Corona-Belastung weiter zu hoch
Städtisches Hygieneteam setzt in Hanau Konzepte um (11.1.2021)

Kontakte vermeiden, ist die Richtschnur. Auf diese einfache und wichtige Formel bringen es Sven Holzschuh und Uwe Niemeyer vom städtischen Hygieneteam. Seit vergangenem April ist es, vom Krisenstab der Stadt Hanau eingesetzt, in der Stadt unterwegs.  
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Das Hygiene-Team hat in allen Hanauer Schulen und in allen, rund 60 Kindertagesstätten sowie den städtischen Einrichtungen erfolgreich Hygienekonzepte umgesetzt. Zur aktuellen Bilanz zählen noch die mehr als 350 Hygiene-Checks, die das Team in Betrieben aus Handel und Gastronomie durchgeführt hat. „Und es gibt weiterhin eine große Nachfrage danach“, so Uwe Niemeyer. 

Die Corona-Zahlen sind weiterhin hoch. „Zu hoch. Die bisherigen Maßnahmen greifen nicht so, wie erhofft. Unklar ist noch, wie die Wirkung der Weihnachtsfeiertage auf das Infektionsgeschehen zu bewerten ist“, so Niemeyer und Holzschuh. Daher berät das Team weiter neben Handel, Gewerbe und Gastronomie auch Vereine und Firmen sowie Bürgerinnen und Bürger, hat Antworten rund um das Thema Hygiene.  

„Wir sind jetzt noch alle stärker gefordert. Es gilt für uns alle, Kontakte einzuschränken, wo immer dies möglich ist“, so Niemeyer. Dies gelte vor allem im privaten Bereich. Viele nützliche Tipps, wie man zuhause einfach Hygiene-Regeln beachten kann, gibt die vom Hygiene-Team herausgegeben Broschüre, die man sich der zentralen Internetseite corona.hanau.de anschauen oder beim Hygiene-Team bestellen kann. Dort ist in einfachen Worten und auch mit Bildern erklärt, wie richtiges Lüften funktioniert, es gibt wertvolle Hygiene-Tipps fürs Kochen, ganz praktische Hinweise für Hygiene im Badezimmer. „Manchmal sind es ganz einfach Tipps und Tricks, die man sich und sich mit seinen Familienmitgliedern anschaut und einfach beherzigen kann – wie etwa wie und zu welchen Gelegenheiten man sich die Hände wäscht“, so Niemeyer und Holzschuh. 

Sobald Geschäfte und Restaurants wieder geöffnet sind, stehen Holzschuh und Niemeyer den Hanauerinnen und Hanauern mit Rat und Tat zur Seite: „Wir gleichen etwa ab, ob die bestehenden Hygiene-Konzepte aktuell sind, ob Abläufe oder Vorkehrungen angepasst werden müssen. Eine gute Vorbereitung ist hier besonders sinnvoll.“ Damit ihr größter Wunsch in Erfüllung geht: „Die Zahlen müssen runter. Wir würden lieber große Feste beraten, als davor zu warnen, vor die Tür zu gehen.“  

Das Hygiene-Team    
Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte sind dort gefordert, wo Menschen zusammenkommen.    
Das Hygieneteam der Stadt Hanau kennt die gültigen Richtlinien und Verordnungen und berät Gastronomie, Einzelhandel und Organisationen, Vereine und Verbände.    
Bei Fragen zu den Angeboten ist das Hygieneteam per E-Mail unter hygiene-corona@hanau.de zu erreichen.    
Broschüren (in sieben Sprachen) und Plakate der Aktion „Corona Stoppen“ können beim Hygieneteam bezogen werden.

Erste Impf-Phase in Hanau gestartet
Städtisches Hygieneteam unterstützt im Impfzentrum (4.1.2021)

Seit nunmehr zwei Wochen sind die Impfzentren des Main-Kinzig-Kreises – in Gelnhausen und in der Hanauer August-Schärttner-Halle – bereit für den Betrieb. „Das ist gut und wichtig, um die Pandemie entscheidend zu bekämpfen“, ordnet Dr. Silke Hoffmann-Bär ein. Die Ärztin hat bereits im Krisenstab der Stadt Hanau das Hygieneteam mit aufgebaut und steht nun als medizinische Leiterin des Impfzentrums in Hanau bereit. ...

Bevor in der August-Schärttner-Halle der normale Impfbetrieb aufgenommen wird, sind seit Ende Dezember mobile Teams in Alten- und Pflegeheimen unterwegs. Um, wie bundesweit, Bewohnerinnen und Bewohner sowie Personal zu impfen. „Die eingesetzten Teams unterziehen sich vorher Corona-Schnelltests, um sicherzustellen, dass sie nicht mit dem Virus infiziert sind“, so Hoffmann-Bär.  Nach drei Wochen erfolgt die notwendige zweite Impfung. 

