28), Maintal (8), Freigericht (7), Nidderau (6), Langenselbold (4), Hasselroth (2), Erlensee, Großkrotzenburg, Rodenbach, Schöneck, Steinau und Wächtersbach.

115 gemeldete Infektionen am Donnerstag (25.12.2020)

Auch am 24. Dezember hat das Gesundheitsamt in nahezu voller Besetzung die eingehenden Covid-19-Fälle abgearbeitet. Derzeit kommen allerdings weniger Befunde an, unter anderem weil die Hausärzte nicht abstreichen. Am Donnerstag waren es insgesamt 115 positive Testergebnisse, so dass die Inzidenz auf 255 zurückgeht. Zwei Personen aus Bad Orb und Wächtersbach sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. ...

Nachdem 17 Personen nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl derjenigen Personen, die sich seit Ausbruch der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert haben, bei 10.474. Als infektiös werden aktuell 2.348 Personen eingestuft. Die akute Virusinfektion überstanden haben 8.126. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 183 Menschen gestorben.

Die am Donnerstag von den 115 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (46), Maintal (15), Nidderau (8), Erlensee (6), Langenselbold (5), Großkrotzenburg (5), Bruchköbel (3), Gelnhausen (3), Rodenbach (3), Schöneck (3), Steinau (3), Bad Soden-Salmünster (2), Biebergemünd (2), Freigericht (2), Niederdorfelden (2), Bad Orb, Birstein, Gründau, Linsengericht, Neuberg, Ronneburg und Schlüchtern.

Mittwoch 18 Todesfälle in Verbindung mit Covid-19 (24.12.2020)

Für den Mittwoch hat das Gesundheitsamt die Rückmeldung von insgesamt 187 weiteren Infektionen mit dem Coronavirus erhalten. Außerdem sind 18 Personen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Inzidenzwert ist auf 293 leicht gesunken. ...

Die Verstorbenen wohnten in Großkrotzenburg (4), Hanau (4), Gründau (2), Nidderau (2), Maintal (2), Bruchköbel, Bad Soden-Salmünster, Rodenbach und Neuberg. Nachdem fünf Personen nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl derjenigen Personen, die sich seit März mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert haben, bei 10.342. Als infektiös werden aktuell 2.354 Personen eingestuft. Die akute Virusinfektion überstanden haben 7.988. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 181 Menschen gestorben. Aufgrund der Feiertage gibt aus dem Bericht der Krankenhäuser keine aktuellen Meldungen, hier hatte sich die Lage zuletzt stabilisiert.

Die von den 187 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (41), Maintal (24), Erlensee (15), Gelnhausen (11), Nidderau (11), Freigericht (9), Neuberg (9), Rodenbach (7), Bad Soden-Salmünster (7), Sinntal (6), Großkrotzenburg (6), Bruchköbel (5), Langenselbold (5), Steinau (5), Bad Orb (4), Gründau (3), Hasselroth (3), Brachttal (2), Schöneck (2), Biebergemünd, Birstein, Hammersbach, Jossgrund, Niederdorfelden, Schlüchtern und Wächtersbach. Fünf Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

190 Neuinfektionen und drei Todesfälle gemeldet (23.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Dienstag 190 bestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet und weitere drei Todesfälle. Die Verstorbenen wohnten in Bad Soden-Salmünster, Hasselroth und Sinntal. Die Sieben-Tagesinzidenz des Main-Kinzig-Kreis liegt unverändert bei 302. ...

Nachdem zehn laborbestätigte Coronavirus-Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infziert haben, nun bei 10.150. Als aktuell infektiös eingestuft werden 2354 Personen. 7633 Menschen haben die akute Virusinfektion mittlerweile wieder überstanden. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 163 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet gestorben. Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern bleibt angespannt. Dort werden 157 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter sind 134 Personen, die im Main-Kinzig-Kreis wohnen. Intensivmedizinische Betreuung benötigen 24 Menschen, auf ein Beatmungsgerät angewiesen sind 11 Patienten und Patientinnen.