In Hessen gibt es 22 Impfzentren. Drei Phasen sind vom Bundesgesundheitsministerium in der Coronavirus-Impfverordnung vom 15. Dezember 2020 festgelegt worden. Zunächst Alten- und Pflegeheime, Notaufnahmen und Intensivstationen – diese Impfungen laufen, auch im Main-Kinzig-Kreis, seit dem 27. Dezember. Sobald genügend Impfstoff zur Verfügung steht, werden die sechs Regional-Impfzentren versorgt, sie sind in Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Kassel, Gießen und Fulda. Dann werden die weiteren Impfzentren versorgt. 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hanauer Impfzentrums, die sich freiwillig gemeldet haben – darunter auch Mitarbeitende der Stadtverwaltung – werden zurzeit geschult, die letzten Vorbereitungen in der August-Schärttner-Halle getroffen.
 
„Der Impfbeginn ist ein wichtiges Signal, gerade für die Risikogruppen. Es gibt mehr Sicherheit, auch wenn natürlich weiterhin die geübten Hygiene-Regeln befolgt werden müssen“, so Uwe Niemeyer und Sven Holzschuh vom Hygieneteam der Stadt Hanau. „Wir sind stolz, dass wir die für unsere Gesellschaft wichtigen Arbeiten im Impfzentrum unterstützen können“, so Holzschuh und Niemeyer. „Der Kampf gegen die Pandemie eint uns. Bis alle oder mindestens sehr viele Menschen in Deutschland geimpft sind, werden wir weiterhin in Hanau allen Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen und Unternehmen mit Rat und Tat bei allen Fragen rund um das Thema Hygiene stehen.“ 

Das Hygiene-Team    
Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte sind dort gefordert, wo Menschen zusammenkommen.    
Das Hygieneteam der Stadt Hanau kennt die gültigen Richtlinien und Verordnungen und berät Gastronomie, Einzelhandel und Organisationen, Vereine und Verbände.    
Bei Fragen zu den Angeboten ist das Hygieneteam per E-Mail unter hygiene-corona@hanau.de zu erreichen.    
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Jahreswechsel ohne Feuerwerk und Böller in Hanau
Städtisches Hygieneteam appelliert, Regeln zu befolgen / Ausgangssperre auch an Silvester (28.12.2020)

Auch der Jahreswechsel steht im Zeichen der Corona-Pandemie. „Die Welt wird vom Virus beherrscht, da gelten auch für Hanau und den Main-Kinzig-Kreis strenge Regeln“, so Sven Holzschuh und Uwe Niemeyer vom Hygiene-Team, das der Krisenstab der Stadt Hanau im Frühjahr eingesetzt hat.
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Weil die Inzidenzzahlen weiterhin hoch sind, gilt weiterhin bis 10. Januar, also auch über den Jahreswechsel, die Ausgangssperre von 21 bis 5 Uhr. Ebenfalls hat das Alkoholverbot im Freien, das auch tagsüber gilt, Bestand. Dass es kein normales Silvester wird, ist an der Verordnung festgemacht, die besagt, dass sowohl an Silvester wie auch an Neujahr im gesamten Gebiet des Main-Kinzig-Kreises das Abbrennen von Feuerwerkskörpern, also von Raketen und Böllern, verboten ist.

„Die Einschränkungen“, ordnet Uwe Niemeyer ein, „gelten, um zusätzliche Kontakte durch sonst übliche Partys und Feiern zu vermeiden. Vor allem aber, um zusätzliche Belastungen für die Krankenhäuser in der Silvesternacht zu verhindern. Das ist amtlich und es ist gut, dass es sich herumspricht. Ziel bleibt es, die Infektionsrate wieder nach unten zu bekommen.“ So gelten, darauf weist das Hygiene-Team hin, auch weiterhin die Abstands- und Hygiene-Regeln: „Auch und gerade im privaten Bereich ist es im Moment wichtig, mit größtmöglicher Rücksicht zu handeln – für andere und damit auch sich selbst.“  

Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wurde generell untersagt. Das Land Hessen gibt den Landkreisen mit hoher Erkrankungs- oder Inzidenzzahl die Möglichkeit, die Regeln zu verschärfen. Dies hat der Main-Kinzig-Kreis mit seiner nun geltenden Allgemeinverfügung getan und tun müssen.

Wie auch an den gerade vergangenen Weihnachtsfeiertagen gilt, dass Gottesdienste an Silvester und Neujahr in Hessen abgehalten werden dürfen. Dabei gelten auch weiterhin die Abstandsregeln und es herrscht Maskenpflicht. Wie üblich, müssen die Kontaktdaten der Gottesdienstbesucher erfasst werden und während der Messen darf nicht gesungen werden.

„Natürlich wünschen wir uns alle wieder eine Rückkehr zu unserer normalen Zeit. Diese Zeit ist aber noch nicht gekommen“, so Holzschuh und Niemeyer – und fügen an: „Das Hygieneteam appelliert eindringlich an die Bürgerinnen und Bürger: Bitte befolgen Sie unbedingt diese Regeln. Sie dienen dem Schutz eines jeden Einzelnen und damit der Gemeinschaft.“  Das Hygiene-Team wünscht allen Hanauerinnen und Hanauern einen sicheren Jahreswechsel in eine gutes 2021!

Das Hygiene-Team   

Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte sind dort gefordert, wo Menschen zusammenkommen.   

Das Hygieneteam der Stadt Hanau kennt die gültigen Richtlinien und Verordnungen und berät Gastronomie, Einzelhandel und Organisationen, Vereine und Verbände.   

Bei Fragen zu den Angeboten ist das Hygieneteam per E-Mail unter hygiene-corona@hanau.de zu erreichen.   

Broschüren (in sieben Sprachen) und Plakate der Aktion „Corona Stoppen“ können beim Hygieneteam bezogen werden.

Familienfeiern in der Corona-Zeit
Städtisches Hygieneteam bittet, Kontakte zu vermeiden (21.12.2020)

„Bei allen Zusammenkünften lohnt es sich nun besonders, die bestehenden Regeln einzuhalten“, ordnen Sven Holzschuh und Uwe Niemeyer vom städtischen Hygiene-Team die aktuelle, verschärfte Lage in der Corona-Pandemie ein. Seit vergangener Woche ist ganz Deutschland im einheitlichen, deutlich strengeren Lockdown.
 


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Das vom Krisenstab der Stadt Hanau eingesetzte Hygiene-Team betont das vorrangige Ziel der neuen Entscheidungen: „Es ist dringend erforderlich, die bereits bestehende Belastung in Kliniken, auf Intensivstationen und auch in Pflegeheimen deutlich nach unten zu bringen und somit für alle erkrankten Menschen weiterhin bestmögliche medizinische Betreuung gewährleisten zu können“, so Uwe Niemeyer.
Als Richtschnur gelte grundsätzlich und auch während der nun anstehenden Weihnachtsfeiertage: „Kontakte vermeiden, wo immer dies möglich ist,“ so die Bitte des Hygiene-Team: „Die Pandemie darf nicht auf die leichte Schulter genommen werden, Vorsicht und Rücksicht sind geboten. Das Virus hält sich an keine Vorgaben, die müssen wir alle erfüllen.“ Die für Hessen geltenden Regeln lassen derzeit private Zusammenkünfte mit Freunden, Verwandten und Bekannten zu, diese sind weiterhin auf den eigenen und einen weiteren Haushalt, jedoch in jedem Falle auf maximal fünf Personen zu beschränken. Kinder bis einschließlich 14 Jahren werden nicht mitgezählt.
Für die Weihnachtstage, also den 24., 25. und 26. Dezember gilt, das Treffen im engsten Familienkreis mit vier weiteren Personen jenseits des eigenen Hausstands stattfinden können. Kinder unter 14 Jahren werden nicht mitgezählt. Zum engsten Familienkreis zählen insbesondere Kinder, Eltern, Großeltern, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Gemeinschaft sowie Verwandte in gerader Linie, also Geschwister, Geschwisterkinder und deren jeweiligen Haushaltsangehörige.

Den Besuch von Gottesdiensten oder anderen kirchlichen Feierlichkeiten lässt die Verordnung zu. Während solcher kirchlichen Veranstaltungen gelten strenge Hygieneauflagen, die in jedem Fall auch eingehalten werden müssen. Eine Alternative könnte es sein, statt den Gottesdienst zu besuchen, sich dieses Ereignis im Internet ins heimische Wohnzimmer zu holen.

Das Hanauer Hygiene-Team empfiehlt dringend und appelliert: „Beachten Sie die Regeln, schöpfen Sie nicht die Möglichkeiten der Verordnung aus, sondern treffen Sie eher weniger Menschen als möglich wären.“ Dies beweise Solidarität und Nächstenliebe. „Niemand mag sich vorstellen, dass ein Verwandter einige Tagen nach dem Treffen bei Ihnen an Corona erkrankt,“ so Uwe Niemeyer.

Das Hygiene-Team  
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Auch in Hanau entscheiden AHA-Regeln
Städtisches Hygieneteam berät auch Privatpersonen (14.12.2020)

Die Bekämpfung der Corona-Pandemie begleitet die Gesellschaft seit nunmehr zehn Monaten. „Der Verlauf ist ohne Beispiel und vor allem ist er dynamisch. Daher stellen wir uns bei unserer Arbeit und bei unseren Empfehlungen, die auf den geltenden Verfügungen fußen, immer wieder auf neue Gegebenheiten ein“, sagen Sven Holzschuh und Uwe Niemeyer vom städtischen Hygiene-Team.  
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Die zurzeit am häufigsten gestellte Frage an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hygiene-Team ist, wie man in der Familie die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel feiern darf. Im Moment gilt, dass sich der eigene Hausstand – also die dauerhaft zusammenwohnende Gemeinschaft – mit einem weiteren Hausstand treffen kann, die Personenzahl auf höchstens fünf Personen beschränkt ist. Dies gilt im öffentlichen und privaten Raum. Diese Regel soll an Weihnachten und Silvester nicht gelten: Dann sollen sich zehn Personen treffen können. Kinder bis 14 Jahren werden dabei nicht mitgezählt. Aber aufgepasst: Selbst das Land Hessen gibt den Hinweis, dass es Mitte Dezember zu weiteren Einschränkungen kommen kann. Uwe Niemeyer macht auf einen weiteren Punkt aufmerksam: „Es gilt unbedingt, möglichst sieben Tage vor dem Treffen an Feiertagen die Kontakte maximal zu reduzieren.“