Die von den 190 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (46), Gelnhausen (15), Großkrotzenburg (13), Maintal (12), Freigericht (11), Sinntal (9), Schlüchtern (8), Rodenbach (7), Bruchköbel (7), Biebergemünd (6), Nidderau (5), Niederdorfelden (5), Bad Orb (5), Langenselbold (4), Gründau (4), Erlensee (3), Linsengericht (3), Hasselroth (3), Steinau (3), Bad Soden-Salmünster (2), Schöneck (2), Wächtersbach (2), Jossgrund (2), Birstein (2), Flörsbachtal und Hammersbach. Neun Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

200 Neuinfektionen und drei Todesfälle (22.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat für Montag 200 Neuinfektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Drei weitere Personen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Verstorbenen wohnten in Großkrotzenburg, Hanau und Nidderau. Die Sieben-Tages-Inzidenz für den Main-Kinzig-Kreis sinkt leicht auf 302. ...

Nachdem fünf Personen nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl derjenigen Personen, die sich seit März mit dem SarsCoV-2-Virus infiziert haben, bei 9950. Als infektiös werden aktuell 2342 Personen eingestuft. Die akute Virusinfektion überstanden haben 7448. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 160 Menschen gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden 168 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, darunter sind 143 Personen, die im Kreisgebiet wohnen.

Die von den 200 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (83), Maintal (14), Bruchköbel (14), Gelnhausen (14), Steinau (10), Hasselroth (8), Langenselbold (7), Schlüchtern (5), Schöneck (5), Großkrotzenburg (4), Rodenbach (4), Nidderau (4), Gründau (3), Freigericht (3), Hammersbach (2), Neuberg (2), Bad Soden-Salmünster (2), Bad Orb, Biebergemünd, Birstein, Erlensee, Jossgrund, Niederdorfelden, Ronneburg, Sinntal und Wächtersbach. Sieben Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

COVID-19: 150 Neuinfektionen am Wochenende - sechs Personen verstorben (21.12.2020)

Das Gesundheitsamt meldet für das Wochenende insgesamt 150 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus. In der zurückliegenden Kalenderwoche wurden 1317 Neuinfektionen registriert, 273 mehr als in der Vorwoche. Dadurch steigt der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis leicht auf 313. Sechs weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Verstorbenen wohnten in Großkrotzenburg (2), Hanau (2), Langenselbold und Schöneck. ...

Nachdem sechs Fälle aus der Statistik herausgenommen werden mussten, beträgt die Zahl der Menschen, die sich seit März mit dem Coronavirus infiziert haben, 9744. Als infektiös eingestuft werden 2361 Personen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 7226 Menschen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 157 Menschen gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 169 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt. Darunter befinden sich 147 Personen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis. Intensivmedizinisch versorgt werden 25 Menschen, elf sind auf ein Beatmungsgerät angewiesen.

Die von den 150 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (56), Maintal (14), Gelnhausen (11), Bruchköbel (10), Freigericht (7), Hasselroth (7), Langenselbold (5), Birstein (5), Erlensee (4), Neuberg (4), Rodenbach (4), Nidderau (4), Wächtersbach (3), Niederdorfelden (3), Ronneburg (2), Gründau (2), Hammersbach (2), Jossgrund (2), Sinntal (2), Bad Soden-Salmünster und Schöneck. Ein Fall wurde noch nicht zugeordnet.ch (2), Flörsbachtal und Ronneburg. Vier Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Inzidenz steigt weiter, 196 Infektionen am Freitag (20.12.2020)

Mit weiteren 196 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus ist die Inzidenz am Freitag im Main-Kinzig-Kreis weiter gestiegen auf 308. Zudem hat das Gesundheitsamt weitere sechs Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Die Verstorbenen wohnten in Hanau (2), Birstein, Langenselbold, Schlüchtern und Sinntal. Aufgrund der zahlreichen Ausbrüche in Alten- und Pflegheimen muss mit weiteren Todesfällen in den kommenden Tagen gerechnet werden. ...

Zwölf Fälle wurden am Freitag nachträglich in die Statistik aufgenommen, damit liegt die Zahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 9600. Als infektiös werden aktuell noch 2342 Personen eingestuft. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 151 Menschen aus dem Kreisgebiet gestorben.

Die von den 196 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (49), Freigericht (21), Maintal (14), Langenselbold (16), Gelnhausen (16), Bruchköbel (9), Rodenbach (7), Nidderau (7), Gründau (6), Hasselroth (6), Schöneck (6), Bad Orb (4), Biebergemünd (4), Steinau (3), Bad Soden Salmünster (3), Erlensee (3), Hammersbach (3), Birstein (2), Brachttal (2), Großkrotzenburg (2), Linsengericht (2), Niederdorfelden (2), Schlüchtern (2), Sinntal (2), Wächtersbach (2), Flörsbachtal und Ronneburg. Vier Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Neuer Höchstwert: Inzidenzwert im Kreis steigt auf 302 (18.12.2020)

283 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Donnerstag gemeldet. Durch diese hohe Zahl an Neuinfektionen hat die Sieben-Tages-Inzidenz des Main-Kinzig-Kreises mit 302 einen neuen Höchstwert erreicht. Neun weitere Menschen sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Die Verstorbenen wohnten in: Großkrotzenburg (2), Bruchköbel, Hanau, Hasselsroth, Maintal, Nidderau, Niederdorfelden und Wächtersbach.  ...