Das Hanauer Hygieneteam empfiehlt, sich weiterhin unbedingt an die AHA-Regeln zu halten. „Im Laufe dieser Woche wird in Berlin vermutlich entschieden, wie viele Personen sich an den Feiertagen in Privatwohnungen treffen können. Grundsätzlich ist es so, dass jeder Einzelne von uns mit einfachen Mitteln helfen kann und damit Rücksicht auf andere nimmt“, sagen Holzschuh und Niemeyer. Regelmäßiges Lüften sei geboten, zudem die Beachtung der AHA-Regeln: Mindestens 1,5 Meter Abstand halten, Hygiene-Vorgaben beachten, also etwa Händewaschen und Desinfektionsmittel nutzen sowie Alltagsmaske, also Mund-Nase-Schutz, tragen. „In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir gelernt, dass die Inzidenzzahlen immer dann nach unten gehen, wenn sich weniger Menschen treffen und alle die Regeln einhalten“, so Uwe Niemeyer.  

Das Hygiene-Team berät in Hanau Geschäftsinhaberinnen und Inhaber, damit diese für ihre Kundinnen und Kunden und Gäste die geltenden Anordnungen möglichst reibungslos umsetzen können. „Bei der Pandemie kommt es darauf an, dass wir uns alle rücksichtsvoll verhalten. Die Regeln werden dem sich ändernden Verlauf der Pandemie immer wieder angepasst, also verschärft oder gelockert. Wir sind mit unseren Teams in der Stadt unterwegs, um nicht nur Händlerinnen und Händlern beratend zur Seite zu stehen, sondern allen Bürgerinnen und Bürgern“, so Sven Holzschuh und Uwe Niemeyer. „Die Hygiene-Konzepte sind fast in der ganzen Stadt bekannt und sehr gut umgesetzt, jetzt kommt es auf uns alle an.“

Das Hygiene-Team   
Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte sind dort gefordert, wo Menschen zusammenkommen.   
Das Hygieneteam der Stadt Hanau kennt die gültigen Richtlinien und Verordnungen und berät Gastronomie, Einzelhandel und Organisationen, Vereine und Verbände.   
Bei Fragen zu den Angeboten ist das Hygieneteam per E-Mail unter hygiene-corona@hanau.de zu erreichen.   
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Wenn in Hanau geimpft wird
Städtisches Hygiene-Team unterstützt Vorbereitungen (07.12.2020)

Die Aufbauarbeiten für das Corona-Impfzentrum in der August-Schärttner-Halle laufen auf Hochtouren. Die Verantwortlichen des Landkreises sind sich sicher, dass sie das vom Land gesetzte Datum zur Fertigstellung am Freitag (11. Dezember) schaffen werden. Ein zweites im Main-Kinzig-Kreis entsteht, ebenfalls unter der Federführung des Kreises, in Gelnhausen. „Die Kraftanstrengung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreises ist enorm und vorbildlich. Wir freuen uns, dass wir als Stadt Hanau gemeinsam im Schulterschluss diese Gesamtherausforderung für den Gesundheitsschutz der Bürgerinnen und Bürger angehen“, ordnet Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky ein: „Die bundesweite Impfaktion gegen Covid-19 wird durch viele helfende Hände in den Zentren, also direkt vor Ort gestemmt. Wir tragen als Kreis und Stadt unseren Teil bei. Zusammenhalten und gemeinsam gegen die Pandemie antreten, ist weiterhin das Gebot der Stunde.“
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„Die Entscheidung, als Ort für das Impfzentrum die August-Schärttner-Halle zu wählen, ist wohl überlegt und folgerichtig“, berichten Uwe Niemeyer und Sven Holzschuh vom städtischen Hygiene-Team. „Der Kreis hat hier die einzig richtige Halle gewählt. Sie dient nicht nur den Hanauerinnen und Hanauern als Impfzentrum, sondern auch den Bürgerinnen und Bürgern umliegender Städte wie etwa Nidderau, Erlensee, Bruchköbel und Maintal. Ein Impfzentrum braucht eine gewisse Größe, zehn Impfstraßen müssen eingerichtet werden – und diese Halle ist die einzige, bei der zusätzlich eine Erweiterung auf mehr Impfstraßen möglich wären. Parkplätze und eine gute An- und Abfahrt sowie Anlieferung müssen ebenfalls gewährleistet sein.“  
  
Hanau stellt neben den logistischen Kenntnissen städtischer Mitarbeiter auch sein Wissen und seine über die vergangenen Monate gesammelten Erfahrungen bei Hygiene-Fragen in der Corona-Krise zur Verfügung. „Der Main-Kinzig-Kreis setzt um, wir unterstützen“, bringt es Uwe Niemeyer auf eine wirksame Formel. Mit seinem Team ist er unter anderem bei Probeläufen dabei, hilft bei Beschilderungen und der Versorgung mit Desinfektionsspendern. Sowohl die Terminkoordinierung als auch die Impf-Einladung übernimmt zentral das Land Hessen. 
 
„Die Einrichtung des Impfzentrums ist eine große Herausforderung“, lobt der OB alle Beteiligten, die an der umfangreichen Umsetzung mitarbeiten. Da geplant ist, bis zu 1.000 Personen täglich impfen zu können, steht auch die Aufgabe an, für ausreichend Personal zu sorgen. Neben Mitarbeitenden für Dokumentation und Erfassung werden zur Unterstützung Ärztinnen und Ärzten, Apothekerinnen und Apotheker, Medizinische Fachangestellte gesucht sowie verfügbare Beschäftigte aus den Bereichen Krankenpflege, Pharmazeutisch-Technische Assistenz, Menschen, die Zivildienst oder Bundesfreiwilligendienst im Bereich Alten- und Krankenpflege absolviert haben.   
Die ausgewählten Personen werden auf ihren Einsatz vorbereitet, erhalten eine Vergütung und werden haftungsrechtlich abgesichert. Direkt zum Bewerbungsformular geht und vielen weiteren Informationen geht es mit einem Klick auf die zentralen Informationsseiten www.mkk.de und www.corona.hanau.de.  
  
Das Hygiene-Team  
Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte sind dort gefordert, wo Menschen zusammenkommen.  
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Mit gutem Gefühl Einkaufen in Hanau
300 Geschäfte haben bisher am Hygiene-Check teilgenommen (30.11.2020)

„Hin und wieder gibt es Hinweise von Kundinnen und Kunden, dass Hygieneregeln nicht eingehalten werden. Da sind wir dann schnell hinterher, um unseren Ansprüchen nach Aufklärung und Hilfestellung gerecht zu werden“, berichtet Steven Schneider vom städtischen Hygiene-Team. „Die Geschäftsinhaber sind sehr kooperativ, denn sie wissen, dass ihre Kunden die Einhaltung der Regeln wünschen und dass Sanktionen bei Nicht-Einhaltung drohen.“
 
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In Hanau sind in den vergangenen Monaten Standards gesetzt worden, die Corona-konformes, sicheres Einkaufen und Erleben ermöglichen. „Die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Gastronomen, Einzelhändlern und Dienstleistern und unserem Hygiene-Team macht das möglich,“ betont Martin Bieberle, Geschäftsführer der Hanau Marketing GmbH (HMG). Die Stadt legt großen Wert auf das Thema „Mit gutem Gefühl Einkaufen in Hanau“.
 
„Rund 300 Geschäfte haben bisher erfolgreich am Hygiene-Check teilgenommen“, berichten Uwe Niemeyer und Sven Holzschuh vom Hygiene-Team: „Der Kreis der Interessierten wächst stetig. Dass es eine wichtige und gute Sache ist, spricht sich herum.“ Der Schwerpunkt liegt bei Einzelhandel und Gastronomie, nun melden sich immer mehr Beratungseinrichtungen, Vereine und Dienstleister.
 
Der Hygiene-Check dauert in der Regel eine Dreiviertelstunde. Das Team geht nach einer Checkliste vor, in der die neuesten Vorgaben der jeweils gültigen Verordnung genannt sind. Auch mögliche Veränderungen und Verschärfungen werden besprochen. In größeren Betrieben kann der Check bis zu zwei Stunden dauern, da mehr Besichtigungs- und Beratungsbedarf besteht. Neben einer Urkunde gibt es für die erfolgreichen Teilnehmer einen wertigen Handdesinfektionsspender, einen Fünf-Liter-Kanister Desinfektionsmittel, Plakate, Aufkleber, Informationsmaterial und Mund-Nasen-Masken.
 