Drei Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen, damit liegt die Zahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 9392. Als infektiös werden 2326 Personen eingestuft. Die akute Virusinfektion überstanden haben 6921 Menschen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 145 Menschen aus dem Kreisgebiet gestorben.
In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden aktuell 172 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 stationär behandelt, darunter sind 144 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis. Insgesamt 24 Patienten mit dem Coronavirus werden intensivmedizinisch betreut. Die Situation ist auch dort mehr als angespannt und der Blick richtet sich mit Sorge in die Altenheime. „Unsere Krankenhäuser arbeiten nah am Limit und tun alles Mögliche, aber auch hier sind die Kapazitäten vor allem im Personal endlich. Insofern sind wir alle aufgefordert, das Gesundheitssystem nicht weiter zu belasten und die geltenden Regeln strikt einzuhalten“, sagt die Gesundheitsdezernentin. Angesichts der aktuellen Situation dürfe es hier keine Kompromisse mehr geben.

Ein sehr deutliches Alarmsignal sei das Infektionsgeschehen im Bereich der Altenpflege. Hier seien alle Kräfte gefordert in der Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner, dem Management des Ausbruches und der Verhinderung der Weiterverbreitung. Umso wichtiger sei gewesen, dass wieder sehr harte Regelungen getroffen worden seien – nicht nur im Blick auf die Pflegeheime. „Wir müssen verstehen, dass unser aller Verhalten sich mittelbar aber auch unmittelbar auf die Pflegesysteme und Gesundheitssysteme auswirken wird“, appelliert Simmler an die Bevölkerung. 

„Die Situation in den Pflegeheimen spitzt sich von Minute zu Minute zu. Wir haben in zahlreichen Einrichtungen COVID-19 Infektionen und auch größere Ausbruchsgeschehen“ erklärt die Gesundheitsdezernentin. Schon früh habe der Main-Kinzig-Kreis mit einem spezialisierten Team im Gesundheitsamt bewusst einen Schwerpunkt auf die Alten- und Pflegeheime gelegt. Doch es sei davon auszugehen, dass diese Entwicklung auch weitergehen wird, denn der Anteil der älteren Menschen unter den infizierten Personen ist überdurchschnittlich angestiegen. Wie die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler dazu mitteilt, wird der Main-Kinzig-Kreis zu den bisherigen Maßnahmen und Unterstützungsleistungen auch noch für besondere Ausnahmesituationen eine „Task-Force“ einrichten. 

„Gemeinsam mit den Betreibern, den Geschäftsführern und den Pflegedienstleitern der Einrichtungen werden wir in den kommenden Tagen unsere Anstrengungen noch fokussierter darauf ausrichten müssen, sehr früh schon ein Infektionsgeschehen zu erkennen und sehr deutlich zu reagieren“, erläutert sie. Wie die Gesundheitsdezernentin ergänzt, sei es aber die Prävention viel wichtiger. Deshalb lautet der dringende Appell, gerade in den bevorstehenden Weihnachtstagen mit allen notwendigen und vorgeschriebenen Maßnahmen sehr sorgfältig umzugehen. Nur so könnten Einträge in die Systeme verhindert werden. 

Neben den sowieso schon eingesetzten Beratungsteams für Heime im Bezug auf Hygienebestimmungen, baut der Kreis derzeit eine eigene kleinere Truppe an mobilen Kräften auf, die in Extremsituationen vor Ort unterstützen könnten. „Das wird keinen allumfassenden dauerhaften Ersatz fachlicher Pflegekräfte ersetzen können, aber eine akute Hilfe oder Überbrückung könnten wir damit an der ein oder anderen Stelle leisten“, so Simmler weiter. Aufgrund von vermehrten Meldungen der stationären Ebene, dass noch Schnelltests für Einrichtungen fehlten sei nun ebenfalls das Team „Leben im Alter“ beauftragt, alle stationären Einrichtungen und ambulanten Dienste abzufragen, wo dies der Fall ist. Gegebenenfalls wird dann der Main-Kinzig-Kreis in Vorleistung treten und eine Versorgung übernehmen. Daneben wird der Kreis nochmal Kontakt treten mit den ambulanten Systemen wie z.B. Hausärzten in der derzeitigen Situation sehr engen Kontakt zu den Einrichtungen und ihren Patienten wo immer notwendig zu halten – auch über die Weihnachtsfeiertage hinweg. 