Auch die sich ändernden Temperaturen spielen eine Rolle: „Die kalte Jahreszeit bringt wieder neue Herausforderungen mit sich. Es muss sehr viel strenger darauf geachtet werden, dass nur die zulässige Personenzahl im Verkaufsraum ist“, weiß Cory Williams vom Hygiene-Team, „dies ist einer der Gründe, warum auch Betriebe, die bereits den Hygienecheck absolviert haben, ein zweites Mal aufgesucht werden.“
 
„Die Gewerbetreibende begrüßen den Hygiene-Check, viele bedanken sich sogar für die schnelle Lieferung von Schutz- und Informations-Material“, so Uwe Niemeyer.
„Wir tun, was wir können, damit die Bürgerinnen und Bürgern und Gäste mit gutem Gefühl in Hanau einkaufen können. Hilfreich wäre es – und darum bitten wir die Gewerbetreibenden –, wenn an noch mehr Eingängen und Schaufenstern die grünen Hygiene-Check-Aufkleber und -Plakate zu sehen wären.“
 
Das Hygiene-Team
Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte sind dort gefordert, wo Menschen zusammenkommen.
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Corona international
Wie das Hanauer Hygiene-Team mehrsprachig informiert (23.11.2020)

Menschen aus mehr als 140 Herkunftsländern leben in der Brüder-Grimm-Stadt. Ganz im Sinne des Mottos „Wir lassen niemand allein“ hat es sich das vom Krisenstab der Stadt Hanau seit Frühjahr eingesetzte Hygiene-Team zur Aufgabe gemacht, die Bürgerinnen und Bürger auch in mehreren Sprachen zu informieren.
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„Als erste Maßnahme hatten wir gleich zu Beginn der Corona-Pandemie unser Bürgertelefon mit Ansprechpartnern besetzt, die in den wichtigsten Landessprachen informieren und Fragen beantworten konnten“, berichten Sven Holzschuh und Uwe Niemeyer vom Hygiene-Team. Es war ein Schritt auf dem Weg, die Ausbreitung der Pandemie einzugrenzen.
 
„Wir können gar nicht genug tun, um die Menschen unserer Stadt zu informieren und sie dadurch vielleicht vor Ansteckung, Krankheit oder Schlimmeren zu bewahren“, ordnet Oberbürgermeister Claus Kaminsky die Bedeutung dieses Angebots ein. Diesem Anspruch kommt das Hygiene-Team zum Beispiel mit Plakaten und Bannern im öffentlichen Raum, im Internet und auch mit einer Broschüre, bei Beratungsgesprächen am Telefon und Rundgängen in der Stadt nach.
 
Die „Corona stoppen“-Broschüre, die gemeinsam mit der Johanniter-Unfallhilfe e.V. erstellt wurde, erklärt die wichtigsten Hygiene-Regeln. „Um möglichst viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, gibt es diese Information in deutscher Sprache, in Englisch, Türkisch und Arabisch sowie Kurdisch-Kurmandschi, Farsi und Darsi.
 
Verteilt werden die Broschüren unter anderem auch in den Hanauer Moscheen. Zudem werden die Mitglieder mit Plakaten in verschiedenen Sprachen auf die Hygiene-Regeln aufmerksam gemacht. „In der Corona- Krise durchlaufen wir schwierige und in vielerlei Hinsicht herausfordernde Zeiten. Wir als Muslimischer Arbeitskreis Hanau (MAH) haben die Überzeugung, zugleich aber auch die Verpflichtung, den Menschen Mut und Trost zugänglich zu machen“, so der MAH-Vorsitzende Behlül Yilmaz. Neben den allgemeinen Hinweisen gibt es für die Mitglieder weitere Vorgaben: So müssen sie etwa in die Moschee ihren eigenen Gebetsteppich mitbringen, Nasen-Mund-Schutz tragen und in den Gebetsräumen sind für sie jeweils zwei Meter-Abstände in alle Richtungen farblich markiert.
 
„Zum Wohle der Gesellschaft hoffen wir, mit dem Blick in die Zukunft, auf eine gleichermaßen harmonische sowie gute Zusammenarbeit und werden unser Bestes geben, um die Ausbreitung des Virus weiterhin einzudämmen“, so Behlül Yilmaz.
 
Das Hygiene-Team
Dort, wo Menschen zusammenkommen, sind Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte gefordert.
Das Hygieneteam der Stadt Hanau kennt die gültigen Richtlinien und Verordnungen und berät Gastronomie, Einzelhandel und Organisationen. Ein weiterer Schwerpunkt sind Vereine und Verbände.
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Das Rathaus als Vorbild
Städtisches Hygieneteam schult Beschäftigte zu „Hygieneansprechpartnern“ (16.11.2020)