Die von den 283 Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (150), Maintal (15), Langenselbold (12), Nidderau (10), Hasselroth (10), Freigericht (9), Bad Orb (7), Schöneck (6), Rodenbach (6), Schlüchtern (5), Steinau (5), Bad Soden-Salmünster (4), Bruchköbel (4), Erlensee (4), Biebergemünd (4), Gründau (4), Gelnhausen (4), Wächtersbach (4), Birstein (3), Linsengericht (3), Neuberg (3), Großkrotzenburg (3), Ronneburg (3), Flörsbachtal und Hammersbach. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

232 Neuinfektionen und drei weitere Todesfälle (17.12.2020)

232 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Mittwoch gemeldet. Durch die anhaltend hohe Zahl an neuen Coronavirus-Fällen steigt der Sieben-Tages-Inzidenzwert von 255 am Vortag auf den neuen Höchststand von 273. Außerdem sind drei weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Diese wohnten in Schlüchtern (2) und Birstein.  ...

Fünf Fälle wurden nachträglich in die Statistik aufgenommen. Damit liegt die Zahl der Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit März mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 9106. Als infektiös gelten aktuell 2221 Personen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 6749 Menschen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind im Main-Kinzig-Kreis 136 Personen gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden im Zusammenhang mit Covid-19 derzeit 169 Patientinnen und Patienten medizinisch betreut, darunter auch 144 Menschen aus dem Kreisgebiet. Intensivmedizinisch versorgt werden 23 Menschen, davon sind neun auf ein Beatmungsgerät angewiesen. 
Ein Grund für die weiterhin hohen Infektionszahlen sind unter anderem die Ausbrüche in den Altenpflegeeinrichtungen. Auch mehrere ambulante Pflegedienste sind betroffen. Aktuell zählt das Gesundheitsamt allein acht Einrichtungen mit mehr als zehn bestätigten Covid-19-Fällen. Häufig sind es sogar zwischen 30 und knapp 100 Betroffene, wie zum Beispiel im Wohnstift Hanau. Hier werden aktuell 98 Fälle gezählt, die entsprechenden Quarantänemaßnahmen sind angelaufen. Auch wurden hier bereits alle 250 Bewohnerinnen und Bewohner getestet, diese werden nun in engen Abständen wiederholt. 

Die von den 232 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (76), Maintal (25), Nidderau (20), Freigericht (13), Gelnhausen (12), Bad Soden-Salmünster (10), Rodenbach (8), Gründau (8), Langenselbold (6), Schöneck (6), Sinntal (5), Steinau (5), Bad Orb (5), Neuberg (5), Schlüchtern (5), Bruchköbel (5), Erlensee (2), Hasselroth (2), Wächtersbach (2), Großkrotzenburg (2), Biebergemünd, Birstein, Brachttal, Flörsbachtal und Hammersbach. Fünf Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet für Dienstag 188 Neuinfektionen und 12 Todesfälle (16.12.2020)

Nach wie vor sind die Infektionszahlen im Main-Kinzig-Kreis hoch: Für Dienstag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 188 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet, außerdem sind 12 weitere Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt nahezu unverändert bei 255. ...

Die Verstorbenen wohnten in Hanau (4), Großkrotzenburg (2), Maintal (2), Birstein, Hasselroth, Langenselbold und Wächtersbach. Nachdem vier Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Zahl jener Menschen im Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie mit dem Coronavirus infiziert haben, mittlerweile bei 8869. Als infektiös eingestuft werden 2158 Personen. Die akute Infektion überstanden haben 6578 Menschen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 133 Menschen, die ihren Wohnort im Kreisgebiet haben, gestorben. Die Situation in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern bleibt ernst. Im Zusammenhang mit Covid-19 werden 164 Patientinnen und Patienten versorgt, davon kommen 140 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die von den Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (62), Sinntal (27), Maintal (15), Nidderau (14), Gelnhausen (9), Langenselbold (6), Rodenbach (5), Schöneck (5), Birstein (5), Bruchköbel (5), Erlensee (4), Schlüchtern (4), Bad Orb (3), Gründau (3), Hammersbach (3), Freigericht (3), Großkrotzenburg (2), Steinau (2), Wächtersbach (2), Brachttal und Hasselroth. Sieben Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Sechs Coronavirus-Fälle in den Schulen (16.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Mittwoch sechs Coronavirus-Fälle in sechs Schulen im Main-Kinzig-Kreis registriert. Betroffen sind: In Schlüchtern die Bergwinkelschule, in Hanau die Wilhelm-Geibel-Schule und die Gebeschusschule, in Maintal die Waldschule, in Gelnhauen das Grimmelshausen Gymnasium und in Bad Orb die Kreisrealschule. Aktuell sind 60 Schülerinnen und Schüler sowie 11 Lehrkräfte positiv auf das SarsCoV-2-Virus getestet worden. ...
Vorsorglich in häuslicher Absonderung befinden sich derzeit 412 Schülerinnen und Schüler sowie 142 Lehrkräfte.

Coronavirus-Fälle in Schulen und im Pflegebereich (15.12.2020)

Das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises hat am Dienstag vier Coronavirus-Fälle in vier Schulen registriert. Davon betroffen sind: In Schlüchtern die Kinzig-Schule, in Hanau das Schulzentrum Hessen-Homburg und die Eugen-Kaiser-Schule und in Bruchköbel das Lichtenberg-Gymnasium. ...

Unterdessen hat das Gesundheitsamt für das Seniorenpflegeheim Domicil in Hanau das bestehende Besuchsverbot verlängert und auf weitere Bereiche des Hauses erweitert. Im Gesundheitszentrum Lebensbaum in Sinntal ist es zu einem Covid-19-Ausbruch gekommen. Die Ermittlungen des Gesundheitsamtes sind derzeit noch am Laufen, weitere Testergebnisse stehen derzeit noch aus. Ab morgen wird für die gesamte Einrichtung vorsorglich ein Besuchsverbot ausgesprochen. Alle notwendigen Maßnahmen wurden durch das Gesundheitsamt eingeleitet.

Gesundheitsamt meldet für Montag 249 Neuinfektionen und zwei Todesfälle (15.12.2020)

249 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Montag gemeldet. Außerdem sind zwei weitere Menschen aus Großkrotzenburg und Hanau im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. ...

In der Kalenderwoche 50 lag die Zahl der Neuinfektionen bei 1040 Personen, in der Woche davor waren es 896 Menschen. Durch die anhaltend hohe Zahl an Neuinfektionen steigt der Sieben-Tages-Inzidenzwert leicht von 247 am Vortag auf nun 254.  Damit liegt die Zahl der Menschen, die sich seit März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 8677. Als infektiös eingestuft werden 2076 Personen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 6480 Menschen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 121 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis gestorben. Die Lage in den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern hat sich weiter verschärft. Im Zusammenhang mit Covid-19 werden 174 Menschen medizinisch versorgt, darunter sind 149 Personen, die ihren Wohnort im Main-Kinzig-Kreis haben. Intensivmedizinische Versorgung benötigen 27 Patienten und Patientinnen, davon sind 15 auf ein Beatmungsgerät angewiesen.

Die von den 249 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (73), Maintal (40), Birstein (19), Bruchköbel (18), Rodenbach (11), Nidderau (9), Steinau (9), Schlüchtern (8), Freigericht (6), Gelnhausen (6), Großkrotzenburg (6), Erlensee (5), Langenselbold (5), Bad Orb (4), Schöneck (4), Brachttal (4), Neuberg (4), Wächtersbach (3), Flörsbachtal (2), Sinntal (2), Gründau (2), Hasselroth (2), Jossgrund (2), Bad Soden-Salmünster, Linsengericht und Niederdorfelden. Zwei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

Gesundheitsamt meldet 123 Neuinfektionen und drei Todesfälle (14.12.2020)

Für das Wochenende hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt 123 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet, außerdem drei weitere Todesfälle. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis liegt fast unverändert bei 247. Die Verstorbenen wohnten in Hasselroth (2) und Großkrotzenburg. ...