Das Wissen um die Pandemie baut Ängste und Sorgen ab. Nicht nur Erkenntnisse über das Corona-Virus vermittelt das Hygiene-Team der Stadt Hanau, sondern es schult auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Umgang mit den gängigen Hygienemaßnahmen und geltenden Verordnungen, macht sie zu „Hygieneansprechpartnern“ im Rathaus. Dort und in weiteren städtischen Betrieben läuft seit kurzem ein Schulungsprogramm. „Das ist ein vorbildliches Modell, das auch in der freien Wirtschaft Nachahmer finden sollte“, bewertet Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky das Engagement des Hygiene-Teams.
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Diese Erfahrungen werden weitergegeben. Auch unter den Beschäftigten der Stadtverwaltung und in den städtischen Betrieben ist Corona ein wichtiges Gesprächsthema. Auslöser sind auch persönliche Erfahrungen: Ein Angehöriger muss in Quarantäne, wie sind die Hygiene-Maßnahmen am Arbeitsplatz zu bewerkstelligen, wie der direkte Kontakt mit Bürgerinnen und Bürgern. „Das sind handfeste Themen. Um auch den Sorgen und Ängsten der Beschäftigten zu begegnen, haben wir ein Schulungskonzept entwickelt“, erklärt Uwe Niemeyer. In einer vier-stündigen Unterweisung wird Basiswissen zu Übertragungswegen und Infektionsketten, den speziellen Eigenschaften des Corona-Erregers und zu den geeigneten Präventions- und Hygienemaßnahmen vermittelt. „Als äußeres Zeichen der Anerkennung erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Urkunde, die sie als Hygieneansprechpartner ausweisen“, sagt Sven Holzschuh.
In diesen Tagen haben die ersten 18 städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ihre Schulung absolviert. Zur Durchführung konnte als Partner die „Hessische Gesundheitsakademie“ in Hanau gewonnen werden; Inhaber Hasan Atas war von der Idee begeistert und hat sofort ein entsprechendes Schulungsprogramm umgesetzt. Niemeyer über die Vorteile der Schulung: „Wer sie besucht hat, achtet nun mit geschärftem Blick auf die Hygienemaßnahmen in seinem Bereich, Amt oder der Dienststelle: Auf die Arbeitsplatz-Sicherheit, ob die Maßnahmen an den Kontaktstellen zu den Bürgerinnen und Bürgern gewährleistet sind, ob ausreichend gereinigt wird oder auch, wie viele Personen in einem Besprechungsraum Platz nehmen.“ Weiterhin würden Informationen an Kolleginnen und Kollegen weitergeben werden können: „Oft sind es Alltags-Fragen, zu denen sie jetzt auskunftsfähig sind. Wie etwa zum Verhalten bei einer Reise, zur Nutzung eines Dienstfahrzeuges oder im Krankheitsfall eines Mitarbeiters.“
Dass viele weitere städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter das neue Schulungsangebot wahrnehmen, unterstützt Oberbürgermeister Kaminsky ausdrücklich: „Diese hilfreiche Maßnahme soll intensiviert werden. Und auch andere Unternehmungen, etwa in der freien Wirtschaft, ermuntern, in ähnlicher Weise vorzugehen.“ Im Dezember sollen die Kurse fortgesetzt werden. Sollten sie wegen der geltenden Corona-Regeln nicht als Präsenztermine stattfinden können, ist geplant, sie online anzubieten.

Freizeit in Hanau sicher gestalten
Stadt Hanau und das Hygieneteam unterstützen die Hanauer Vereine (09.11.2020)

Das gerade vergangene Wochenende musste erneut ohne Amateursport auskommen. Noch bis 30. November gelten die aktuellen, schärferen Corona-Regeln. „Sie treffen neben den Sportlerinnen und Sportlern auch viele andere engagierte Bürgerinnen und Bürger, die in den Vereinen für Freizeit- und Lebensqualität sorgen“, wissen Sven Holzschuh und Uwe Niemeyer, die das Hygieneteam der Stadt Hanau leiten.

In den vergangenen Wochen haben unterschiedliche Verfügungen auch die Arbeit in Vereinen teilweise erheblich eingeschränkt. Gemeinsame Aktivitäten sind zurzeit weitestgehend zum Erliegen gekommen – etwa Singen und Musizieren, das Engagement im Tierheim, in den Bereichen der Kunst und Kultur, der Kinder- und Jugendarbeit bis etwa zu den vielfältigen Sportangeboten. ...
„Sehr oft werden wir zurzeit gefragt, was erlaubt ist und was nicht“, sagt Sven Holzschuh. Diese Fragen beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hygieneteams telefonisch oder per Mail und sie kommen persönlich zu den Vereinen. „Viele Übungsleiterinnen und Leiter sowie viele Vorstände sind auf die Zeit, in der wieder Regel-Lockerungen gelten, bereits sehr gut vorbereitet. Allen anderen stehen wir beratend und helfend zur Seite“, so Holzschuh, der betont: „Jetzt ist eine gute Zeit, den Blick auf die Wiedereröffnungen zu richten. Darüber hinaus sind viele anstehende oder nachzuholende Jahreshauptversammlungen, Vorstandssitzungen und größere Treffen sowie Besprechungen unter Hygiene-Gesichtspunkten vorzubereiten.“ Er berichtet, dass etwa Vereinsheime und Freigelände in Augenschein genommen werden, „Einbahnstraßen-Systeme“ und Hygieneregeln zu besprechen sind.

Als hilfreich erweist sich auch die gerade erschienene Bürger-Broschüre „Corona Stoppen“. Das Hygieneteam erklärt darin in einfacher Sprache und mit verständlichen Symbolen die gängigen Regeln. Die Broschüre ist kostenfrei über das Hygieneteam zu beziehen und kann auf der zentralen Internetseite corona.hanau.de angesehen und heruntergeladen werden.