Nachdem fünf Fälle aus der Statistik herausgenommen werden mussten, liegt die Gesamtzahl der Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis, die sich seit Beginn der Pandemie nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 8426. Als infektiös eingestuft werden 1935 Personen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 6374 Menschen. Im Main-Kinzig-Kreis sind 119 Menschen im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern ist die Lage weiterhin angespannt. 172 Menschen werden dort im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt, davon kommen 145 Personen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die von den 123 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (29), Großkrotzenburg (15), Bad Orb (7), Birstein (7), Nidderau (7), Schöneck (7), Langenselbold (6), Bad Soden-Salmünster (5), Steinau (5), Maintal (4), Freigericht (4), Wächtersbach (3), Brachttal (2), Hasselroth (2), Linsengericht (2), Gelnhausen (2), Biebergemünd, Bruchköbel, Erlensee, Gründau, Hammersbach, Jossgrund, Niederdorfelden, Rodenbach, Schlüchtern und Sinntal. Sechs Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

„Lockdown-Entscheidung ist richtig und wird helfen, Leben zu retten“ (13.12.2020)

Mit großer Erleichterung und Zustimmung hat die Kreisspitze des Main-Kinzig-Kreises auf die Ankündigung zum bevorstehenden bundesweiten Lockdown ab Mittwoch reagiert: „Die Entscheidung, die Bund und Länder getroffen haben, ist richtig und entspricht dem, was wir seitens des Main-Kinzig-Kreis angesichts des anhaltend hohen Infektionsgeschehens auch dringend gefordert haben“, erklären Landrat Thorsten Stolz, Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler und Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann.
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für ganz Deutschland gefunden wurde. Das ist für uns als kommunale Entscheidungsträger, aber auch für unsere Bürgerinnen und Bürger ein wichtiges Signal und bietet für die nächsten Wochen trotz aller damit einhergehenden Erschwernisse vor allem auch Planungssicherheit“, so die Kreisspitze. Zu begrüßen sei auch die Ankündigung, wirtschaftliche Hilfe für solche Unternehmen zu leisten, die wegen des Lockdowns kurz vor Weihnachten schließen müssen. „Die Menschen brauchen eine Perspektive und die Gewissheit, dass sie nicht allein gelassen werden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und wir bitten jeden Einzelnen darum, die neuerlichen Einschränkungen, die uns alle schmerzhaft treffen, gemeinsam mitzutragen“, so die inständige Bitte von Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

„Jeder zusätzliche Tag, an dem es uns gelingt, nicht notwendige Kontakte zu verringern, ist für die Pandemie-Bekämpfung ein gewonnener Tag und rettet Menschenleben“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Die Bürgerinnen und Bürger zwischen Maintal und Sinntal, die seit Monaten auf vieles verzichten und sich einen normalen Alltag herbeisehnen, bitten Stolz, Simmler und Ottmann weiterhin um die so dringend notwendige Disziplin, um jetzt die Krankenhäuser und Pflegeheime vor einer drohenden Überlastung zu schützen. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Gesundheitssystem arbeiten hart an der Belastungsgrenze. Die Situation in den Krankenhäusern und Pflegeheimen ist mehr als besorgniserregend Helfen Sie bittet jetzt alle mit ganzer Kraft mit, damit wir im Main-Kinzig-Kreis die Auswirkungen der Pandemie nicht mit voller Härte zu spüren bekommen. Und dazu gehört es eben nach wie vor, alle nicht dringend erforderlichen Kontakte untereinander auf ein absolutes Minimum zu beschränken. Wir haben bereits im Frühjahr gesehen, dass dies eine wirkungsvolle Methode ist, um die Ausbreitung des Coronavirus merklich zu verlangsamen“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann.

Das werde auch spürbar dabei helfen, die Kontaktpersonen schneller zu ermitteln und damit weitere Ansteckungen zu verhindern. „Der Lockdown wird uns hoffentlich die nötige Zeit verschaffen, damit wir die Impfungen im nächsten Jahr zügig vorantreiben können und unserem Ziel, wieder Normalität in unsere Leben zurückzubringen, deutlich näherkommen.“ Bis es soweit sei, müsse jedoch gleichzeitig noch stärker daran gearbeitet werden, die älteren und gefährdeten Gruppen zu schützen. Für die verbleibenden Tage bis zum Lockdown bittet die Kreisspitze außerdem darum, die Geschäfte und Innenstädte nur in wirklich dringenden, notwendigen Fällen aufzusuchen, um nicht eine zusätzliche Ansteckungsgefahr durch große Menschenmengen zu riskieren. „Die Geschäfte, die Produkte des täglichen Bedarfs anbieten, bleiben weiterhin geöffnet, so dass sich niemand Sorgen um Nachschub machen muss. Und zum Weihnachtsfest können auch selbstgebastelte Gutscheine verschenkt werden, die nach dem Lockdown eingelöst werden können“, erklären Thorsten Stolz, Susanne Simmler und Winfried Ottmann. Die Kreisspitze kündigte für Montag ebenfalls Gespräche mit den verantwortlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der 29 Kommunen an, um den angekündigten Lockdown im Main-Kinzig-Kreis bestmöglich vorzubereiten.

177 Neuinfektionen am Freitag und zwei Todesfälle (13.12.2020)

Aufgrund der erneut hohen Zahl an Neuinfektionen im Main-Kinzig-Kreis mit 177 laborbestätigten Coronavirus-Fällen am Freitag liegt der Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis zum Wochenende fast unverändert bei 248. Das Gesundheitsamt hat außerdem zwei weitere Todesfälle aus Hanau und Großkrotzenburg gemeldet. ...
Seit Freitag ist auch die Allgemeinverfügung des Main-Kinzig-Kreises zu der vom Land Hessen vorgesehenen Ausgangssperre für Gebiete mit hohen Infektionszahlen in Kraft. Davon betroffen sind Regionen, die in den vergangenen sieben Tagen mehr als 200 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner hochgerechnet registriert haben. Der Main-Kinzig-Kreis, der Landkreis und die Stadt Offenbach haben sich hierbei untereinander abgestimmt, um eine möglichst einheitliche Regelung für die Menschen in der Rhein-Main-Region zu finden.
Die Ausgangssperre gilt von 21 bis 5 Uhr. Ausnahmen gelten für Personen, die aus wichtigen Gründen in dieser Zeit unterwegs sein müssen. Dazu gehören neben den beruflichen Gründen auch ehrenamtliche Einsätze von Rettungskräften, Katastrophenschutz und Feuerwehren, Sterbebegleitung, Begleitung von Minderjährigen oder anderen Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind oder die Versorgung von Tieren. So ist das Gassigehen mit dem Hund während der Ausgangssperre ebenso erlaubt wie die Auslieferung von Speisen. Arbeitgeber sollten ihren Arbeitnehmern jedoch eine Bescheinigung ausstellen, damit diese bei Kontrollen glaubhaft machen können, warum sie während der Sperrzeit unterwegs sind.

Erlaubt sind außerdem die Teilnahme an Gottesdiensten zu besonderen Anlässen sowie der Einsatz im Bereich Tierseuchenbekämpfung- und –prävention. Auch Besuche bei Ehepartnern und Lebenspartnern sowie von Verwandten wie Großeltern, Eltern, Kindern und Enkelkindern sind während der Zeit zwischen 21 und 5 Uhr möglich. Verboten hingegen ist der Konsum von Alkohol im öffentlichen Raum und die Abgabe von Alkohol zum Sofortverzehr. Bei Verstößen werden Bußgelder verhängt. Bei alledem müssen die üblichen Hygiene- und Abstandsregelungen eingehalten werden.
Am Samstag hat das Gesundheitsamt unterdessen fünf Coronavirus-Fälle in Schulen registriert. Davon betroffen sind: In Langenselbold die Schule am Weinberg, in Schlüchtern die Stadtschule, in Rodenbach die Adolf-Reichwein-Schule, in Maintal die Albert-Einstein-Schule und in Hammersbach die Astrid-Lindgren-Schule.
Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle mit SarsCoV-2-Infektionen liegt im Main-Kinzig-Kreis Stand Freitag bei 8310. Als infektiös eingestuft werden 1947 Menschen. Die akute Virusinfektion überstanden haben 6247 Personen. Im Zusammenhang mit Covid-19 sind 116 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis gestorben. Aktuelle Zahlen zur Auslastung der Krankenhäuser gibt es wieder am Montag.

Die von den 177 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (61), Maintal (22), Bruchköbel (15), Wächtersbach (14), Gelnhausen (7), Schöneck (7), Langenselbold (7), Rodenbach (6), Großkrotzenburg (5), Linsengericht (3), Birstein (3), Erlensee (3), Hasselroth (3), Bad Soden-Salmünster (3), Neuberg (3), Nidderau (3), Freigericht (2), Schlüchtern (2), Bad Orb (2), Biebergemünd, Brachttal, Hammersbach, Niederdorfelden und Steinau. Ein Fall wurde noch nicht zugewiesen.