Weiterhin hat die Stadt Hanau für gemeinnützige Vereine auch wirtschaftliche Unterstützung beschlossen und zugesagt. Dazu zählt, dass für alle Vereine der städtische Zuschuss, unabhängig, ob eine vereinbarte Leistung erbracht werden konnte oder nicht, aufrechterhalten wird. Vereine, die in wirtschaftlich schwierige Situation geraten, können online ihren Hilfebedarf bei der Stadt online anmelden. Informationen dazu finden Vereinsvertreter auf der Seite corona.hanau.de.

Das Hygiene-Team
Dort, wo Menschen zusammenkommen, sind Hygienemaßnahmen und Hygienekonzepte gefordert.
Das Hygieneteam der Stadt Hanau kennt die gültigen Richtlinien und Verordnungen und berät Gastronomie, Einzelhandel und Organisationen.
Ein weiterer Schwerpunkt sind Vereine und Verbände: Bei Fragen zu den Angeboten an die Mitglieder, zu Sitzungen und Jahreshauptversammlungen, ist das Hygieneteam per E-Mail unter hygiene-corona@hanau.de zu erreichen.
Auch Plakate der Aktion „Corona Stoppen“ können beim Hygieneteam bezogen werden.
 

Sicher einkaufen in Hanau
Wie das Hygieneteam der Stadt Hanau mit einem neuen Plakat Kunden informiert und Geschäftsleute berät (02.11.2020)

Heute greifen die neuen, schärferen Corona-Regeln zum ersten Mal. Vieles ist hart, tut weh, schränkt uns ein. Zum Glück bleiben aber unsere Geschäfte in Hanau geöffnet.

Die wichtigste neue Regel beim Einkaufen lautet: nur eine Kundin oder ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche.

Damit jeder schon von außen erkennen kann, wie viele Kundinnen und Kunden ins jeweilige Geschäft eintreten können, gibt es ab sofort ein neues Info-Plakat, das die Stadt produziert hat - und das von heute an in den Geschäften in den Stadtteilen und in der Innenstadt verteilt wird. Verantwortlich für die Aktion: das Hygieneteam der Stadt. ...
14 Männer und Frauen schwärmen heute früh aus, um die Poster in den Stadtteilen und in der City zu verteilen. „Die Beratung von Handel und Gastronomie gehört zu den Kernaufgaben des Hygieneteams“, sagt Uwe Niemeyer, gemeinsam mit Sven Holzschuh Leiter des Hygieneteams.
Um die Sicherheit beim Shoppen zu gewährleisten und den Handel in Hanau auf diese Weise zu stärken, gibt es einen speziellen Hygienecheck für die Geschäfte: dazu gehören intensive Beratung, Bereitstellung von Desinfektionsmitteln oder Spendern und die Übergabe einer Art Diplomurkunde dafür, dass der Hygienecheck Hanau bestanden wurde. Holzschuh: „Wir möchten, dass die Kundinnen und Kunden in Hanau sicher einkaufen können. Deshalb glauben wir, dass dieser Hygienecheck, der Bestandteil des Corona-Hilfepakets der Stadt Hanau ist, ein wichtiges Marketinginstrument für unsere Stadt ist.“

Zum Hygieneteam der Stadt Hanau gehören sieben städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die gemeinsam mit 20 zusätzlichen Securitykräften die Ordnungspolizei der Stadt unterstützen. In „gemischten Streifen“ sind sie von 11 bis  in kleinen Einheiten in der Stadt unterwegs und achten auf die Einhaltung der Hygieneregeln auf der Straße und in den Betrieben.

Zu den Aufgaben der Streifen zählen auch die Kontrollen von gastronomischen Betrieben sowie körpernahen Dienstleistern, also zum Beispiel Friseuren.

Auch in den Nachtstunden wird von den Teams kontrolliert und die Sperrstunde in Gaststätten durchgesetzt.

Oberbürgermeister Claus Kaminsky dankt den Frauen und Männern der Stadtpolizei, der Security und des Hygieneteams, die für die Sicherheit sowohl am Tag als auch in den Abend- und Nachtstunden unterwegs sind. „Im Interesse aller Hanauerinnen und Hanauer sowie Besucherinnen und Besucher der Stadt sorgen die Streifen dafür, dass geltenden Hygiene-Regelungen in Hanau durchgesetzt werden“, so der OB.

Das Hygiene-Team der Stadt Hanau steht übrigens in beratender Funktion auch Vereinen und Dienstleistern zur Verfügung und hilft, Hygienekonzepte zu erarbeiten und zu verbessern. „Die Nachfrage und das Interesse ist nach wie vor sehr groß und wir kommen kaum hinterher“, berichtet Niemeyer. Bereits 210 Geschäfte, Vereine und Institutionen in Hanau haben den Hygienecheck erfolgreich absolviert.