Gesundheitsamt meldet 156 Neuinfektionen und sieben Todesfälle (11.12.2020)

Für Donnerstag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 156 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet, auch sieben weitere Todesfälle. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis sinkt leicht von 253 am Vortag auf 250. Die Verstorbenen wohnten in Gelnhausen (2), Bruchköbel, Gründau, Maintal, Nidderau und Rodenbach. ...
Nachträglich in die Statistik aufgenommen wurden 15 Fälle. Damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 8133. Als infektiös eingestuft werden 1930 Personen. 6089 Menschen haben die akute Virusinfektion überstanden. 114 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben.
In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern werden derzeit 165 Patientinnen und Patienten im Zusammenhang mit Covid-19 medizinisch versorgt. Darunter befinden sich 136 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die von den 156 laborbestätigten Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (53), Maintal (22), Nidderau (13), Erlensee (11), Bruchköbel (8), Schöneck (6), Bad Soden-Salmünster (5), Schlüchtern (4), Bad Orb (3), Freigericht (3), Gelnhausen (3), Langenselbold (3), Neuberg (3), Birstein (2), Großkrotzenburg (2), Hammersbach (2), Hasselroth (2), Sinntal (2), Wächtersbach (2), Biebergemünd, Brachttal, Gründau, Jossgrund, Niederdorfelden und Rodenbach. Ein Fall wurde noch nicht zugeordnet.

160 Neuinfektionen und zwei Todesfälle (10.12.2020)

160 Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises für Mittwoch gemeldet, auch zwei weitere Todesfälle aus Gelnhausen. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert für den Main-Kinzig-Kreis sinkt leicht auf 253. ...

Nachdem acht Fälle nachträglich in die Statistik aufgenommen worden sind, liegt die Gesamtzahl der Menschen, die seit März nachweislich mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 7962. Als infektiös gelten 1953 Personen, von der akuten Virusinfektion erholt haben sich 5902 Menschen. 107 Menschen mit Wohnort im Kreisgebiet sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis werden im Zusammenhang mit Covid-19 derzeit 164 Patientinnen und Patienten medizinisch versorgt, darunter befinden sich auch 135 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die von den 160 laborbestätigten Neuinfektionen betroffenen Personen wohnen in: Hanau (35), Bruchköbel (13), Nidderau (11), Maintal (9), Gelnhausen (9), Großkrotzenburg (9), Freigericht (8), Hasselroth (8), Schlüchtern (7), Erlensee (7), Bad Orb (5), Sinntal (5), Linsengericht (5), Langenselbold (4), Birstein (3), Wächtersbach (3), Schöneck (3), Bad Soden-Salmünster (2), Brachttal (2), Rodenbach (2), Gründau (2), Biebergemünd, Jossgrund und Steinau. Fünf Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

176 Neuinfektionen und ein Todesfall (09.12.2020)

Für Dienstag hat das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises 176 laborbestätigte Neuinfektionen mit dem SarsCoV-2-Virus gemeldet. Eine weitere Person aus Nidderau ist im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der Sieben-Tages-Inzidenzwert steigt von 240 am Vortag auf nun 255. Ein Fall wurde nachträglich in die Statistik aufgenommen, damit liegt die Gesamtzahl der Menschen, die sich seit Beginn der Pandemie im Main-Kinzig-Kreis mit dem Coronavirus infiziert haben, bei 7794. ...

Als infektiös eingestuft werden aktuell 1971 Personen. 5718 Menschen haben die akute Virusinfektion wieder überstanden. 105 Menschen mit Wohnort im Main-Kinzig-Kreis sind im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. In den Krankenhäusern in Hanau, Gelnhausen und Schlüchtern steigt die Zahl der Patientinnen und Patienten, die mit einer Covid-19-Erkrankung medizinisch betreut werden von 180 am Vortag auf nun 183, darunter befinden sich 153 Menschen aus dem Main-Kinzig-Kreis.

Die von den 176 Neuinfektionen betroffenen Menschen wohnen in: Hanau (61), Maintal (24), Nidderau (17), Bruchköbel (9), Bad Orb (6), Bad Soden-Salmünster (5), Langenselbold (5), Schöneck (5), Sinntal (4), Erlensee (4), Wächtersbach (4), Freigericht (4), Brachttal (3), Gelnhausen (3), Rodenbach (3), Schlüchtern (3), Großkrotzenburg (3), Gründau (3), Neuberg (2), Steinau (2), Birstein, Flörsbachtal und Jossgrund. Drei Fälle wurden noch nicht zugeordnet.

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